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Goethe, Johann Wolfgang von - Die Leiden des jungen Werther

Referat / Aufsatz (Schule) 2005 25 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Gliederung:

1.Goethes Biographie

2.Ist Goethe ein Genie?

3.Inhaltsangabe

4.Erzählform

5.Allgemeines

6.Charakteristiken
6.1 von Lotte
6.2 von Albert
6.3 von Werther

7.Nebenhandlungen

8.Verzweiflung Werther

9.typisches Werk der Epoche

10. Interpretationen
10.1 Brief vom 4.Mai
10.2 Brief vom 22.Mai
10.3 Brief vom 26.Mai
10.4 Brief vom 18.August

11.Fragen zum Roman

12.Quellen

1.Goethes Biographie

- lebte von 28.8.1749 bis 22.3.1832
- frohe Lebensart hat er von seiner Mutter
- Freude am ,,Fabulieren”
- besuchte neben Studium poetische Vorlesungen
- Zeichenunterricht
- überführt emotional bedrängende eigene Erfahrungen in literarisches Werk ➔befreit sich dadurch davon
- 1768 ➔ erkrankte schwer
- 1770 ➔ entscheidende Anstöße für weitere biografische und dichterische Entwicklung
- Jung- Stilling und Lenz ➔Freundeskreis
- Herder als Ursprungssprache der Menschheit und seiner Verherrlichung des künstlerischen Genies ➔göttliche Schöpfungskraft spiegelte sich wieder
- Liebe zu Friederike ➔Fähigkeit des natürlichen Ausdruckes von Empfindungen frei zu legen
- wandte sich lieber Dichtung zu als Jurist
- Erkenntnisse und Erfahrungen wirkten sich in Werken aus ➔mit überschwänglicher, emotionaler Sprache ➔zeigt er Shakespeare dichterisches Genie und Natürlichkeit seiner dramatischen Gestaltung
- Werther gab völlig neue Gefühlsintensität der Leidenschaftlichkeit seiner emotionalen Sprache
- Hintergrund Werther ➔leidenschaftliche Empfindung für Charlotte Buff
- weitere Werke ➔selbstbewusst, selbstverantwortlich, von göttlichen Wesen und Religion unabhängige Menschen ➔literarisch gestaltet
- 1774/75 ➔Veränderung seines Lebens ➔durch Lilli Schöneman ➔ging nach Weimar
- Werk mit Gedanke von Humanität und selbst verantwortetem Handeln auf künstlerischen und menschlichen Ideale ➔später = Weimarer Klassik
- Ausdruck war Bezug des Hauses in Weimar und die Verleihung des Adeltitels-1782
- in Rom zeichnete und entwickelte er sein Kunstverständnis weiter ➔in Begegnung der antiken Kunst und der zeitgenössischen Künstler
- 1788 ➔intensive Zusammenarbeit mit Schiller
- überzeugt von Bedeutsamkeit des künstlerischen Schaffens als vorbildhaftes Modell für eine zukünftige Erneuerung des Menschen und der menschlichen Gesellschaft überhaupt ➔bildete die Basis ihrer Zusammenarbeit
- in Werken ➔Goethe gegen verrohende Auswirkungen der Französischen Revolution und er beschreibt den Prozess äußerer und innerer Reifung der Persönlichkeit
- versuchte Entwicklung pflanzlichen Lebens zu erklären
- Roman ➔spielt an 2 Paaren der Gegensätzlichkeit zwischen naturhaften Zugehörigkeitsgefühl und bewussten moralischen Entscheidung für Zusammenleben

2.Ist Goethe ein Genie?

Goethe fühlt sich sehr wohl in der Natur, das wird dadurch deutlich, dass er gerne Wanderungen in der Natur unternimmt, dass er gerne die Natur zeichnet und er versuchte die Entwicklung pflanzlichen Lebens zu erklären.

Er ist sehr vielseitig. Er beschäftigt sich mit Mineralogie, mit der Optik, mit der Mathematik und er hat auch die Farblehre entwickelt, außerdem reist er viel und gerne. Goethe ist also naturwissenschaftlich sehr interessiert.

Auch mit Kunst beschäftigt er sich. Er studierte die antike Kunst.

Außerdem steht er im Staatsdienst, aber das ist ihm zu viel und er flieht nach Italien.

Goethe hatte sehr leidenschaftliche Empfindungen zu Charlotte und auch eine leidenschaftliche Freundschaft zu Käthe Schöneman. Überhaupt spielten Frauen eine große Rolle in seinem Leben, damit drückt er auch sein Interesse an Menschen aus.

Durch Werther bekam Goethe eine neue Gefühlsintensität an der Leidenschaft.

Mit Schiller hat er intensiv zusammen gearbeitet und er war ein guter Freund für Goethe. In seinen Werken hebte er seine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse mittels überschwänglicher Sprache hervor.

Außerdem waren die Werke mit Gedanken von Humanität und selbstverantwortetem Handeln gefüllt und auch den Protest gegen die Auswirkungen der Französischen Revolution.

Goethe hat die Fähigkeit mit dem natürlichen leidenschaftlichen Ausdruck Empfindungen frei zu legen.

Seine Gedichte entstanden hauptsächlich durch das Erleben der Liebe und er achtet nicht auf seinen Verstand sondern auf seine Gefühle. Er entscheidet selbst und lässt sich nicht von der Gesellschaft beeinflussen.

Goethe ist sehr Ich bezogen. Deshalb und auch wegen den anderen genannten Aspekten ist Goethe ein Genie.

Der Briefroman ,,Die Leiden des jungen Werther” wurde von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben und handelt von Werther, ein junger Mann, der nach Wahlheim kommt, wo er die Natur genießt und viel zeichnet. Werther schreibt Briefe an seinen besten Freund Willhelm, in denen er seine Gefühle, Erlebnisse und Empfindungen beschreibt. In Wahlheim lernt er Lotte kennen und verliebt ich in sie, obwohl er weiß, dass sie mit Albert verlobt ist. Lotte und Werther verbringen viel zeit miteinander, bis Albert von seiner Reise zurückkehrt. Werther sieht Albert als netten Menschen an, aber ihr Verhältnis bleibt trotzdem gespannt. Werther denkt, dass seine Liebe zu Lotte aussichtslos ist und verlässt daher die Stadt. Er geht an den Hof des Grafen von Zeh, aber er kann sich nicht mit dieser Gesellschaft identifizieren und kehrt daher zu Lotte zurück. Der Kampf um Lottes Liebe ist erfolglos und aus seiner großen Verzweiflung heraus, schreibt er einen Abschíedsbrief und erschießt sich mit den Pistolen von Albert.

4.Erzählform

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5. Allgemeines

Erzählte Zeit: 4.Mai 1771- 23.Dezember 1772 Handlungsort: Wahlheim

Die LEIDEN des jungen Werthers sind die unerfüllte Liebe und die Gesellschaft!

Warum wählt Goethe die Form des Briefromans?

Durch die Form des Briefromans bekommt der Leser einen unvermittelbaren Einblick in das Gefühlsleben und den Empfindungen des Briefschreibers. Dadurch wirkt der Roman sehr realistisch und man hat das Gefühl, dass es wirklich so geschehen ist. Der Leser kann sich sehr gut in den Briefschreiber hereinversetzen und mitfühlen.

Details

Seiten
25
Jahr
2005
Dateigröße
423 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v110422
Note
Schlagworte
Goethe Johann Wolfgang Leiden Werther

Autor

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Titel: Goethe, Johann Wolfgang von - Die Leiden des jungen Werther