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Ihr seid ja keine Deutschen! Ihr seid ja allesamt Russen! Ist diese Behauptung immer noch Realität?

Essay 2006 11 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Migrationsursachen

3. Migrationsfolgen

4. Schluss

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Um diese Frage zu [1] beantworten werde ich in diesem Essay auf internationale Migrationsprozesse und ihre Ursachen eingehen. Unter Migration ist dabei das „Phänomen menschlicher und gesellschaftlicher Lebensgestaltung“ zu verstehen, „in dem sich Weltoffenheit und Freiheit ebenso manifestieren können wie Repression und Lebensangst, Zukunftsvorsorge ebenso wie Abenteuerlust, Rückzug aus dem Arbeitsleben ebenso wie Bildungs- und Arbeitsstättensuche.“[2]

Spricht man von Migrationsprozessen, muss man verschiedene Migrationstypen unterscheiden. Kai-Uwe Berger unterteilt z. B. so:

„Zusammenfassend können Wanderungen also typologisiert werden danach, ob sie kollektiv oder individuell erfolgen, freiwillig oder erzwungen sind sowie temporär oder dauerhaft beabsichtigt werden. Sie können nach ihrer Reichweite unterschieden werden oder danach, ob sie in Stufen erfolgen oder an spezifische Wanderungstraditionen anknüpfen. Sie können als Kettenmigration auftreten sowie politisch, ökonomisch, ökologisch, demographisch, sozial oder kulturell veranlasst sein; meist liegt den jeweiligen Migrationsentscheidungen jedoch ein multifaktorielles Ursachengeflecht zu Grunde.“[3]

2. Migrationsursachen

Obwohl das Wort „Migration“ eher mit Prozessen der Gegenwart in Verbindung gesetzt wird, sind Migrationsprozesse schon aus sehr frühen Zeiten bekannt. Man kann beispielsweise die Völkerwanderungen des 4. bis 7. Jahrhunderts unter dem Punkt Eroberungs- und Siedlungsmigration zusammenfassen[4]. Hauptsächlich hat allerdings die Fluchtmigration Europa beeinflusst. Im Zeitalter der Kolonialisierung flohen die Menschen z. B. in die besetzten Gebiete, später aus Hungersnöten und Armut, motiviert durch den „American Dream“ auch in die USA, nach Kanada, Neuseeland und Australien. Im 2. Weltkrieg wanderten die Verfolgten aufgrund immer härter werdender Lebensbedingungen hauptsächlich nach Palästina und Afrika aus. Moderne Medien greifen heute noch diese Thematik auf, indem sie Auswanderungsschicksale der Emigranten und ihrer Nachfahren darstellen. Als Beispiel kann hier der Film „Nirgendwo in Afrika“ angeführt werden, der auf der Grundlage des Romans „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig[5] basiert. Hier verlässt eine jüdische Familie 1938 Deutschland, doch nur die Tochter kann sich in der neuen „Heimat“ integrieren. Auch die Arbeitsmigration, die ihren Ursprung schon im Sklavenhandel der Neuzeit sowie im Eisenbahnbau im Zeitalter der Industrialisierung hat, spielt noch heute eine große Rolle für Europa und vor allem Deutschland. Bauern zogen aufgrund schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse in die Stadt in der Hoffnung, hier Arbeit und Unterkunft für ihre Familien zu finden. Eine Rückkehr aufs Land war nicht mehr möglich, da sie weder Grund und Boden noch finanzielle Mittel dafür besaßen. Sie mussten sich folglich, egal wie, in das Leben in der Stadt integrieren und blieben oft bis an ihr Lebensende verarmte, am Rande des Existenzminimums lebende Städter.

