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Unternehmensgründung ab 45 - Die Reputation des Unternehmers als zentrale Gründungsvoraussetzung

von Andreas Pirklbauer (Autor) Michael Eiber (Autor) Silvana Steinmetz (Autor) Marion Thiel (Autor)

Seminararbeit 2007 36 Seiten

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 UNSER „MODELLUNTERNEHMEN“ FÜR UNTERNEHMENSGRÜNDUNGEN AB 45
2.1 HAUPTZIELGRUPPEN UND -MÄRKTE
2.2 UNIQUE SELLING PROPOSITION
2.3 MITARBEITERZAHL
2.4 GRÜNDE FÜR EINE GRÜNDUNG MIT PARTNER
2.5 ENTSTEHUNG DER GESCHÄFTSIDEE
2.6 PLANUNG DER GRÜNDUNG
2.7 BUSINESSPLAN

3 ZAHLEN, DATEN, FAKTEN

4 PERSÖNLICHE UND PSYCHOLOGISCHE HINTERGRÜNDE/MOTIVE
4.1 ARBEITSLOSIGKEIT ALS AUSLÖSER
4.2 PERSÖNLICHE EIGENSCHAFTEN
4.3 PERSÖNLICHE LEBENSUMSTÄNDE
4.4 UNTERSUCHUNG ÜBER DIE MOTIVE FÜR FRAUEN, UNTERNEHMERIN ZU WERDEN

5 FORMEN DER UNTERNEHMENSGRÜNDUNG
5.1 NEUGRÜNDUNGEN
5.2 BETRIEBSNACHFOLGE BZW. UNTERNEHMENSÜBERNAHME
5.3 EINZELGRÜNDUNG VERSUS TEAMGRÜNDUNG

6 DEFINITION UND ROLLE DER REPUTATION/ REPUTATIONSKAPITAL
6.1 WAS IST REPUTATION?
6.2 DER GESCHLOSSENE KREISLAUF ZWISCHEN IDENTITÄT, IMAGE UND REPUTATION
6.3 AUF- UND ABBAU DER REPUTATION
6.4 KORREKTUR EINER ANGESCHLAGENEN REPUTATION
6.5 NETWORKING ZUR FÖRDERUNG UND VERBREITUNG DER REPUTATION

7 RESÜMEE

8 QUELLENVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNG 1:UNTERNEHMENSNEUGRÜNDUNGEN NACH ALTERSGRUPPEN (WK OÖ 2007, S. 1)

ABBILDUNG 2: ALTERSVERTEILUNG DER GRÜNDERPERSONEN IN KÄRNTEN NACH GESCHLECHT UND ALTERSGRUPPEN (SCHWARZ/ALMER-JARZ/ > BREITENEGGER 2004, S. 172)

ABBILDUNG 3: TEILNEHMENDE PERSONEN DES UNTERNEHMENSGRÜNDUNGS- PROGRAMM NACH ALTERSGRUPPEN (BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT ARBEIT 2005, S. 6)

ABBILDUNG 4: ENTWICKLUNG DER FRANCHISINGSYSTEME IN ÖSTERREICH (EHRENMÜLLER ET AL. 2005, S. 10) ...

ABBILDUNG 5: ENTWICKLUNG DER FRANCHISENEHMER IN ÖSTERREICH (EHRENMÜLLER/FILZMOSER/KLIMITSCH ET AL. 2005, S. 11)

1 EINLEITUNG

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick geben in Unternehmensgründungen ab 45. Um ein realistisches Bild über Gründer/innen ab 45 zu bekommen, haben wir uns für ein Interview entschieden. Dieses Interview stellt den einleitenden Teil der Arbeit dar und soll ein Bild des von uns gewählten Unternehmens zeichnen. Aus- schnitte des Interviews sind in allen Teilen der Seminararbeit zu finden und wer- den in BLAU dargestellt, da wir diese Teile des Interviews als besonders wichtig erachten und deshalb herausheben wollen. Auch die Bezugnahme auf das Inter- view ist in BLAU. Wörtliche Zitate sind auf Grund der besseren Lesbarkeit in Kur- siv hervorgehoben.

