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Kracht, Christian - Faserland

Facharbeit (Schule) 2004 19 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Handlung und Protagonist.

3.0 Das Verhältnis des Protagonisten zur Umwelt und seine Art der Wahrnehmung
3.1 Konsumverhalten und Markenwichtigkeit
3.2 Verhältnis zu Menschen
3.2.1 „Freunde“
3.2.2 Frauen
3.2.3 Alte
3.2.4 Allgemeinheit
3.3 Sinnesreize und Kindheitserinnerungen

4.0 Einordnung in die Popliteratur

5.0 Pressestimmen

6.0 Eigene Kritik und Abschluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Als ich mich für das Fach Deutsch entschied, stand von meiner Seite aus fest, dass ich mich mit moderner Literatur befassen möchte. Diese kommt meines Erachtens im Unterricht zu kurz, weshalb ich in der Aufgabe die passende Gelegenheit sah, mich intensiv mit ihr auseinanderzusetzen. An Christian Krachts Roman „Faserland“ interessierte mich von vorneherein die Idee einer Deutschlandreise.

Im Folgenden möchte ich zunächst einen kurzen Überblick über das Buch und seinen Handlungsträger geben. Den Fokus dieser Arbeit lege ich anschließend auf die Art der Wahrnehmung des Protagonisten und sein Verhältnis zur Umwelt. Dabei lasse ich jedoch den Titel und eventuelle autobiographische Züge außer Acht, da diese sonst den Rahmen meiner Arbeit sprengen würden.

Abschließend besteht mein Bestreben darin, Krachts Werk begründet in die Popliteratur einzuordnen und Pressestimmen zu dem Roman wiederzugeben.

Handlung und Protagonist

Der von Christian Kracht geschriebene Roman „Faserland“ wurde 1995 herausgegeben. Er gliedert sich in acht Kapitel, die, wie nachfolgend erläutert, jeweils für eine Station des Protagonisten stehen. Die Zeit, in der die Handlung des Buches stattfindet, ist etwa identisch mit der Zeit der Veröffentlichung des Werkes.

Die Hauptperson ist ein namenloser, männlicher Ich-Erzähler, der eine Reise quer durch Deutschland antritt. Sein Weg führt ihn dabei mit Auto, Zug und Flugzeug von der Insel Sylt, der nördlichsten Spitze Deutschlands (Kapitel 1) über Hamburg (Kapitel 2), Frankfurt (Kapitel 3 und 4), Heidelberg (Kapitel 5), München (Kapitel 6) und Meersburg am Bodensee (Kapitel 7), bis in die Schweiz nach Zürich (Kapitel 8). Der Ich-Erzähler ist ein verwöhntes Kind der Oberklasse, das sich in seinen 20ern befindet. Er trifft auf seiner Deutschlandreise auf die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppierungen und auf so genannte Freunde, die er zumeist noch aus seiner Schulzeit des Schlossinternats Salem kennt. Im Wesentlichen befindet sich der Namenlose im Dauerzustand des Alkoholrausches, mit dem er sich von einer Party zur nächsten schleppt. Der Fokus des Lesers wird, eingeflochten in die eigentliche Handlung, gezielt auf die Gedankenwelt und Wahrnehmung der Hauptperson gerichtet. Auffällig ist, dass in dem gesamten Text kein Grund zur Reise angegeben wird. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass der Trip entweder die Suche nach dem eigenen Ich dokumentiert oder die Flucht vor der Realität und der Gesellschaft. Mit anderen Worten ist „die namenlose Hauptfigur in „Faserland“ […] ein konstruierter Handlungsträger, der uns Einblicke in ein fiktives Geschehen vermittelt, welches uns durch eine gewissenhafte Rezeption die Möglichkeit bietet bestimmte gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen.“[1]

Dabei muss erwähnt werden, dass der Protagonist ein zeitgenössisches Abbild der Generation Golf[2] bzw. der Single Generation, also derer, die zwischen 1965 und 1975 geboren wurden, darstellt. Diese Generation sieht ihre Umwelt und die Menschen darin auf ihre ganz eigene, jedoch oberflächliche Art.