Die 50er Jahre in Deutschland sind durch die Einwanderung der so genannten Gastarbeiter geprägt, die aufgrund der florierenden Wirtschaft der BRD aus den EU-Staaten angeworben wurden und den Einheimischen weitgehend gleichgestellt waren. Außerdem hatten sie in ihren Heimatländern oft weniger Arbeitsmöglichkeiten und damit Ernährungsmöglichkeiten ihrer Familien. Zunächst erhielten diese Gastarbeiter nur befristete Aufenthaltsgene­hmigungen und blieben daher nur für wenige Jahre und ohne ihre Familie, die in ihren Heimatländern zurückblieben und von den Familienvätern aus Deutschland mit dem hier verdienten Geld versorgt wurden. Nach ca. drei Jahren gingen sie in ihre Heimatländer zurück und andere nahmen ihre Stelle in Deutschland ein. 1973 gab es eine große Zäsur, die Anwerbungen stoppten und die Arbeiter durften länger bleiben um Familie gründen zu können und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Ab den 80ern gab es dann sogar ein Rückkehrhilfegesetz, doch die meisten der Gastarbeiter wollten gar nicht mehr zurück, da sie sich in Deutschland integriert hatten und sich der Vorteile eines Lebens in Deutschland gegenüber dem Leben in ihrer Heimat bewusst waren.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind für Deutschland heute allerdings die so genannten Remigrationen am bedeutendsten, die sich auch unter dem Begriff Familienzusammenführung zusammenfassen lassen. Diese Art von Migration betrifft Aussiedler, die so genannten „Russlanddeutschen“, die nach Beendigung des ersten Weltkriegs zwangsumgesiedelt wurden. Durch den Versailler Vertrag waren ehemals deutsche Gebiete vom Deutschen Reich abgetrennt und die dort lebenden Deutschen wurden häufig von den neuen Regierungen in andere Gebiete ausgesiedelt bzw. verbannt. Somit waren sie quasi staaten- und heimatlos. Durch die neue europäische Entwicklung Ende der 80er Jahre ergaben sich für diese Menschen und besonders für ihre Nachkommen Möglichkeiten in ihre ursprüngliche „Heimat“ zurückzukehren. Neben diesem Faktor war auch der Wunsch nach besseren Lebensbedingungen ein Grund für die Rückkehrer aus Polen, Rumänien und Russland nach Deutschland. Als der Wunsch Realität wurde, holten die ersten Rückkehrer nach und nach ihre gesamten Familien in die neue, alte „Heimat“. Eine dritte Gruppe der Migration, die Deutschland prägt, sind Flüchtlinge oder auch Asylbewerber. Sie strömten zahlreich nach Deutschland, da im Artikel 16a des deutschen Grundgesetzes seit 1948 politisch Verfolgten Asyl zugesichert wurde. 1993 wurde dieser Artikel geändert, seitdem hieß es, dass niemand Asyl bekommt, der aus einem sicheren Drittstaat einreist. Diese Gesetzesänderung war eine notwendige Reaktion auf den starken Anstieg der Fluchtmigration Anfang der 90er Jahre mit Öffnung der Ostblockstaaten und den Jugoslawienkriegen[6].

Zusammenfassend stelle ich fest, dass Migrationsprozesse, wenn sie nicht gerade durch Zwangsumsiedlungen geprägt sind, im allgemeinen immer gleich ablaufen. Es kommt zuerst zu einer Migrationsentscheidung (egal aufgrund welcher Motivation), dann folgt der Migrationsverlauf, die Reise, und zum Schluss sollte der Integrationsprozess beginnen. Unterschiedliche Folgen der Integration werden an anderer Stelle noch genauer dargestellt. Für Deutschland war diese Integration bis 1989 nicht wichtig, da aus politischen Gründen (Teilung Deutschlands) eine Einwanderung aus den Ostblockstaaten nicht möglich war und sich Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht selbstverständlich als Einwanderungsland sah. Deshalb wurde in den 80ern zunächst von Integration auf Zeit geredet, bis es in den 90ern zu einer neuen Debatte kam. Führend war dabei Rita Süssmuth, die Ende der 90er Jahre in einer Zuwanderungskomission die Leitung übernahm und öffentlich über das Thema diskutierte. Sie definierte Integration in ihrem Zuwanderungsbericht unter der aktuellen politischen Situation neu als „Aktionen, die zu einer gleichberechtigten Teilhabe an Prozessen und Gütern und einer gleichberechtigten Entwicklung von Normen und Werten in der aufnehmenden Gesellschaft führen.“[7]

3. Migrationsfolgen

Bei der Darstellung von Migrationsfolgen beziehe ich mich hauptsächlich auf Deutschland und die Remigration der Aussiedler, da diese Thematik für mich die größte Bedeutung hat und meine Familie direkten Umgang damit hatte. Einige Folgen kann ich durch die Berufstätigkeit meiner Mutter mit deren Erfahrungen belegen.

