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Mindmapping - Eine Übersicht

Referat (Ausarbeitung) 2007 8 Seiten

BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik

Leseprobe

1. Historisch- systematische Einordnung

Der Ursprung der heutigen Mindmapping-Methode geht auf den britischen Psychologen Tony Buzan zurück. Im Jahr 1971 hinterfragte er in Zusammenhang mit seinem Studium die Effizienz der Nutzung des menschlichen Gehirns. Er machte sich die neueren Erkenntnisse der Gehirnforschung über die zwei unterschiedlichen Denkmodi des Gehirns zunutze und entwickelte eine Arbeits- und Darstellungsmethode, die gleichermaßen die rechte wie auch die linke Hirnhemisphäre anspricht, indem sie sprachlich-logisches Denken (rechte Hirnhemisphäre) mit intuitiv-bildhaftem Denken (linke Hirnhemisphäre) verbindet: Das Mind Map.[1] Die offizielle Website über Mindmapping ist www.buzancentres.com. Mindmapping ist ein eingetragenes Warenzeichen von Buzan.

2. Definition und Beschreibung

Der Begriff „Mind Map“ stammt aus dem Englischen. Als Synonyme gelten im Deutschen Begriffe wie z. B. Gedankenlandkarte, Ideenbaum oder Gedächtniskarte. Da aber eine eindeutige und allgemein anerkannte Übersetzung fehlt, hat sich die englische Bezeichnung in unserem Sprachgebrauch durchgesetzt. Mindmapping ist ein „Denkwerkzeug“[2] zur strukturierten Sammlung, Vermittlung und Visualisierung von Ideen und Informationen. Charakteristisch ist die Visualisierung der Assoziationsketten vom Mittelpunkt ausgehend in Form von Ästen und Zweigen in einer baumähnlichen Struktur.[3]

3. Bedeutung des Mindmapping für die Personalentwicklung in Unternehmen

Bei Meetings/Besprechungen/Konferenzen:

Die Anwendung des Mindmappings in Unternehmen kann ausnahmslos alle Beiträge der Anwesenden erfassen. Dies fördert gerade im Bereich des Personals die Zusammenarbeit und Begeisterung, Motivation und Teamfähigkeit

Entwicklung gemeinsamer Ziele[4] und Zusammenhänge zwischen Beiträgen ist gewährleistet und kann einfacher und schneller mit Hilfe einer Mindmap verknüpft werden

Teilnehmer können laut Buzan Einwände, Mitteilungen oder weitere Gesichtspunkte anhand der Mind Map leichter verstehen und sich auch nach der Konferenz einfacher erinnern[5]

Da in Unternehmen „die Zeit“ eine große Rolle spielt, ist Mindmapping besonders zu empfehlen; Mindmapping verringert die Dauer von Meetings beispielsweise um bis zu 1/5

4. Umsetzungsmöglichkeiten in Unternehmen

Bei größeren Konferenzen ist es sinnvoll, einen Mindmapping-Protokollführer zu ernennen. Dieser behält den Überblick und kann auf mehreren Ebenen gleichzeitig agieren sowie jeden Redner zeitlich/thematisch einteilen

Auch mehrsprachige Mind Maps werden in global operierenden Konzernen verwendet[6]

Die „Zielvereinbarung“ in Konferenzen beispielsweise eignet sich besonders als Mind Map (Ziele, Strategie, Stärken, Zeitpunkt, Vor und Nachteile, Gefahren)[7]

Häufig als Mind Map wird die Bilanzanalyse eingesetzt[8]

[...]


[1] Vgl. Buzan, Tony/Buzan Barry: „Das Mind-Map Buch“, mvg, Landsberg-München 2002, S.9 f

[2] Vgl. Buzan, Tony/Buzan Barry: „Das Mind-Map Buch“, mvg, Landsberg-München 2002, S.12

[3] Vgl. Buzan, Tony/Buzan Barry: „Das Mind-Map Buch“, mvg, Landsberg-München 2002, S.11 f

[4] Vgl. Reinke, Helmut/Geisenheyner, Sybille: „33 Mind Maps für die Praxis“, Carl Hanser Verlag, München 2001, S.69

[5] Vgl. Buzan, Tony/Buzan Barry: „Das Mind-Map Buch“, mvg, Landsberg-München 2002, S.250

[6] Vgl. Buzan, Tony/Buzan Barry: „Das Mind-Map Buch”, mvg, Landsberg-München 2002, S. 251

[7] Vgl. Reinke, Helmut/Geisenheyner, Sybille: „33 Mind Maps für die Praxis“, Carl Hanser Verlag, München 2001, S.74 ff

[8] Vgl. Reinke, Helmut/Geisenheyner, Sybille: „33 Mind Maps für die Praxis“, Carl Hanser Verlag, München 2001, S.77

Details

Seiten
8
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640088805
Dateigröße
377 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v110719
Institution / Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,3
Schlagworte
MIndmapping Seminar

Autor

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Titel: Mindmapping - Eine Übersicht