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Computer Supported Cooperative Work

Hausarbeit 2004 19 Seiten

Informationswissenschaften, Informationsmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

CSCW: Versuch einer Defintion

1 Notwendigkeit und Vorteile von CSCW
1.1 Notwendigkeit
1.2 Vorteile

2 Geschichte

3 Klassifikationsmodelle
3.1 Klassifikation nach Raum und Zeit
4.2 Funktionelle Klassifikation

5 Kooperation
5.1 Synchrone Kooperation
5.2 Asynchrone Kooperation

Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Entwicklung von CSCW-Systemen

Abbildung 2: Die 4 CSCW-Modelle

Abbildung 3: CSCW-Klassifikation nach Raum und Zeit (erweitert nach Grudin) 11

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kurzfassung

Das Thema dieser Arbeit ist eine Einführung in Computer Supported Cooperative Work (CSCW). Nach einer kurzen Einleitung werden einige Definitionen von CSCW genannt, gefolgt von einer Darstellung der Notwendigkeit und den Vorteilen eines CSCW-Systems. Ein kurzer geschichtlicher Überblick wird gegeben. Darauf werden verschiedene Klassifikationsmodelle beschrieben, sowie die Begriffe „synchrone“ und „asynchrone Kooperation“ definiert.

Einleitung

Ziel dieser Arbeit ist es einen ersten allgemeinen Überblick über den Themenkomplex CSCW zu geben. CSCW steht seit Mitte der achtziger Jahre unter dem Blickpunkt der Forschung und bezeichnet die Unterstützung von Teamarbeit durch moderne Informationstechnologien. CSCW bietet unter anderem die Möglichkeit gemeinsames Wissen besser und schneller zu nutzen und auszutauschen. Klaus North (2002) merkt hierzu an:

„Die Entwicklungen der Informationstechnologie der letzten Jahre bieten die Möglichkeit, große Mengen von Informationen zu geringen Kosten zu speichern und Personen miteinander interaktiv auch über große Distanzen arbeiten und Wissen austauschen zu lassen.“

CSCW ist noch ein relative junges Forschungsgebiet, was zur Folge hat, dass eine allgemein gültige Begriffsklärung bis dato noch nicht stattfand (Kapitel 1). Nach Klärung der Notwendigkeit (Kapitel 2) soll zunächst auf die Grundlagen von CSCW eingegangen werden. Dies geschieht durch einen historischen Rückblick (Kapitel 3), in welchem auch auf die unterschiedlichen Modellierungen eines CSCW-Systems eingegangen wird. Die sich daraus ergebende Klassifizierung wird in Kapitel 4, der Begriff Kooperation in Kapitel 5 behandelt.

CSCW: Versuch einer Defintion

Zunächst gilt es festzuhalten, dass es für CSCW noch keine umfassende, allgemein anerkannte Definition gibt. Dies resultiert aus dem Umstand, dass die Zahl der Veröffentlichungen in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Jeder Autor setzt einen anderen Schwerpunkt und beschreibt das Thema mehr oder minder detailliert. In diesem Kapitel werden einige Definitionen stellvertretend herausgegriffen und interpretiert, um die Breite des Themas zu demonstrieren.

„It [CSCW] is the study and theory of how people work together, and how the computer and related technologies affect group behaviour.“ (Greenberg, 1991)

Diese Definition stellt den Aspekt der Gruppenarbeit in den Vordergrund. Der Computer oder verwandte Technologien beeinflussen das Verhalten der Gruppe auf die eine oder andere Weise. D.h. der Rechner oder Rechnernetzwerke verändern bereits existierende Team-Arbeit und schaffen keine neuen Formen dieser.

„Computer-Supported Cooperative Work has emerged as an identifiable research field focused on the role of the computer in group work.“ (Greif, 1988 )

Hier liegt das Hauptaugenmerk auf dem PC, also weniger auf der Gruppenarbeit an sich. Ausgehend von dieser Definition ist folgende Interpretation denkbar: Computer unterstützen nicht nur die Gruppenarbeit, sondern machen auch neue Formen dieser möglich. Z.B. schafft der Einsatz von Intranets in Betrieben, bei richtiger Verwendung, eine schnellere Kommunikation unter den Mitarbeitern, sowie einen effektiveren Umgang mit gemeinsam genutzten Dokumenten.