Die wichtigste und vor allem politisch gravierendste Folge ist meiner Meinung nach die Ansiedlung von gleichsprachigen Menschen auf einem abgesteckten geografischen Raum. Z. B. leben in der Regel fast alle Aussiedler in einem Stadtteil zusammen, nur selten findet man in diesen Gebieten Einheimische. Begünstigt wurde diese Remigration durch starke finanzielle Integrationsleistungen bis 1998/99. In meinem Heimatort, einer Stadt mit ca. 7000 Einwohnern, gibt es deshalb sogar Viertel mit Namen wie „Kleinmoskau“ oder der „Wodkahügel“. Da die Hauptsprache hier, auch auf der Straße, überwiegend russisch ist, leben dort so gut wie keine Einheimischen mehr. Nach dem Zuzug der Aussiedler in frei stehende Wohnungen zogen die Einheimischen aufgrund der anderen Lebensart der Aussiedler vermehrt weg. Sprachschwierigkeiten führten nämlich meist dazu, dass man geltende Gesetze wie Ruhezeiten, Müllordnung usw. nicht kannte und folglich nicht beachtete.

Für viele Einheimischen stellte diese Remigration sicher einen Nachteil dar, aber es gab auch einen Vorteil daraus, den ich selbst erlebt habe. Für einige Menschen meines Wohnortes fanden sich neue Arbeitsplätze aufgrund der Remigration. So unterrichtete meine Mutter über lange Zeit Aussiedler in der deutschen Sprache, andere waren auf verschiedenen Ämtern nur mit der Einsiedlung und Arbeitsbeschaffung für diese Menschen beschäftigt. Das Nichtbeherrschen der Sprache und die andere Kultur, da sie als Nachfahren oft nicht mehr mit unserer Kultur vertraut waren, macht die Integration dieser Remigranten besonders schwierig. Sehr deutlich wird das bei den Kindern. In sehr vielen Fällen wusste meine Mutter zu berichten, dass man den Aussiedlerkindern nicht gesagt hatte, dass sie für immer mit ihren Angehörigen in Deutschland bleiben. Diese Kinder sehen heute keine Veranlassung mehr ihre jetzige russische Heimat zu verlassen, da sie über keinerlei Wurzeln nach Deutschland verfügten. In den meisten Fällen sprechen sie nicht einmal gebrochen deutsch. Sie fühlten sich verschleppt und hintergangen.

Eine Folge davon ist oft ein Nichtinteresse am Erlernen der deutschen Sprache und damit verbundene Probleme in der Schule und am Arbeitsmarkt. Somit ist eine Integration von vornherein zum Scheitern verurteilt und man zieht sich in die oben genannten „russischen“ Siedlungen zurück, die man als Schutzraum betrachtet.

Im Gegensatz dazu gibt es auch Aussiedler, vor allem die mittlere und ältere Generation, die sich aktiv um eine Integration bemühen. Auch hier kann meine Mutter von Beispielen erfolgreicher Ausbildung oder Arbeitsplatzsuche berichten. Nicht selten hört man aber von diesen Menschen, dass sie selbst keine Heimat haben und überall ausgegrenzt werden, denn in Russland sind sie Deutsche und in Deutschland sind sie Russen.