Das Verhältnis des Protagonisten zur Umwelt und seine Art der Wahrnehmung:

Konsumverhalten und Markenwichtigkeit

Schon nach dem Lesen der ersten Seite wird klar, dass der Protagonist wert darauf legt, alles beim korrekten Markennamen zu nennen. Er trinkt nicht nur ein Bier, sondern ein Jever. Gegen die Kälte hilft nicht irgendeine Jacke, sondern nur die grüne Barbourjacke. Regionale Fischspezialitäten sind nichts gegen importierte Scampis. Auch bei der Wahl der Tanzgelegenheiten kommen bestenfalls Szeneclubs wie das „Traxx in Hamburg“ oder das „P1 in München“ in Frage.[3]

„Die durchgängig genannten Markennamen werden dabei zu den Chiffren eines zwanghaften Über-Ichs […].“[4]

Ein Oberklassensprössling der Generation Golf ist also immer darauf bedacht sich mit den Produkten zu identifizieren. Gerade deshalb ist es von unglaublicher Wichtigkeit einen gewissen Status zu erreichen, dessen Inbegriff möglichst teure und angesehene Marken sind.

„Wichtig war von Anfang an, daß man nicht mehr darauf achtete, daß man möglichst günstig einkaufte, sondern daß man möglichst schön einkaufte.“[5]

Denn aufs Geld schaut man schon von Kindesbeinen an nicht. Auffällig ist, dass im gesamten Buch keine Geldquelle in Form eines Berufs oder Sponsors genannt wird, woraus ersichtlich ist, dass lediglich das Vorhandensein, nicht aber die Herkunft von Kapital entscheidet.

Es widerspricht infolgedessen keinesfalls der Logik, wenn man „die zweite Portion Scampis mit Knoblauchsoße [ißt], obwohl [einem] nach der ersten schon schlecht war.“[6] Der bloße Konsum ist nötig um eine unerklärliche Befriedigung zu erlangen, die sogar höher steht als das Wohlempfinden des Körpers.

Die exakte Bezeichnung eines Artikels kann darüber hinaus ein entscheidendes Faktum der Akzeptanz sein. Der Ich-Erzähler nimmt sich im übertragenen Sinne die Freiheit über Leben und Tod zu entscheiden. Prosecco müsste ergo entfernt werden, „weil Prosecco weder Wein ist noch Champagner, sondern nur so ein blödes Zwischending, das eigentlich gar keine Existenzberechtigung hat.“[7] An die Existenz anderer Menschen verschwendet er in seinem Handeln keinen Gedanken. Hauptsache ihm geht es gut. Die Erfüllung wird auch hier durch dekadenten Massenkonsum erlangt.[8]

Der Höhepunkt dieses unüberlegten Verhaltens ist dahingegen, dass die Achtung vor dem Besitz anderer so weit an Bedeutung verliert, dass die Hauptperson selbst vor Diebstahl nicht zurückschreckt. Dieser nimmt ein nicht unbeachtliches Ausmaß an, da so genannte Freunde zum Opfer werden. Ferner ist das Diebesgut eine Barbourjacke und letztendlich sogar ein Porsche[9], was die vollzogene Werteverschiebung und Gleichgültigkeit des Akteurs unweigerlich in den Vordergrund rückt. Erneut stellt sich dem Betrachter hierin ein Widerspruch in den Weg, da doch eigentlich das übermäßige Kapital Diebstahl unnötig machen würde. Die genannte Werteverschiebung findet sich in einem weiteren Beispiel in anderer Form wieder.

„Karin gibt dem Mann für uns beide zwölf Mark für eine Tageskarte, und ich will mich bei ihr bedanken, lasse es dann aber sein.“[10]

Erziehung und bisher gültige Werte wie Dankbarkeit werden in Bezug auf Geld überflüssig.

