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Raimund Lull und seine Entscheidung für die Franziskaner in der Vita Coaetanea

auf der Suche nach einem Kompromiss zwischen Lehre und Lehre

Seminararbeit 2008 19 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der richtige Boden für Bettelorden

3. Die Franziskaner – Der Gründer, Predigt, Mission, Martyrium

4. Die Dominikaner – Predigt und Studium

5. Raimund Lull – „Libre de Evast e Blanquerna“: unter dem Einfluss der Bettelorden

6. Der Konflikt und die Entscheidung pro fratribus minoribus: die Vita coaetanea

7. Conclusio: deshalb für die Franziskaner

8. Abkürzungen, Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Leben Raimund Lulls erscheint nach seiner Conversio 1263 als eine ständige und stetige Wanderung von Ort zu Ort und immer ist die Wanderung geprägt[1], nimmt man die Darstellung in der Vita Coaetanea an, von Selbstzweifeln Lulls und ihm von außen zugetragenem Unverständnis seiner Lehre und Werk gegenüber. Diese Unwegsamkeiten jedoch lassen Lull augenscheinlich unverzagt, er rettet sich und seinen häufig offenkundigen Zweifel stets in den Glauben, der ihn bestärkt bis zum Schluss zu tun, was Gott ihm auf dem Monte Randa eingab. Die Art und Weise, in der Lull sich in der Vita Coaetanea darstellt bzw. darstellen lässt, wie er sich darüber hinaus in Gedichten, Liedern und nicht zuletzt in seinen theologisch-wissenschaftlichen Werken – wie der Ars brevis, der komprimierten Ars magna – offenbart, belegt, dass Lull, von häufigen, gar permanenten Zweifeln geplagt[2], dagegen Mittel und Wege sucht, ja seinem Wesen entsprechend suchen muss, die seinem durch Gott gegebenem Sendungsbewusstsein Bahn brechen sollten. Der einmal nach der Conversio eingeschlagene Weg ist beschwerlich und Lull beschreibt sich selbst in seinem Cant de Ramon, Strophe sechs, als alten Mann, arm und verlacht. Doch schlimmer als das erscheint ihm in demselben Gedicht die Ignoranz, die ihm und seiner Idee entgegengesetzt wird.

Es lässt sich schwerlich ein Gradmesser dafür finden, inwiefern Lull zu Lebzeiten erfolgreich war[3]. Seine Werke fanden, an den Wanderbewegungen ablesbar, anfangs kaum Fürsprecher, das Kloster Miramar war bald nach seiner Gründung 1276 wieder geschlossen worden[4], auch die Mendikanten schienen Lulls Werk gegenüber nicht unbedingt aufgeschlossen[5]. Erst 1310 an der Pariser Universität, als er seine Ars brevis vorlegte, wurde ihm und seinem Werk durch die Empfehlung der Professoren der Medizin und der Artes etwas wie Erfolg für seine Predigt- und Missionsvorstellungen beschieden. Trotzdem haben Lull und sein Lebenswerk über seinen Tod hinaus deutlich Spuren hinterlassen; man bedenke die Rezeption der Humanisten, die Auseinandersetzung Gottfried Wilhelm Leibniz[6] mit Lulls Werk und die zunehmende, postmoderne Auseinandersetzung der Mediävistik in Bezug darauf, wie Lull Religion, Mission, Wissenschaft und Philosophie verstanden und beeinflusst hat.

In den Kapiteln 20-25 der Vita Coaetanea wird beschrieben, wie sich Lull nach schwerer Krankheit, dargestellt als Gottesprüfung, entschließt, sich bzw. sein Werk den Franziskanermönchen zu widmen, worin er die Hoffnung erblickt, dass ein wichtiger Teil seines Schaffens, etwa die Ars magna, besser zur Geltung und Anwendung komme; dass die Minderbrüder gegenüber den Dominikanern, wie er darin meint, besser geeignet wären, seine Lehre zu vertreten.