Nelli Kossko, selbst Aussiedlerin schrieb dazu in ihrem Buch „Die geraubte Kindheit“, dass sie sich und die Aussiedler, egal aus welchem Land sie kommen als „unfreiwillige Wanderer zwischen zwei Welten, die auch Jahrzehnte nach Kriegsende nicht zur Ruhe kommen können“[8] sieht. Sie selbst wurde 1937 in einer deutschen Kolonie am Schwarzen Meer geboren. Da ihr Vater nach einer stalinistischen Säuberungsaktion im gleichen Jahr umgebracht wurde, wurde sie nach Kriegsausbruch 1941 nach Deutschland ausgesiedelt. Die Familie flüchtete nach Dresden und wurde dort nach Kriegsende 1945 von den Sowjets in die UdSSR zurückverschleppt und in den Norden des Landes verbannt. Erst der Tod Stalin brachte etwas Erleichterung in das Leben von Nelli Kossko und sie nahm ein Germanistikstudium auf. 1975 wanderte sie nach Deutschland aus bzw. zurück. Aufgrund ihres eigenen Schicksals engagierte sie sich vor allem seit 1989 besonders für die Aussiedler und versucht zwischen Deutschen und Deutschen zu vermitteln. Meine Mutter lernte Frau Kossko bei ihrer Arbeit persönlich kennen und konnte erfahren, wie sie vor allem den Aussiedlerfrauen und –mädchen Mut und Willen für die eigene Integration zusprach und sie immer wieder ermahnte unbedingt und zu allererst die deutsche Sprache zu erlernen.

Eine weitere Folge der Remigration zeigt sich in neuen politischen Gremien und kulturellen Veranstaltungen. So gibt es zum Beispiel in der Stadtverwaltung spezielle Ausländerbeauftragte und/oder Sozialarbeiter, die nur mit der Eingliederung von Ausländern und Aussiedlern beschäftigt sind. In der Kirchengemeinde meines Wohnortes gibt es spezielle Aussiedlergottesdienste, die zweisprachig abgehalten werden. Regelmäßig organisiert die Kirche Kennenlerntreffen extra für Aussiedler, um sie in die Gemeinde einzugliedern.

Das Diakonische Werk in meinem Heimatort hat einen eigenen Migrationsarbeitskreis gebildet, um sich gezielter mit den Problemen dieser Menschen befassen und um ihnen konkrete Hilfestellungen anbieten zu können. Auch hier hat meine Mutter aktiv mitgearbeitet.

Für mich als potenzieller Lehrer ergibt sich die Folge, dass es sinnvoll wäre, wie ich in der Übungsaufgabe „Der sozialwissenschaftliche Blick 1: Bildung und Schule/soziale Ungleichheit“ im Schulvergleich bereits dargestellt habe, dass ich eine dieser Fremdsprachen beherrsche und mich intensiv mit der Kultur der Immigrantenkinder beschäftige.

Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich eine Folge der Remigration. Vor allem im Niedriglohnbereich finden vorherrschend die Aussiedler, da sie im Gegensatz zu den Ausländern über eine Arbeitsgenehmigung verfügen, eine Anstellung. Einheimische Arbeitslose kommen dadurch schnell zu der Auffassung, sie nähmen ihnen Arbeitsplätze weg. Meiner Meinung nach, und die Realität zeigt das, wollen gerade einige dieser Arbeitslosen nicht für sehr wenig Geld oft schmutzige Arbeiten annehmen.

Aus eigenem Erleben ergibt sich auch für mich eine weitere Folge der Remigration. Viele Aussiedlerkinder, wie oben bereits erwähnt, sprechen kaum bzw. kein deutsch. Da sie aber der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, gibt es in der Hauptschule meines Wohnortes viele Klassen, in denen man, auch im Unterricht, mehr russisch als deutsch hört. Mein Bruder besuchte eine Klasse, in der der Anteil der Aussiedlerkinder höher war als der Anteil der einheimischen Kinder. Die Folge war ein viel langsamerer Lernfortschritt und die Unterforderung der einheimischen Kinder. Auch das Gewaltpotenzial an dieser Schule ist um ein Wesentliches höher. Die Kinder fühlen sich unverstanden und wie oben bereits erklärt z. T. verschleppt und damit unwohl in ihrer neuen Heimat.