Traditionen rücken in den Hintergrund. Allerdings spielt für den Ich-Erzähler die Ästhetik in jedweder Betrachtung die größte Rolle. Erneut sind es vor allem Namen oder Bezeichnungen, die peinlich genau auf Klang und Aussehen überprüft werden. Eine Störung in der Ästhetik führt bei ihm unmittelbar zu Provokation[11] oder Irritation und Unsicherheit[12]. Falsche Kleidung endet gleichermaßen in Verlegenheit.[13]

Nicht zu vergessen ist, dass Angehörige der Generation Golf gerade in Kindertagen durch das aufblühende Medium Werbung beeinflusst wurden. Einige Verhaltensformen lassen sich mithin durch das Anstreben einer im Fernsehen gezeigten Überlegenheit erklären. Demgemäß versucht Christian Krachts Protagonist seine „blöde Kreditkarte auf den Schalter [zu legen], und zwar so wie in der Visa-Werbung“[14].

Verhältnis zu Menschen

Nicht nur für die Hauptperson selbst ist es unumgänglich, gut und teuer gekleidet zu sein. Auch ihre Mitmenschen sollten die gewünschten Kleidungskriterien erfüllen, um in einer der besseren Gedankenschubladen zu landen.[15]

„Aber wenn ich es recht bedenke, war sie doch keine rechte Generationsgenossin. Nicht nur, weil sie bloß Dortmund kannte, den Schuhladen Hush-Puppies und die Kneipen in Bielefeld, sondern auch, weil sie eine rote Ente fuhr[…]“[16]

Neben der einwandfreien Garderobe zählen folglich ebenso ein möglichst kostspieliges Auto sowie eine gewisse Weltgewandtheit im Hinblick auf Städte und ihre Nachtlokale.

Schon seit seiner verwöhnten Kindheit ist der Namenlose gewohnt, sich seine Spielgefährten nach Besitz auszusuchen[17], wobei die nicht zu übersehenden Klassenunterschiede vereinzelt zum Bruch der Freundschaft führten[18].

Wieder andere Mitmenschen leiden darunter, dass der Ich-Erzähler eine Neigung dafür entwickelt hat, sich auf Kleinigkeiten einer Person festzulegen. Beispielsweise werden Männer auf ihren „Lenin-Bart“ bzw. „Mösenbart“ reduziert, worum eine passende, für den Protagonisten plausible Lebensgeschichte gesponnen wird. Diese dient darüber hinaus als Bewertungsgrundlage.[19]

„Freunde“:

Auf der Deutschlandreise unseres Akteurs stellen die so genannten Freunde eine eigene Gruppierung innerhalb der Menschenmassen, denen er unterwegs begegnet, dar. Jede Station steht gewissermaßen auch für einen von ihnen. „So genannte Freunde“ sind es in erster Linie deshalb, weil keinesfalls ersichtlich wird, warum eine dieser Personen den Titel eines Freundes verdient. Darüber ist sich selbst der Handlungsträger nicht im Klaren.

„Wir sehen uns an, dabei muß ich […] daran denken, warum Nigel und ich uns eigentlich mögen, und daß ich eigentlich gar nicht weiß warum […]“[20]

Nicht zuletzt rührt dies von dem Desinteresse her, mit dem er Personen gegenübertritt.

„Ich kenne Nigel schon ziemlich lange, weiß aber immer noch nicht, was er genau macht. […] Es interessiert mich auch nicht, […]“[21]

Vielleicht wäre der einfachste Weg zuerst einmal diesen Freunden zuzuhören. Denn Kommunikationsfähigkeit zählt offensichtlich nicht zu seinen Charakterstärken. Er ist weder der Part, der sich mit seinen Gedanken in einem offenen Gespräch auseinandersetzt[22], noch hat er in einer Konversation ein offenes Ohr[23]. Widersprüchlicherweise bewundert er ebendies an Nigel, wobei er sich nicht vorstellen kann, dass jemand wirklich Interesse an dem hat, was er sagt[24]. Genau dieses für ihn unwirkliche Interesse hindert ihn daran, seine Bewunderung in die Tat umzusetzen und ein gewissenhafter Zuhörer zu werden.

Je weniger kritikfähig der Ich-Erzähler ist, desto mehr bemängelt er das Verhalten anderer. Er beanstandet z.B., dass sich auf Rollos Party keiner um ebendiesen kümmert.[25] Letztendlich ist er derjenige, der seinen „Freund“ im Stich lässt und ihn darüber hinaus bestiehlt.

