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Configuration Management mit ITIL® - Strategisches Outsourcing von Logistikdienstleistungen - Erfolgswirkung, Erfolgsfaktoren

Seminararbeit 2006 23 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung
1.1. Allgemeines
1.2. ITIL
1.3. Struktur und Bereiche von ITIL

2. Konfigurationsmanagement
2.1. Configuration Management Database
2.2. Aufgaben des Configuration Management
2.3. Configuration Management Plan
2.4. Chancen und Risiken

3. ITIL als Business Intelligence für das IT-Management
3.1. Möglichkeiten durch ITIL
3.2. Kritische Betrachtungen

4. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einführung

1.1 Allgemeines

Die IT-Infrastruktur in einem Unternehmen ist ständiger Veränderung unterworfen. Der technische Fortschritt sorgt für die Notwendigkeit einer ständigen Erweiterung und Ersetzung einzelner Komponenten. Gleichzeitig sind nicht alle Komponenten mit einander kompatibel. Durch Verbesserungen in einzelnen Bereichen kann es dazu führen, dass ein IT-System aus einem heterogenen System führt, welches aus den unterschiedlichsten Bauteilen besteht und einen großen Umfang erreichen kann. Um so wichtiger sind gute Instrumente für die Verwaltung dieses Systems, die verhindern, dass der Überblick verloren geht, oder die Komplexität des Systems zu unwirtschaftlichen Entscheidungen führt. Diese Arbeit soll sich mit ITIL als einem solchen Instrument beschäftigen, und dabei ein besonderes Augenmerk auf das Konfigurationsmanagement legen. Gerade das Konfigurationsmanagement hilft, den Überblick über ein komplexes System zu behalten, in dem es die gesamte Infrastruktur modellhaft abbildet und weitergehende Informationen und Dokumente bereitstellt.

1.2 ITIL

ITIL steht für Information Technology Infrastructure Library, ist also eine Bibliothek der IT-Infrastruktur. Sie bietet einen Leitfaden zur Unterteilung der Funktionen und Organisation der Prozesse, die im Rahmen des serviceorientierten (im Gegensatz zum technologieorientierten) Betriebs einer IT-Infrastruktur eines Unternehmens entstehen (IT Service Management)1. Sie wurde 1989 von der britischen Regierungsbehörde Central Computing and Telecommunications Agency (CCTA) in Auftrag gegeben2. ITIL beinhaltet lediglich Empfehlungen, was zu tun ist, um IT-Systeme effizient verwaltet werden können2. Als Standard, welcher auch durch ein Audit zertifiziert werden lassen kann, ist die ISO 20000 Norm verbreitet.

1.3 Struktur und Bereiche von ITIL

Die Kernprozesse von ITIL sind in zwei Kategorien eingeteilt: Service Support und Service Delivery. Während der Service Support operative Managament Prozesse zur Unterstützung von IT-Diensten bereit stellt, dient Service Delivery der lang- und mittelfristigen Verbesserung der IT gestützten Dienste. Neben den Kernprozessen gehören zu ITIL auch strategische Bereiche. Zu diesen strategischen Bereichen gehören:

- Business Perspective
- Planning to Implement Service Management
- Application Management
- ICT Infrastructure Management
- Security Management

Zunächst soll auf die strategischen Bereiche einzeln eingegangen werden, bis dann die Bereiche Service Delivery und Service Support einzeln näher beschrieben werden.

Business Perspective

Hier wird der IT-Service aus der Sicht der Unternehmensführung dargestellt. Dies beinhaltet auch die Beziehungen zu Außenstehenden IT-Suppliern, wenn einzelne Bereich der IT an externe Firmen ausgelagert (outsourcing) wurde.

Planning to Implement Service Management

Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Einführung und ständigen Verbesserung von ITIL. Dazu gehören die Fragen „Wo stehen wir?“, „Wo wollen wir hin?“ und „Wie kommen wir dahin?“, einschließlich einem ständigen Review der erzielten Ergebnisse.

Application Management

Über den gesamten Lebensyklus einer Anwendungssoftware wird durch das Application Management sichergestellt, dass die Applikationssoftware sinnvoll verwaltet wird und die Geschäftsprozesse sinnvoll abbildet.

ICT Infrastructure Management

Typischerweise sind hier alle Aktivitäten des Rechenzentrums abgebildet. Die gesamte IT-Infrastruktur wird hier in einem strategischen Rahmen verwaltet.

Security Management

Immer neue Herausforderungen an die Sicherheit der IT Dienste stehen an. Durch steigende Computerkriminalität steigt die Bedeutung des Security Management in ständiger Weise. Im Security Management wird ein für das Unternehmen gültiger Plan aufgestellt (Security Policy), wie Datenschutz und Schutz vor schädlichen Programmen oder Angriffen gewährleistet werden kann.

Soweit zu den strategischen Bereich von ITIL. Die Kernprozesse sind Service Delivery und Service Support, die sich wiederum in einzelne Bereiche unterteilen.

Zu den Prozessen des Service Delivery gehören die folgenden Bereiche:

- Service Level Management
- Availability Management
- Capacity Management
- IT Service Continuity Management
- Financial Management for IT-Services

Dagegen besteht der Service Support aus den Bereichen

- Incident Management
- Problem Management
- Change Management
- Release Management
- Configuration Management

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Bestandteile von ITIL

Nachfolgend soll auf die einzelnen Bereiche näher eingegangen werden.

[...]


1 vgl. Wikipedia, www, 2006

2 vgl. Olbrich, 2004

Details

Seiten
23
Jahr
2006
ISBN (Buch)
9783640114702
Dateigröße
583 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v111404
Institution / Hochschule
Hochschule Pforzheim
Note
1,7
Schlagworte
Configuration Management Strategisches Outsourcing Logistikdienstleistungen Erfolgswirkung Erfolgsfaktoren

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Titel: Configuration Management mit ITIL® - Strategisches Outsourcing von Logistikdienstleistungen - Erfolgswirkung, Erfolgsfaktoren