Ziel der vorliegenden Arbeit soll nun sein, Thesen zur Frage zu entwickeln, warum sich Raimund Lull für die Franziskaner als würdigere Vertreter seiner Lehre gegenüber den Dominikanern entschied. Dazu ist es nötig anfangs gegebene Belege über die Einflüsse der Bettelorden[7] auf Lull und sein Werk zu erbringen, sowie zuvorderst die Orden, deren Prinzipien, Gründungsumstände, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Grundzügen darzustellen, da deren Auftreten und Institutionalisierung im Wesentlichen Ausdruck und Spiegel der weltlichen und geistlichen Gegebenheiten, Veränderungen und Entwicklungen im 13. und 14. Jahrhundert sind. Gewichtiger wird dabei in Bezug zum Thema die Auseinandersetzung mit Franziskus und dem Franziskanerorden. In Folge wird versucht, Lull selbst in Ahnlehnung daran zu positionieren – unter Rückgriff auf Teile seiner Werke als Beleg und das deshalb, weil diese Arbeiten Lulls Werk, Schriften, wie etwa den Blanquerna-Roman, als wesentlichen Bestandteil seiner Predigttätigkeit annimmt. Oder anders: der Roman selbst ist eine Form der Predigt. Darüber hinaus predigte Lull auch praktisch, doch den Schwerpunkt, die eigentliche Predigt Lulls finden wir in seinen Büchern[8].

Der letzte Teil der Arbeit, die Conclusio, soll dann die Synthese des Vorangegangenen sein, worin versucht wird zu interpretieren, warum sich Raimund Lull für die Franziskaner entschied und warum, wie in der Überschrift angedeutet, auch diese Entscheidung nur ein Kompromiss zwischen ihm, seiner Lehre, die ohne ihn nicht allein stehend gedacht werden kann, und der ihn umgebenden Welt ist, die ihm bis an sein Lebensende „kaum Ehr noch Lieb [...] gebracht“[9].

Der Anlass für diese Arbeit ist zum einen, dass die Frage nach dem Mendikantenideal Lulls wie überhaupt nach seinem Lebensverlauf in der Forschung selbst noch eine offene bzw. eine in vielerlei Hinsicht interpretationswürde Frage darstellt[10]. Zum anderen möchte diese Arbeit, ihrem geringen Umfang zum Trotz, wenigstens ansatzweise in den entsprechenden Kapiteln belegen, dass Lull in vielerlei Hinsicht den Anforderungen, etwa der Kurie, der Gelehrten, dem Adel oder des Weltklerus seiner Zeit nicht voraus, sondern vielmehr – ähnlich wie Franziskus[11] – idealisierend und darin wenigstens stellenweise äußerst kritisch entgegenstand, woraus sich gleichwohl der Widerstand bzw. die Ignoranz seiner Tätigkeit, seiner Lehre und Arbeit gegenüber im Ansatz deuten ließe. Der Verfasser erbittet des Weiteren Verständnis und hofft, dass seine vergleichende Suche nach prinzipieller Übereinstimmung zwischen Franziskus, Dominikus und Lull nicht als Generalisierung betrachtet wird. Doch sind die auftauchenden Symbolismen und prinzipiellen Übereinstimmung in etwa hagiographischer Hinsicht und Predigt- bzw. Missionspraxis doch Hinweise und Belege für die gegenseitige Einflußnahme und ganz gewiss auch von auffälligen Ähnlichkeiten geprägt, die letztlich belegen könnten, warum Lull sich als Erben und Fortführer seiner Werke die Franziskaner erwählte.