Ein weiteres folgenschweres Defizit ist das blinde Vertrauen und die Naivität. Für den Protagonisten besteht kein Zweifel an dem, was seine Kameraden ihm auftischen, wohl vor allem, weil er es nicht besser weiß.[26] Diese Tatsache führt ihn in gewisser Weise in Abhängigkeit und macht ihn nicht zuletzt anfällig, ein Mitläufer zu sein. Er macht Dinge aus der Tatsache heraus, dass seine Bekannten davon erzählen.[27]

Frauen:

Neben den eben behandelten Freunden, kennzeichnen auch Frauen eine selbstständige Bewertungskategorie. Diese ist jedoch nicht weit gefächert, da Attraktion für die Schlüsselfigur nur relativ bleibt. Im Verlauf des Buches begegnet er etwa 15 Frauen, die annähernd alle gleich anziehend sind. Die eine ist „ziemlich hübsch“[28], wogegen die nächste „eigentlich nicht mal schlecht aus[sieht]. Sie ist auch irgendwie sexy […]“[29]. Die in den Aussagen enthaltenen modalen Adverbien belegen die These, dass Attraktivität für den Namenlosen nur relativ ist. Darin mit inbegriffen sind sogar ältere und schnippische Damen.[30] Im Wesentlichen ist das Interesse sowieso sexueller Natur. Für den Protagonisten wird normales Verhalten zum eindeutigen Indiz, ob ein Mädchen gut im Bett ist oder nicht.[31]

Um es im Endeffekt zu einer Verabredung oder mehr kommen zu lassen, fehlt es ihm wiederum an Spontaneität und Offenheit.

„Dann sieht sie mich an und sagt allen Ernstes, wir sollten uns morgen abend treffen, im Odin. […] Dabei habe ich ihr doch erklärt, daß ich morgen abfahre.“[32]

Anstatt sich auf etwas einzulassen, hält er lieber an seinem Plan und seiner Anti-Haltung fest. Dabei ist ihm gerade die Meinung der Frauen wichtig. Ablehnung ihrerseits kränkt ihn.[33]

Alte:

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei der Generation Golf um die zweite Nachkriegsgeneration handelt, liegt die Vermutung eines angespannten Verhältnisses zwischen jung und alt nahe. Dabei macht der Ich-Erzähler keine Ausnahme. Er sieht in alten Menschen den direkten Bezug zum Krieg und vor allem zu den Nationalsozialisten.

„Dabei sieht man es ihm im Gesicht an, daß er einmal KZ-Aufseher gewesen ist oder so ein Frontschwein, der die Kameraden vors Kriegsgericht gebracht hat, wenn sie abends über den blöden Hitler Witze gemacht haben […]“[34]

In dieser Ablehnung mit inbegriffen ist natürlich auch, dass die Älteren keine Autorität für ihn darstellen und sie somit zu seinem Opfer werden. Die Achtung vor dem Alter ist in so beträchtlichem Maße gesunken, dass er sogar vor harten Beschimpfungen nicht zurückschreckt.[35]

Gegenüber einem Rentner sieht sich der Ich-Erzähler zweifellos immer im Recht. Obwohl er und Karin beinahe unter Alkoholeinfluss einen Mann überfahren hätten, läge die Schuld dem Empfinden der Hauptperson nach eindeutig beim Opfer. Schließlich ist der Mann alt und somit ein Nazi.[36] Wahrscheinlich wäre sogar der Tod des Mannes bei einem stattgefundenen Unfall nicht schlimm gewesen. In gewisser Weise stellt der Protagonist das Alter ohnehin auf eine Stufe mit dem Tod.[37]

Nicht zu vergessen bleibt natürlich das zentrale Bewertungskriterium des Buches, die Kleidung. Auch hier schneiden die Vorgängergenerationen in den Augen des Handlungsträgers nicht wirklich gut ab. „Diese Welt-am-Sonntag-Leser in ihren Gabardinehosen mit der immerwährenden Bügelfalte, den in matten Farben gehaltenen Blousons[ und den] viel zu großen Brillen mit Goldrand“[38] schaffen es bloß erbärmlich auszusehen.