Beide genannte Definitionen bezeichnen CSCW als ein Forschungsfeld. Andere Autoren, wie Clarence A. Ellis et al., sehen CSCW in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Begriff groupware, welchen Ellis (et al. 1991) wie folgt definiert:

„computer-based systems that support groups of people engaged in a common task (or goal) and that provide an interface to a shared environment.“

Ellis setzt die beiden Begriffe zwar nicht gleich, bringt sie jedoch in eine nahe Verbindung (Vgl. Ellis et al. 1991). Der Begriff groupware soll jedoch im Weiteren nicht verwendet werden, da er für sich ein zu großes Themengebiet darstellt, als das er hier ausreichend behandelt werden könnte.

1 Notwendigkeit und Vorteile von CSCW

1.1 Notwendigkeit

Abgekürzt könnte man behaupten, dass, wenn CSCW-Systeme genutzt werden, sie auch notwendig sind. Doch warum werden sie genutzt? Ein Grund hierfür ist die verstärkte Kunden- und Prozessorientierung in heutigen Unternehmen. Roos nennt als Konzepte hierfür „flache, schnelle Entscheidungsstrukturen und Hierarchien“ (Roos, 2003). Solche Konzepte enthalten nicht nur die Schaffung von Teamstrukturen, sie machen diese erst wirklich möglich. Vermehrter Einsatz von Gruppenarbeit und die erwähnte Abflachung der Hierarchien machen einen schnellen Informationsfluss zwischen Abteilungen und innerhalb von Gruppen nötig. Da sich Informationen meist an unterschiedlichen geographischen Orten befinden, hat dies den vermehrten Einsatz von Rechnern und Netzwerktechnik zur Folge, d.h. den Einsatz von CSCW-Systemen. Weiterhin arbeiten Teams nicht gezwungenermaßen immer zur selben Zeit an einem Projekt, vor allem dann wenn sich die Mitglieder über den Globus verteilen. Dies macht ebenfalls den Einsatz von CSCW-Werkzeugen notwendig.

1.2 Vorteile

Die hier aufgeführten Vorteile leiten sich aus der oben dargelegten Notwendigkeit eines CSCW-Systems ab: Durch die fehlende Orts- und Zeitgebundenheit ist es möglich Teams dynamisch zusammenzustellen. Diese dynamische Zusammenstellung gilt sowohl für die Hierarchie innerhalb, als auch für die Verwaltung des Teams. Weiterhin kann die Gruppe an die jeweiligen Erfordernisse der Aufgabenstellung angepasst werden. Dies ist auch dann noch möglich, wenn ein Projekt schon angelaufen ist. Informationen können schnell gewonnen und weiterverarbeitet werden. Hieraus leitet sich eine Reduzierung von Kosten und Zeit, dass ein Projekt, oder eine Aufgabe, in Anspruch nimmt, ab.

2 Geschichte

Der Begriff CSCW umfasst 4 Grundmodelle, die sich seit Mitte der 60er bis heute entwickelten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Entwicklung von CSCW-Systemen (aus: Schlichter 1996, S. 23)

Im Jahre 1965 wurden die ersten Mehrbenutzereditoren geschaffen. Diese computergestützten Editoren ermöglichten die gemeinsame Arbeit an Dokumenten in einer gemeinsamen Umgebung.

Als Beispiel ist hier einmal das NLS (oN Line System) zu nennen. Dieses war ein monolithisches System mit einem Mainframe, an das eine Vielzahl von Terminals angeschlossen werden konnten. Die Funktionalität umfasste (Vgl. Borghoff/Schlichter, 1995): asynchrone Kooperation zwischen Personen, die geographisch verteilt sind; das Erstellen, Modifizieren und Lesen von strukturierten Texten, das schnelle Navigieren im Informationsraum, Definition von Filtern hinsichtlich Inhalt oder Struktur, die eine spezielle Sicht ermöglichten und Unterstützung von Realzeit Kooperation.

Um 1975 wurde das PLANET (PLAning NETwork) entwickelt. Es ermöglichte die synchrone Kommunikation zwischen mehreren Teilnehmern. Wenn ein Teilnehmer eine Nachricht eintrug, wurde diese sofort am Bildschirm aller anderen Benutzer angezeigt.

Mehrbenutzereditoren isolieren die Gruppenmitglieder nicht voneinander, sondern enthalten meist spezielle Benachrichtigungssysteme, die die Nutzer über die Aktionen der anderen Mitglieder informieren.