4. Schluss

Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss, dass Deutschland, auch wenn es sich selbst lange nicht als Einwanderungsland sah, maßgeblich von Immigration und dabei vor allem von zwei Migrationsprozessen beeinflusst wurde: Die Remigration und die „Gastarbeiter­migration“. Die Folgen, die ich überwiegend aufgrund meiner persönlichen Situation für die Remigration dargestellt habe, werden zum großen Teil natürlich auch bei den Gastarbeitern sichtbar. Mit Bestimmtheit ist auch davon auszugehen, dass ich nicht alle Folgen aufgezeigt habe. Hier habe ich mich vor allem auf die sichtbaren und spürbaren Folgen konzentriert, die ich durch Belege und eigene Erfahrungen stützen konnte.

„Ihr seid ja keine Deutschen! Ihr seid ja allesamt Russen!“ – Ist diese Behauptung immer noch Realität? Sicherlich ist es nicht möglich für die Realität dieser Behauptung erschöpfende Belege zu finden. Aber mit den von mir dargestellten Folgen der Remigration nenne ich gleichzeitig viele Argumente, die auch heute noch deutlich machen, dass immer noch Deutsche in Deutschland leben, die eigentlich nur von ihrem Pass her Deutsche sind. Hier gibt es also noch genügend Ansatzpunkte um Integration in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft weiterhin zu verwirklichen.

Je genauer ich mich mit dieser Thematik befasst habe, um so mehr stellt sich am Schluss für mich die Frage, ob ich mich auch als Migrantin zu bezeichnen habe? Bis 1992 (da war ich 6 Jahre) lebte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in den neuen Bundesländern. Aufgrund der Arbeitssituation (Vergleich mit Gastarbeitern?) siedelte mein Vater nach Rheinland-Pfalz über, suchte sich dort eine Wohnung und eine Arbeit. Der Rest meiner Familie blieb in der Heimat. Als die Situation meines Vaters stabil war, holte er seine Familie endgültig nach. Meiner Meinung nach ist diese Art von Umsiedlung vergleichbar mit den italienischen oder türkischen Gastarbeitern, die ihre Familien aufgrund der Gesetzesänderung und dem Anwerbestopp nachholen durften. Der Unterschied besteht allerdings in der deutschen Staatsangehörigkeit, die mein Vater und seine Familie bereits immer besaßen. Deshalb kann man hier durchaus von Binnenmigration sprechen, die Landesgrenze von Deutschland wurde bei der so genannten und vor allem freiwilligen Umsiedlung meiner Familie schließlich nicht verlassen. Deshalb fühle ich mich eigentlich nicht als Migrantin. Ich war und bin immer integriert gewesen und habe nie unter Folgen der freiwilligen Umsiedlung meiner Eltern, auf die ich als Kind keinen Einfluss hatte, gelitten.

4. Literaturverzeichnis

M. Rodrian - Pfennig, Welt – Gesellschaft – Schule, Textsammlung, Wintersemester 2005/06.

Nelli Kossko, Die geraubte Kindheit, P&K- Zeitungsverlag GmbH Ahlen Westfalen, 1998.

Stefanie Zweig, Nirgendwo in Afrika, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München, 1999.

[...]


[1] Nelli Kossko, Die geraubte Kindheit, P&K- Zeitungsverlag GmbH Ahlen Westfalen, 1998, S. 4.

[2] Grohmann, Kai – Uwe Berger, Migration und Integration. Eine Einführung in das Wanderungsgeschehen und die Integration der zugewanderten in Deutschland, Opladen 2000.

[3] Migration und Integration. Eine Einführung in das Wanderungsgeschehen und die Integration der zugewanderten in Deutschland, Opladen 2000.

[4] M. Rodrian - Pfennig, Welt – Gesellschaft – Schule, Vorlesung 8.12.05.

[5] Stefanie Zweig, Nirgendwo in Afrika, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München, 1999.

[6] M. Rodrian - Pfennig, Welt – Gesellschaft – Schule, Vorlesung 15.12.05.

[7] M. Rodrian - Pfennig, Welt – Gesellschaft – Schule, Vorlesung 15.12.05.

[8] Nelli Kossko, Die geraubte Kindheit, P&K- Zeitungsverlag GmbH Ahlen Westfalen, 1998, S. 8.

Details

Seiten
11
Jahr
2006
Dateigröße
404 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v111083
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
Schlagworte
Deutschen Russen Behauptung Realität
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