Allgemeinheit:

Über diese charakteristischen Verhaltensmuster bezüglich spezieller Gruppierungen hinaus sind einige generelle Verhaltensweisen zu erkennen.

Grundsätzlich stützt sich das Benehmen des Ich-Erzählers auf eine Anti-Haltung. Diese reicht von vorgeschobenen Prinzipien bis hin zum Wetter. Hauptsache er ist dagegen.[39] Dass er sich damit zum Feind befördert, ist ihm nicht nur bewusst, sondern überdies seine Absicht.[40] Wer denkt, dass das krampfhafte Dagegensein ungewollt ist, der irrt. Er hasst sich selbst dafür allerdings wie immer nur kurz, bevor der Hass von Gleichgültigkeit verdrängt wird.[41]

Des Weiteren steht natürlich neben dem Anti-Verhalten auch Misstrauen auf dem Programm. Ausgehend von seiner Person kann der Handlungsträger nicht glauben, dass Menschen ehrlich und ohne Hintergedanken freundlich sind.[42]

Wie schon weiter oben festgestellt werden konnte, verlieren tradierte Werte zunehmend an Bedeutung. Neugier ist somit ein Bedürfnis, welches ohne Skrupel befriedigt wird.[43]

Selbstverständlich bleibt das Fehlbenehmen nicht folgenlos. Ungeahnte Reaktionen des Gegenübers führen bei der Hauptperson unweigerlich zu Irritation und Unsicherheit.[44] Spross dieser Verlegenheit sind sicherlich die oberflächlichen, zwanghaften Gespräche, die sie mit ihren Mitmenschen führt.

„Um irgend etwas zu sagen, sage ich, daß es nachher regnen wird, und Sergio meint, daß das Wetter ganz bestimmt so bleibt. Ich merke, daß er einen Akzent hat, und frage ihn, woher er kommt, und er sagt: aus Kolumbien. Dann geht uns irgendwie der Gesprächsstoff aus […]“[45]

Um Angst und Unsicherheit jedoch nicht Überhand gewinnen zu lassen, klammert sich der Namenlose an jeder Station beharrlich an eine Person. Allein wäre er verloren und schutzlos.[46]

Zum Wohlgefallen seiner Artgenossen beschränkt er seine Aussagen auf Dinge, die sie hören wollen.[47] Ferner gleicht eine Konversation bei ihm fast einer Studie. Im Gegensatz zum trivialen Inhalt braucht er Muster und Tricks, um es zur Kommunikation mit Mitmenschen kommen zu lassen.[48]

Die oberflächliche Ader des Akteurs findet sich nicht nur in seinen Gesprächen wieder, sondern vor allem wie schon mehrmals erwähnt in dem Klassenunterschied, den er zwischen sich und seinen Mitmenschen macht. Ein Taxifahrer könne seinen Worten nur folgen, wenn er sein Aussehen und seine teure Kleidung hätte[49]. Er hält sich für den einzig wahren Maßstab. Um dieser Richtlinie überhaupt selbst treu zu bleiben, überträgt er seine Fehler kurzerhand auf andere.[50] Dem einzig Wahren geben dumme Gesprächspartner ein Gefühl von Erhabenheit.[51] Zeitweilig gelingt es dem Ich-Erzähler sogar seine Anti-Haltung abzulegen und höflich zu sein, allerdings nur weil alle anderen auch freundlich sind.[52] Nicht nur damit belügt er sich selbst. Man kann sich zweifellos auch besser machen als man ist, indem man sich Charakterstärken wie Aufmerksamkeit zuschreibt, die wie zuvor erörtert nicht vorhanden sind.[53]

Schlimmer, als sich selbst zu belügen, stellt sich die Naivität der Hauptfigur heraus. Diese lässt sie aus Höflichkeit in ungeahnte Gefahr geraten. Darüber hinaus bemerkt sie diese Dummheit persönlich, bleibt aber aufgrund ihrer typischen Handlungsarmut trotzdem tatenlos.[54]