Etwa zur selben Zeit wie die Mehrbenutzereditoren wurden die ersten Nachrichtensysteme entwickelt. Diese ermöglichen den Austausch von Nachrichten über ein Netzwerk. Das Bekannteste ist auch heute noch Electronic Mail (E-Mail). Ein weiteres, vor allem unter privaten Anwendern verbreitetes, System ist der IRC (Internet Relay Chat).

Anfangs rein textbasiert, ermöglichen Nachrichtensysteme heute auch den Austausch von Bildern, Ton oder Video. Dies ist insbesondere den schnelleren Internetverbindungen(zuerst ISDN, heute DSL) zu verdanken, die ab Mitte der 90er Jahre immer mehr Verbreitung fanden.

Anfang der 70er kamen die ersten Konferenzsysteme auf. Diese ermöglichen gruppeninterne oder auch öffentliche Diskussionen (z.B. Usenet). Natürlich geschah dies am Anfang, aufgrund der vorhandenen technischen Möglichkeiten, auf rein textueller Basis. Neuere Systeme, wie z.B. ProShare, integrieren Audio und Videotechnik. Bekanntere Vertreter sind öffentliche Diskussionsforen auf Web-Sites oder in Intranets. Man unterscheidet(Vgl. Borghoff /Schlichter, 1995):

1. Nicht-Realzeitrechnerkonferenzen: Asynchroner Austausch von Nachrichten über den Arbeitsplatzrechner. Die Kommunikation besteht aus dem Senden und Empfangen von E-Mails.
2. Realzeitrechnerkonferenzen: Verteilung der Teilnehmer über mehrere Konferenzräume, die mit Rechnern ausgestattet sind. Die Kommunikation besteht aus dem Austausch von Daten, wobei keine direkte Audio- oder Videoverbindung besteht.
3. Telekonferenzen: Unterstützung der Gruppe durch Telekommunikationsmittel (Audio/Video). Es ist keine gemeinsame Bearbeitung von Informationen möglich. Evt. aber deren Sichtung über eine Projektionsleinwand.
4. Desktopkonferenzen: Diese stellt eine Kombination aus den letzten beiden Arten dar. Verwendet werden Arbeitsplatzrechner, die ein gemeinsames Bearbeiten von Information zulassen. Zusätzlich werden in ein Bildschirmfenster Videobilder integriert.

In den 80er Jahren begann die Entwicklung von Koordinierungssystemen. Diese dienen zur Steuerung und Verwaltung von Gruppen und Informationen. Man unterscheidet vier Arten von Koordinierungssystemen (Vgl. Borghoff et al. 1995, S. 111):

1. Formularorientierte Systeme: Diese modellieren den Datenfluss in einer Organisation. Beispielsweise den Umlauf eines Dokuments unter den Mitarbeitern eines Betriebs. Jeder Teilnehmer führt nach Erhalt eine Tätigkeit aus, zeichnet das Dokument ab und leitet es weiter. Sämtliche zur Kooperation notwendigen Informationen sind in dem Dokument enthalten.
2. Prozedurorientierte Systeme: Bezeichnet die Modellierung von Funktionen und Abläufen innerhalb einer Organisation. Ein Beispiel hierfür ist der Software-Entwicklungsprozess, der aus den Phasen Spezifikation, Entwurf, Implementierung und Verifikation besteht. Sämtliche kooperative Tätigkeiten der Gruppenmitglieder werden in einer Prozedurbeschreibung vorweg bestimmt und in einem Vorgang oder Ablauf zusammengefasst.
3. Konversationsorientierte Systeme: Hier wird die Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern modelliert. Hierzu werden die sprachlichen Äußerungen dieser auf elektronische Nachrichten abgebildet, die zwischen den Konversationspartnern ausgetauscht werden. Für unterschiedliche Interaktionsmuster werden unterschiedliche Nachrichtentypen spezifiziert.
4. Kommunikationsorientierte Systeme: Diese dienen der Modellierung von komplexen Kommunikationsstrukturen innerhalb einer Organisation. Diese beinhalten die verschiedenen Rollen, die es innerhalb einer Solchen gibt. So hängt das Kommunikationsverhalten bei der Bearbeitung eines Dokuments von den Rollen der Gruppenteilnehmer ab.