2. Der richtige Boden für Bettelorden

Vor allem zuerst in den oberitalienischen Städten kam es im 12. und 13. Jahrhundert auf grund wachsenden Wohlstandes zu großen Umwälzungen im sozialen, ökonomischen, aber auch im religiösen Bereich[12]. Diesen Umwälzungen entsprang im religiösen Bereich ein neues Verständnis des Evangeliums, dessen Aussagen fortan zusehends wörtlich verstanden wurden und individuell zur Anwendung kamen[13]. Als ein Teil bzw. Ergebnis dieser Entwicklung kann die Gründung des Franziskanerordens durch Franz von Asisi gedeutet werden. Er suchte den persönlichen, den individuellen Weg zur Umkehr aus der sich etablierenden feudalen Wertebestimmung und bürgerlichen Besitzgier und versuchte einen neuen Platz abseits der entstehenden Wertordnung zu finden[14]. Zu Beginn der im Kapitelanfang geschilderten Entwicklung, die bereits im 11. Jahrhundert einsetzte, sind die Katharer und Waldenser ergänzend anzuführen, die für die Gründung der Bettelorden wesentliche Grundlage waren[15]. Als Ketzer und Häretiker bekämpft[16], führte deren trotzdem ungebrochene Attraktivität aufgrund der neuartig individuellen wie allgemeingültigen Heilslehre dazu, dass sich etwa Dominikus veranlasst sah, in Grundzügen das Ideal dieser neuen Bewegung nachzuahmen[17], freilich anzunehmen im Sinne der Kurie, von der die Ordensgründung von Anfang an geschirmt worden ist. Und Bestandteile der Ordenspraxis und -regeln der Waldenser – etwa in Bezug auf das Armutsgebot – finden sich in beinahe identischer Form wieder in den Regeln der Franziskaner[18].

Ergänzend sei noch angefügt, dass die Kirche, mit Einschränkung in Blick auf die Dominikaner, den ursprünglichen Bewegungen der Katharer und Waldenser, wie später auch den Franziskanern, wie Eßer (1966) bemerkt: „erst mit einer gewissen Rat- und Hilflosigkeit[19] “ in Bezug auf die neue Form der Religiosität gegenüberstand, die letztlich die Kirche als Institution unnötig gemacht hätten; was im Gegenzug jedoch die rasche Unterstützung für die sich entwickelnden und kirchennahen Bettelorden einleuchtend macht.

Dies also in knappen Zügen die Vorraussetzungen für die Gründung und Entstehung der für diese Arbeit relevanten Bettelorden, deren konkrete Anliegen in den folgenden Kapiteln kurz zusammengefasst werden.

3. Die Franziskaner – Der Gründer, Predigt, Mission, Martyrium

Der Orden der Franziskaner wurde von Franziskus von Assisi gegründet[20]. Franziskus war der Sohn reicher Bürger, sein Vater, Pietro Bernadone Tuchhändler, in einer der vielen zu dieser Zeit sich wirschaftlich rasch entwickelnden norditalienischen Städte. Sein Werdegang ähnelt prinzipiell dem Lulls[21]. Beide waren Laien, beide hätten im Grunde finanziell – umgangssprachlich ausgedrückt – ausgesorgt, doch wenden sich beide von ganzem Herzen per conversionem einem Leben im Namen Gottes zu[22]. Für Franziskus war das neue Ziel ein Leben in direkter Ahnlehnung an das Leben Jesus Christus, ein Leben in forma sancti evangelii[23]. Darin hatte sich ihm Gott offenbart und Franziskus war bereit, diesem Weg zu folgen[24]. Eine der wichtigsten Reaktionen dieser Entscheidung für ein Leben nach dem Evangelium war die für das Armutsgebot[25], die mit anzunehmender Sicherheit in ihrem Umfang teilweise Kritik an der sich neu etablierenden Wertebestimmung der Menschen in gesamtgesellschaftlichem Umfeld Franziskus beinhaltet, sowie den damit verbundenen Verzicht auf jeglichen Besitz[26]. Besitz und Herkunft der Menschen spielten für Franziskus und eine Aufnahme in den Orden folglich ebenso keine Rolle; auch damit brach er mit wesentlichen Werten der Gesellschaft[27]. Ob Laie, Adel, Kleriker – arm oder reich, frei oder unfrei; im Grunde konnte jeder in den Orden eintreten: „sed generaliter omnes vocentur fratres minores[28] ; sofern er sich den früh von Franziskus formulierten Regeln[29] unterwarf. Die auf Gott gegründete mittelalterliche Ständeordnung wurde durch dieses in den Regeln enthaltene Prinzip grundlegend in Frage gestellt[30]. Die Überzeugung sich vom weltlichen Besitz zu befreien finden wir in prinzipieller Übereinstimmung in der Vita Coaetanea, also im Leben Lulls[31], der insofern wesentlich vom Bettelsordenprinzip der Armut und Besitzlosigkeit überzeugt war, was hier insofern nicht als entsprechender Nachweis für seine besondere Neigung zu den Franziskanern interpretiert wird. Vielmehr ähnelt Lulls Wille dem Franziskus nach einem Leben in forma sancti evangelii, worauf später im Vergleich der Vita Coaetanea und der Vita des Franziskus von Celano noch genauer eingegangen wird.