Die Seminararbeit gliedert sich in die Gebiete Zahlen/Daten/Fakten, persönliche und psychologische Motive/Hintergründe, Formen der Gründungen sowie die Rol- le der Reputation im Unternehmen. Besonderes Augenmerk wird dabei immer wieder auf unseren Interviewpartner genommen, da wir den Bezug zur Praxis sehr wichtig einschätzen.

2 DAS „MODELLUNTERNEHMEN“ FÜR UNTERNEHMENSGRÜN- DUNGEN AB 45

N.G.T.I. (Nächste Generation Thermoprozesstechnik Industrieofensysteme GmbH), wurde 2003 neu gegründet. Der Branchenschwerpunkt ist die thermopro- zesstechnologische Erwärmung und Abkühlung von Objekten, deren Gesamtpro- zesse in Industrieofensystemen realisiert werden. Die Hauptprodukte sind Vor- wärmöfen, Vergüteöfen, Gasatmosphäröfen, Warmhalteöfen, Abschrecksystem für die Stahl und Eisen verarbeitende Industrie, Werkzeuganwärmöfen, Alterungs- öfen, Lösungsglühofen, Warmauslagerungsöfen und Abschrecksysteme für die Aluminium verarbeitende Industrie sowie Brennöfen, Härteöfen, Temperöfen, Tro- ckenöfen und Abschrecksysteme für die Keramik, Glas und Kunststoff verarbei- tende Industrie. Da die Produktpalette sehr groß ist, werden verschiedene Ausfüh- rungen von Industrieöfen angeboten.

Die Fertigung der Rohteile erfolgt durch einen Partnerbetrieb und die Endmontage wird in einer angemieteten Werkstätte in Wels durchgeführt. Die Elektroinstallatio- nen in den Öfen werden ebenfalls von einem Fachbetrieb erledigt. N.G.T.I liefert und führt die Endmontage mit betriebsangehörigen Mitarbeiter/innen aus. Service- leistungen werden auch für bestehende Industrieanlagen angeboten.

2.1 Hauptzielgruppen und -märkte

Wie bereits erwähnt, sind die Hauptzielgruppen Industriebetriebe, die Stahl, Alu- minium, Keramik, Glas und Kunststoffe bei der Verarbeitung erwärmen und abkühlen müssen. N.G.T.I beliefert Unternehmen in ganz Österreich. Ein wichtiger Abnehmer von Industrieöfen ist unter anderem die SEI WOO HI-TECH POLYMER GMBH.

Zu den Produkte, die mittels der Industrieöfen von N.G.T.I produziert werden kön- nen, zählen Silikonschnuller der Marken MAM und NUCK. An Hand der speziellen ACC_CON Technik in den Öfen ist es möglich, absolut strapazierbare und le- bensmittelechte Produkte herzustellen. Dadurch eignen sich die Produkte beson- ders für den Einsatz im Human-, Lebensmittel- und Medizinbereich.

2.2 Unique Selling Proposition

Der Hauptgrund für die Unternehmensgründung war der Erwerb eines Patentes, das am 13.10.2004 beim Europäischen Patentamt angemeldet wurde. Die Veröf- fentlichung erfolgte am 18.05.2005. Anmelder des Patentes sind die Bayrische Motoren Werke AG. Herr Bartl, einer der Geschäftsführer von N.G.T.I. ist der Er- finder des Patentes. Das im Patent geregelte „Verfahren und Vorrichtung zur Ab- schrecken von Werkstücken“ wird nicht nur von BWM zur Produktion von Motor- blöcken verwendet, es kommt auch in den Industrieöfen von N.G.T.I zum Einsatz, z. B. zur Erzeugung von Silikonschnuller im bereits genannten Betrieb SEI WOO. Das Patent überzeugt viele Kunden und macht das Unternehmen N.G.T.I und sei- ne Produkte am Markt einzigartig.