Ebenfalls in den 80ern begann die Kombination der 4 Grundmodelle. So ist z.B. das System LotusNotes eine Mischung aus Nachrichten- und Konferenzsystem. Das Programm Livelink kann man als eine Kombination aus Mehrbenutzereditor und Koordinierungssystem bezeichnen. Von einem vollwertigen CSCW-System kann man aber erst sprechen, wenn alle Modelle in einem System integriert sind (siehe Abbildung).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Die 4 CSCW-Modelle

3 Klassifikationsmodelle

3.1 Klassifikation nach Raum und Zeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: CSCW-Klassifikation nach Raum und Zeit (erweitert nach Grudin) (aus: Schlichter, 1996)

Die dimensionale Klassifizierung richtet sich nach zwei Gesichtspunkten: Zum einen dem Ort an dem sich die Teilnehmer befinden, zum anderen die Zeit zu der sie am CSCW-System teilnehmen.

1. Räumliche Verteilung: Die Gruppenmitglieder können sich entweder im selben Raum (Sitzung), oder an unterschiedlichen Orten (Videokonferenz) befinden.

2. 2. Zeitliche Verteilung: Die Gruppenmitglieder kommunizieren entweder synchron (gemeinsame Konferenz), oder asynchron (Schwarzes Brett).

Die Klassifikation nach Raum und Zeit ist die am häufigsten verwendete Einteilung von CSCW-Systemen. Borghoff und Schlichter (1995) merken hierzu jedoch an:

„Es ist jedoch zu betonen, daß diese Klassifizierung nicht im Sinne einer Eingrenzung und Abgrenzung angesehen werden darf. Die einzelnen Kategorien können bestenfalls Systemkomponenten aufnehmen, da ein umfassendes CSCW-System den Anforderungen aller vier Quadranten genügen muß.“

Grudin (1994) unterscheidet in den Kategorien verschiedener Ort und verschiedene Zeit, zusätzlich zwischen vorhersehbar und nicht vorhersehbar (siehe Abbildung 3).

4.2 Funktionelle Klassifikation

Die Funktionelle Klassifikation richtet sich nach den übergeordneten Funktionen eines CSCW-Systems. Eine Stärke ist die Anwendungsorientierung (Vgl. Borghoff/Schlichter, 1995). Funktionelle Klassen können mehrere dimensionale Klassen enthalten und umgekehrt. Funktionelle Klassen in einem CSCW-System können sein: Nachrichtensysteme, Mehrbenutzereditoren, elektronische Sitzungsräume, Rechnerkonferenzen, intelligente Agenten, gemeinsame Informationsräume und Koordinierungssysteme. Wie in Kapitel 3 erklärt können sich solche Funktionen aber auch überlappen.

5 Kooperation

5.1 Synchrone Kooperation

Unter synchroner Kooperation versteht man üblicherweise das zeitgleiche Arbeiten einer Gruppe an einem gemeinsamen, oder an mehreren Dokumenten. Wenn der Inhalt durch einen Benutzer geändert wird, ändert er sich zeitgleich bei allen anderen Benutzern des Dokuments.

Merkmale eines solchen Systems sind unter anderen (Vgl. Schlichter, 1996): kurze Antwort- und Benachrichtigungszeiten, unbeständige Struktur von Gruppensitzungen, Zugriffskonflikte; Teilnehmer folgen keinem festgelegten Plan, es ist nicht möglich, a priori zu spezifizieren, auf welche Informationen zugegriffen wird; Gruppenprozess ist oft verteilt.

Als Beispiel für synchrone Kooperation kann man die Nutzung des Befehls write (Vgl. Berkeley Software Distribution (BSD) General Commands Manual 1993) in einem Unix-System (z.B. BSD, Linux) nennen. Unix ermöglicht das zeitgleiche Arbeiten mehrerer Benutzer an einem physischen Rechner. Nach Eingabe des Befehls write + des Benutzernamens einer der angemeldeten Personen, lassen sich nun Nachrichten an diesen Nutzer senden. Diese erscheinen zeitgleich auf dem Bildschirm des angesprochenen Teilnehmers, d.h. die Nachrichten müssen nicht erst durch betätigen der Enter-Taste abgesandt werden. Die Vorraussetzung für synchrone Kooperation ist damit gegeben.

Synchrone Kooperation ist heute noch nicht für alle Dokumenttypen möglich. Beispielsweise haben Video-Dokumente eine zu große Datenmenge, als dass eine richtige synchrone Kooperation mit heutigen Übertragungstechniken immer gewährleistet werden könnte.