Neben den prinzipiellen Übereinstimmungen in Bezug auf die Entstehung und die Entscheidung für die Art und Weise der Lebensführung bei Lull und Franziskus ist der Vergleich bzw. der Einfluss des Predigapostolats, der hieraus entspringenden Missionstätigkeit und der Hinweis auf das christliche Sendebewusstsein bei Franziskus nachzuweisen nötig. Wir werden später sehen, wie sich diese Punkte in Teilen in den Werken Lulls, hier etwa dem Blanquerna-Roman, wiederfinden. Diese angesprochenen Punkte ergeben sich im Grund von selbst aus den entsprechenden Stellen in den Evangelien[32] und dem oben formulierten Anspruch auf ein Leben nach dem Evangelium. Eßer (1966) stellt außerdem fest, dass Franziskus „das Wirken der Brüder nicht allein auf die Predigt ein[stellt], sondern [...] dass sie auch durch ihr heiliges Leben die Menschen bekehren.[33] “ Die Brüder wurden in Gruppen von jeweils 2 und 2 ausgeschickt[34] und Franziskus wieß ihnen weiter an: „Gehet, Geliebteste, je zwei und zwei nach den verschiedenen Weltgegenden und verkündet den Menschen die Botschaft vom Frieden und von der Buße zur Vergebung der Sünden![35] “ Die Mission, aus der Predigt folgend, ist also von Beginn an ein fundamentaler Bestandteil der Ordenspraxis[36], eine Praxis in forma sancti evangelii – wenigstens in der hier nachgewiesenen Form. Dementsprechend gewinnt die Predigttätigkeit rasch an Wert und bald „erscheint [...] die Predigttätigkeit schon nicht mehr als Aufgabe aller Brüder, sondern nur solcher, die von den Ministern dazu [...] beauftragt werden.[37] “ Auf die zeitlich darüber hinaus in dieser Formulierung enthaltenen Wirkungen und Veränderungen des Ordenslebens und der -praxis kann hier nicht vertiefend eingegangen werden.

[...]


[1] Als Nachweis für die Jahreszahlen vgl. Platzeck 1964 S. 27-32.

[2] Vgl. Platzeck 1964, S. 100 ff.; S. 108 f.

[3] Vgl. Schleicher 1958, S. 14.

[4] Vgl. Müller 2002, S. 205.

[5] Vgl. Müller 2002, S. 203 – 206; S. 244; S. 271.

[6] Vgl. Vorwort von Alexander Fidora 1999 in der Ars brevis , S. 40 f.

[7] Hier die Franziskaner und die Dominikaner.

[8] Vgl. Schleicher 1958, S. 147.

[9] Vgl. Platzeck 1964, S. 109.

[10] Vgl. Müller 2002, S. 205. Müller sagt darin, dass Lulls Lebensgeschichte schwierig zu rekonstruieren sei. Auf den Seiten 176 und 194 klingt Lull und seinem Werk gegenüber gar ein deutlich kritischer Unterton durch.

[11] 2 Cel 70, 157, 175, 188.

[12] Vgl. Hecker 1981, S. 15f.