2.3 Mitarbeiterzahl Gründerteam:

Herr Bartl und Herr Haider – Geschäftsführer und Mitarbeiter von N.G.T.I

Mitarbeiter:

Die beiden Geschäftsführer haben drei Mitarbeiter auf Leasingbasis. Sie werden bei Bedarf für die Montage und Auslieferung der Öfen eingesetzt. Die Mitarbeiter- zahl entwickelte sich stetig – pro Jahr um eine Person.

2.4 Gründe für eine Gründung mit Partner

Gegründet wurde das Unternehmen von Herrn Bartl und Herrn Haider. Herr Hai- der brachte langjährige technische Kompetenz in den Betrieb mit ein. Herr Bartl hatte langjährige Erfahrung in der Branche, am Markt und im Verkauf. Beide hat- ten ihren Schwerpunkt im technischen Bereich. Beide Gründer fallen in dieUnter- nehmensgruppe 45 bis 55 Jahreund hatten langjährige Berufserfahrung in der Branche. Erfahrung ist laut unserem Interviewpartner sehr wichtig, wenn man ei- nen Betrieb gründen will.

2.5 Entstehung der Geschäftsidee

Die Geschäftsidee entstand aus der Chance heraus, an einem Patent beteiligt zu sein. Durch dieses Patent erhöht sich der Bekanntheitsgrad in der Branche enorm und es hat große Wirkung, wenn man potenziellen Abnehmer/innen das Patent zeigt – es öffnet viele Türen. Die Idee ist jedoch lange zuvor gewachsen, das Pa- tent ist eher als Auslöser zu sehen. Weiters haben beide Partner ihren Arbeitsplatz verloren.

Besonders spannend war die Namensfindung der Firma. Es wurde viel Wert auf Unverwechselbarkeit gelegt. Die ersten beiden Teile N.G. wurden wegen der prägnanten und viel versprechenden Wörter „nächste Generation“ gewählt. T.I. steht für „Thermoprozesstechnik Industrieofensysteme“. Der Name wurde abge- kürzt, da die Abkürzung leichter zu merken ist und viel dynamischer klingt.

2.6 Planung der Gründung

Die Planung der Gründung dauerte eineinhalb Jahre, da eine perfekte Gründung angestrebt wurde. Sechs Monate vor der Gründung wurde die Planung intensi- viert. Es wurde ein Business Plan erstellt, in dessen Rahmen umfangreiche Marktanalysen und Marketingstrategien durchgeführt wurden. Da es sich bei N.G.T.I. um eine GmbH handelt, musste vom Notar ein Gesellschaftsvertrag auf- gesetzt werden. Herr Bartl hat eine eigene Firmenwebseite erstellt, die von ihm regelmäßig gewartet wird. Die Geschäftsführung setzte sich sehr konkrete Um- satz- und Gewinnziele.

2.7 Businessplan

Bei der Gründung wurde sehr viel Wert auf einen ausführlichen und ordentlichen Business Plan gelegt. Der Business Plan umfasst 20 Seiten und enthält die Grün- dungsidee, die Personen und den Personenkreis, das Unternehmen (Gegenstand, Standort, Betriebsstätte, Nachfragesituation, Konkurrenz, Trends und Entwicklung, persönliche Stärken), den Markt (Marktpotenzial der Zukunft, Preisgestaltung und Konditionen, Verkauf, Werbung, Verkaufsförderung, Vertrieb, Markt und Budget), die Finanzierung (Rentabilität, Kostenplan), das Personal (Mitarbeiter/innen, Quali- fizierung, Führung und Motivation), die Beschaffung und die Lieferanten, die Or- ganisation und die Risikoabsicherung und –versicherung.