5.2 Asynchrone Kooperation

Die asynchrone Kooperation ermöglicht ebenfalls die gemeinsame Arbeit an Dokumenten, wobei die Dokumentinhalte nicht bei allen Mitgliedern immer gleich sind. Beim Öffnen werden die Inhalte für den jeweiligen Benutzer aktualisiert. Erst nach dem Abspeichern und Schließen wird das Dokument wieder für alle User freigegeben. Zugriffskonflikte treten somit nicht auf. Durch diese Art der Kooperation entstehen zwangsläufig Unterschiede in den Dokumentinhalten, wobei die Handhabung vom verwendeten CSCW-System abhängt. So ist es möglich, dass gleichzeitig mehrere Versionen eines Dokuments verwaltet werden können. Asynchrone Kooperation ist heute für alle Dokumenttypen möglich.

Fazit und Ausblick

Die Tatsache, dass CSCW noch ein relativ junges Forschungs- und Anwendungsgebiet ist führt dazu, dass dessen Bedeutung immer noch lebhaft diskutiert wird. Solche Diskussionen schaffen aber auch Reflektionen über die eigene Arbeit, was zur Entwicklung effizienter Systeme sicherlich dienlich ist.

Ein weiterer Aspekt ist Wissensmanagement in Organisationen. Da viele Unternehmen und öffentliche Verwaltungen mittlerweile begriffen haben, dass Wissensmanagement ein ausgereiftes und gut integriertes CSCW-System erfordert, werden auch künftig hohe Erwartungen an die Forschung gestellt werden. Gleichzeitig wird von Firmen erwartet, dass sie solche Systeme mit dem notwendigen Zeitaufwand und der notwendigen Sorgfalt eingliedern.

Da sich die menschlichen Arbeitsprozesse und sich darin enthaltenen Informationsflüsse immer mehr beschleunigen, können Entscheidungen nicht mehr aufgrund von starren Informationsstrukturen gefällt werden. Somit ist die Weiterentwicklung und Verbesserung von CSCW auch weiterhin nötig und begründet.

Literaturverzeichnis

Borghoff, U. M.; Schlichter J. H. [1995]: Rechnergestützte Gruppenarbeit. Eine Einführung in Verteilte Anwendungen. Berlin - Heidelberg: Springer Verlag.

Ellis, C. A.; Gibbs, S. J.; Rein, G. L. [1991]: Groupware. Some issues and experiences, in: Communications of the ACM. Vol. 34, No 1, S. 38 – 58. New York, New York: Association for Computing Machinery.

Gräslund, K.; Krcmar, H. [2001]: Anonymität, in: Schwabe, G.; Streitz, N.; Unland, R. (Hrsg.): CSCW-Kompendium. Berlin - Heidelberg: Springer Verlag.

Greenberg, Saul (Hrsg.) [1991]: Computer-supported Cooperative Work and Groupware. London: Academic Press Ltd.

Greif, Irene [1988]: Computer-Supported Cooperative Work: A Book of Readings. San Mateo, California: Morgan Kaufmann Publishers, Inc.

Grudin, J. [1994]: CSCW: History and Focus, in IEEE Computer. Vol 27, No 5, S. 19 –26.

North, K. [2002]: Wissensorientierte Unternehmensführung – Wertschöpfung durch Wissen. Wiesbaden: Gabler.

Pankoke-Babatz, U.; Prinz, W. [2001]: Spezifika des CSCW-Designs, in: Schwabe, G.; Streitz, N.; Unland, R. (Hrsg.): CSCW-Kompendium. Berlin - Heidelberg: Springer Verlag.

Quellenverzeichnis

o.V. [1993]: BSD General Commands Manual.

Roos, A. W. [2003]: Organisation und Management für Informationswirte, V3.1. Vorlesungsskript, Sommersemester 2003, Hochschule der Medien, Stuttgart.

Schlichter, J. H. [1996]: Computergestützte Gruppenarbeit. Vorlesungsskript , Wintersemester 1996/1997, Universität Hannover.

Erklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit selbständig angefertigt habe. Es wurden nur die in der Arbeit ausdrücklich benannten Quellen und Hilfsmittel benutzt. Wörtlich oder sinngemäß übernommenes Gedankengut habe ich als solches kenntlich gemacht.

Ort, Datum Unterschrift

Details

Seiten
19
Jahr
2004
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v110318
Institution / Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
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Schlagworte
Computer Supported Cooperative Work Technologien Wissensmanagement

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Titel: Computer Supported Cooperative Work