[13] Vgl. Berg 1977, S. 16 „...in Nachahmung des Lebens Christi und seiner Apostel als Wanderprediger in Armut und Selbstverachtung Buße zu tun und durch Wort und Tat ein Beispiel wahrer „vita apostolica“ zu geben.“

[14] Vgl. Testament des Franziskus, Kap. 1 (Analekten 36) Schlusssatz: „et exivi de saeculo“.

[15] Vgl. Eßer 1966, S. 19, S. 148, S. 151, S. 233, S. 246.

[16] Vgl. Hecker 1981, S. 18; S. 24 f.

[17] Vgl. Berg 1977, S. 19 „...bedeutete diese Einsicht für die Legaten-Gruppe [gemeint ist die Gruppe um Dominikus, die in Süd-Frankreich zu Beginn des 12. Jh. zur Ketzerbekehrung umherzog] den Verzicht auf jegliche Prachtentfaltung kirchlicher Macht und die Annahme bedürfnisloser Lebensweise mit Bettelarmut und Predigtapostolat, wie sie die häretischen Wanderprediger [gemeint sind die Katharer und Waldenser] bei ehrfürchtiger Bewunderung durch die Menge praktizierten.“ bzw. ergänzend Berg 1977, S. 26.

[18] Vgl. Das Armutsgebot der Waldenser im Vergleich mit dem der Franziskaner siehe Eßer 1966, S. 245f. bzw. Regula non bullata 6 (Analekten 32).

[19] Vgl. Eßer 1966, S. 15.

[20] Vgl. Eßer 1966, S. 35; Hecker 1981, S. 19.

[21] Vgl. Vita Coetanea I, 2f.

[22] Für Lull vgl. Vita Coaetanea I, 4f.; für Franziskus vgl. Esser 1965, S. 8 bzw. 1 Cel 22.

[23] Vgl. Eßer 1966, S. 216; vgl. Testamentum 4 (Analekten 37) bzw. 1 Cel 22.

[24] Vgl. Eßer 1966, S. 224: „Es ist [für Franziskus] ein Nachgehen des Weges Christi: „sequi vestegia eius“.

[25] Mt 19, 21: „Und willst du vollkommen sein, gehe hin und verkaufe deinen Besitz, gib ihn den Armen und du wirst einen Schatz haben im Himmelreich. Dann komm und folge mir.“

[26] Vgl. Hecker 1981, S. 20.

[27] Vgl. Hecker 1981, S. 19.

[28] Regula non bullata 6 (Analekten 7).

[29] In: FranzQuellSchr I 1963; Die erste Regel (1220 – Regula non bullata) wurde 1223 von Papst Honorius III. approbiert – fortan: Regula bullata bzw. vgl. 1 Cel 24.

[30] Vgl. Eßer 1966, S. 220f.

[31] Vgl. Vita Coaetanea I, 9, aber vgl. darüber hinaus Platzeck 1964, S. 66f.; S. 73f.

[32] Mt 28, 19ff.; Mk 16, 15ff.; deutlicher Mt 10, 16; Lk 10,3.

[33] Eßer 1966, S. 230.

[34] 1 Cel 29.

[35] 1 Cel 29 bzw. vgl. Regula no bullata 17 (Analekten 16): „Und wenn wir sehen oder hören, daß Menschen Böses reden oder tun, oder Gott lästern, dann wollen wir Gutes sagen und Gutes tun und Gott loben, der gepriesen ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

[36] Vgl. Hecker 1981, S. 21, der das so zusammenfasst: „Wer die Lebensform, die Christus seinen Jüngern und Aposteln hinterlassen hat, erneuern will, der muss zu den Menschen gehen, dessen Kloster muss die ganze Welt sein.“

[37] Eßer 1966, S. 230f.

Details

Seiten
19
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640147588
ISBN (Buch)
9783640147700
Dateigröße
458 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v113593
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Fachbereich Geschichte
Note
2,0
Schlagworte
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Autor

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