Der Business Plan wurde bei der Wirtschaftskammer, ]der Bank und dem Steuer- berater vorgelegt. Es ist sehr nützlich einen ordentlichen und aussagekräftigen Business Plan vorlegen zu können, da der andere einen guten Eindruck über die Gründer erhält. Es ist wichtig, dass die enthaltenen Informationen authentisch wir- ken, um von seiner Idee zu überzeugen. Eine Bank will wissen wozu man Geld verwendet und wie intensiv man sich mit der Idee auseinandergesetzt hat. Durch den äußerst detaillierten Business Plan war es kein Problem, Fremdmittel von der Bank zu bekommen 3ZAHLEN, DATEN, FAKTEN

Das Unternehmen unseres Interviewpartners wurde von zwei Personen gegrün- det, die über 45 Jahre alt sind. Diesbezüglich sehen wir uns an, ob dieses Alter eher üblich oder unüblich ist.

Gemäß der Statistik der Wirtschaftskammer „Unternehmensgründungen (Einzel- firmen) nach Altersgruppen“ (siehe Abbildung 1) wurden 2006 insgesamt 24.311 Unternehmen neu gegründet, davon sind 36 %, d. h. ca. 8.752 Unternehmens- gründer/innen, über 40 Jahre alt. 2006 wurden 6.279 Unternehmen von Personen zwischen 40 und 50 Jahren neu gegründet, unter den Personen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren schlugen 2.134 den Weg zur Selbstständigkeit ein. An letzter Stelle der Neugründungen liegen Unternehmensgründer/innen mit einem Alter von über 60 Jahren, welche jedoch mit 478 Neugründungen jedoch immer noch be- trächtlich ist. Im Vergleich zum Jahr 2000 kann eine Verdoppelung dieser Zahlen festgestellt werden, wobei allerdings die Anzahl der Unternehmensgründer/innen über 40 Jahren von 2005 auf 2006 etwas geschrumpft ist.

Die Daten sprechen klar für „ältere Gründer/innen“. Auf die möglichen Hintergrün- de und Motive wird im folgenden Kapitel näher eingegangen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung1:UnternehmensneugründungennachAltersgruppen(WKOÖ2007,S. 1)

Nachforschungen beim Arbeitsmarktservice in Freistadt und der Wirtschaftskam- mer in Linz zu Folge, gibt es keine Aufzeichnungen, welche Formen der Unter- nehmungsgründung von älteren Personen in Österreich bevorzugt werden. Auch über favorisierte Rechtsformen, Branchen oder über Beweggründe, die zu Einzel- oder Teamgründungen führen, konnten leider keine spezifischen Daten gewonnen werden. Allerdings konnten gemäß einer Studie spezifische Daten für Kärnten nach Altersgruppen gewonnen werden. Demnach liegt das durchschnittliche Gründungsalter in Kärnten bei weiblichen Gründern bei 37,2 Jahren und bei den Männern 36,8 Jahre, was auf eine generelle Tendenz zum „Gründen im späteren Alter“ schließen lässt. Genauer gesagt gründen 37,2 % Kärntnerinnen zwischen 30 und 39 Jahren, 35 % zwischen 40 und 49 Jahren ihr eigenes Unternehmen. Betrachtet man die männlichen Unternehmensgründungen in Kärnten, so kann eine klare Dominanz der Gründer zwischen 30 und 39 festgestellt werden (vgl. SCHWARZ/ALMER-JARZ/ BREITENEGGER 2004, S. 172).

Als ausschlaggebendes Gründungsmotiv wird in diesem Zusammenhang von ei- nem Fehlen ansprechender Aufstiegsoptionen innerhalb der unselbstständigen

Arbeit für Frauen gesprochen. Die spätere Unternehmensgründung bei Frauen (bevorzugte Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren) wird auf die lange Kinder- betreuungsverantwortung zurück geschlossen (vgl. SCHWARZ/ALMER- JARZ/BREITENEGGER 2004, S. 173). Auch REYNOLDS, P./BYGRAVE, W./AUTIO, E. et

al. (vgl. ebd. 2003: Global Entrepreneurship Monitor – 2003 Executive Report. E- wing Marion Kauffman Foundation. Kansas City. Zit. n. FUEGLISTAL- LER/MÜLLER/VOLERY 2004, S. 50) schreibt, dass der Weg ins Entrepreneurship bei Frauen häufiger aus Flexibilitätsgründen gewählt wird als bei Männern. BODEN, R., JR. (vgl. ebd.: Flexible working hours, family responsibilities, and female self- employment. In: American Journal of Economics Sociology. Jg. 58. Nr. 1. Zit. n. FUEGLISTALLER/MÜLLER/VOLERY 2004, S. 50) weist auf die diesbezügliche Unab- hängigkeit der Entscheidungen der Männer hin und erwähnt den geschlechtsspe- zifischen Grund, sein eigener Chef zu sein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung2:AltersverteilungderGründerpersoneninKärnten nach Geschlecht und Alters- gruppen (SCHWARZ/ALMER-JARZ/BREITENEGGER2004,S. 172)

In Bezug auf Einzel- bzw. Teamgründungen liegen zwar keine Daten zu den Al- tersgruppierungen im Speziellen vor, allerdings lässt sich in Österreich mit 28,1 % eine generelle Tendenz zu Einzelgründungen feststellen, Teamgründungen wer- den von 19,8 % der Österreicher bevorzugt (vgl. SCHWARZ/ALMER-JARZ/BREITENEGGER 2004, S. 173).

4 PERSÖNLICHE UND PSYCHOLOGISCHE HINTERGRÜN- DE/MOTIVE

„Es war schon ein langes/altes Ziel, selbstständig und mit eigener Technologie, als eigene Firma zu arbeiten. Zum Zeitpunkt der Gründung waren alle Voraussetzun- gen dafür gegeben.“ An dieser Aussage ist deutlich ersichtlich, dass einStreben nach Unabhängig- keitim Vordergrund steht. VOLERY, T./DOSS, N./MAZZAROL, T./THEIN, V. (vgl. ebd.: Triggers and barriers affecting entrepreneurial intentionality: The case of Western Australian nascent entrepreneurs. In: Journal of Enterprising Culture. 1997. Jg. 5. Nr. 3. S. 273 – 291. Zit. n. FUEGLISTALLER/MÜLLER/VOLERY 2004, S. 36) erklärt dies

damit, dass Unternehmer unabhängig sein wollen, an einem Ort ihrer Wahl und zur Zeit ihrer Wahl arbeiten wollen. Die Aussage „mit eigener Technologie“ deutet darauf hin, dass auch der PunktKreativitätder von FUEGLISTAL- LER/MÜLLER/VOLERY (vgl. ebd. 2004, S. 36) genannt wird zutrifft. Die Autoren mei- nen damit, den Wunsch und die Fähigkeit Neues zu generieren. Der dritte PunktmaterielleEntlohnung nach FUEGLISTALLER/MÜLLER/VOLERY (vgl. ebd. 2004, S. 36) ist aus dieser Aussage, sowie dem restlichen Interview nicht festzustellen, was jedoch nicht ausschließt, dass auch dieser Auslöser eine Rolle spielt. Die Au- toren sprechen bei diesen drei Punkten vonAuslösern bei der Unternehmens- gründung. Weitere Ereignisse, die den Entschluss zu einer Gründung beschleu- nigen können sind eine Kündigung, Frustration am Arbeitsplatz, Uniabschluss o- der eine Erbschaft. Hinter all dem sehen FUEGLISTALLER/MÜLLER/VOLERY (vgl. ebd. 2004, S. 36 f.) oft den Wunsch etwas Neues zu schaffen. Auch bei unserem Inter- viewpartner dürfte dies zutreffen.

Details

Seiten
36
Jahr
2007
Dateigröße
814 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v110889
Institution / Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz – Institut für Unternehmensgründung und -entwicklung
Note
Sehr Gut
Schlagworte
Unternehmensgründung Reputation Unternehmers Gründungsvoraussetzung Intensivierungskurs

Autoren

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