Einen entscheidenden Teil der Anti-Haltung macht Provokation aus. Der Protagonist wartet nur darauf einen Angriffspunkt seiner Mitmenschen zu finden, um darauf schließlich seine provokante Attacke aufzubauen. Ist er in einer Situation im Unrecht und es treten ihm Personen gegenüber, die auf ihr Recht beharren, bekommen sie wie alle Alten den Stempel eines Faschisten aufgedrückt.[55] In einigen Fällen übersieht er zunächst, dass es sich nicht mehr um Jungenstreiche handelt und ernsthafte Folgen haben könnte. Er erfreut sich an dem Elend anderer, erkennt aufs Neue das frevelhafte Benehmen, bleibt aber unverbesserlich.[56]

Der Ich-Erzähler ist jedoch nur in der Lage, seine böse Fassade aufrechtzuerhalten, indem er seine Anonymität im weitesten Sinne wahrt. Wird diese gebrochen, ist er seinem Gegenüber unvorbereiteterweise schutzlos ausgeliefert. Die Lage nimmt einen prekären und peinlichen Stellenwert ein.[57] Dazu gehört auch, dass ihn Gefühle ungewollt überwältigen und bloßstellen.

„Jetzt riecht es wieder so, und ich merke, wie ich fast ein bißchen heulen muß, also zünde ich mir schnell eine Zigarette an und fahre mir mit dem Ärmel meines Barbours über die Stirn. Ziemlich peinlich, das Ganze, aber Karin hat davon nichts mitbekommen, […]“[58]

Empfindungen sind eine Störung in seiner Coolness, die möglichst schnell und ungesehen unterdrückt werden müssen. Sie wären überdies ein zu großer Unsicherheitsfaktor wie gleichermaßen zu viel Nähe eines Menschen. Die Schlüsselfigur weiß damit nicht umzugehen. Er hat Angst und es ist ihm abermals peinlich.[59] Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass der Handlungsträger, wie er selbst zugibt, „Schwierigkeiten damit [hat], neue Menschen kennenzulernen […]“.[60] Sein Verhältnis zur Umwelt ist auf vielfache Weise gestört.

Sinnesreize und Kindheitserinnerungen

Bevor zur Analyse der Wahrnehmung übergegangen wird, sollte zuvor die Alkohol- und Drogenproblematik beleuchtet werden. Die Tatsache, dass die Schlüsselfigur während der Zeitspanne von etwa einer Woche über vierzigmal zum Alkohol greift und darüber hinaus Pillen schluckt, ist nicht zu verdrängen. Er trinkt sich sogar gewollt bis zu einem gewissen Grad der Benommenheit.[61] Schon als Jugendlicher war der Ich-Erzähler dauertrunken.[62] Er wundert sich zwar zeitweilig über seine seltsamen Gedanken und schiebt diese auf den Rausch[63], allerdings erlebt der Leser ihn niemals mit nüchternen Einfällen. Dieser Sachverhalt lässt die Vermutung zu, dass er sich im alkoholisierten Dauerzustand befindet. Jegliche Wahrnehmung stützt sich somit auf die anhaltende Trunkenheit.

Gleich zu Anfang fällt dem Betrachter auf, dass die Hauptperson mit Vorliebe Banalitäten wahrnimmt.[64] Er erfasst dabei oberflächliche Details und interessiert sich zum Teil für widerliche Begebenheiten wie etwa das Geschäft eines Hundes.[65] Des Weiteren achtet er auf eine peinlich genaue Analyse der Umwelt.[66]

Wie zuvor festgestellt werden konnte, sucht der Ich-Erzähler nicht bloß in Gesprächen nach Mustern. Seine Apperzeption fordert ebenso Muster.[67] Dies führt ferner dazu, dass mit möglichst jedem erfassten Sinneseindruck Vergleiche angestellt werden.[68] Es braucht Parallelen zu etwas vorher Gesehenem, um seine Gedankenwelt zu ordnen und Sichtbares zu verarbeiten.[69]

In das Wahrnehmungsschema des Akteurs fallen zudem Sinnesreize, zu denen vor allem Gerüche gehören. Solche sind wichtig für den Gesamteindruck.[70] Nicht nur Kleidung charakterisiert seine Mitmenschen, er teilt ihnen überdies bestimmte Düfte zu.[71] Der visuelle Teil bildet die nächste Hilfe, hierbei insbesondere Farben.

„Hier in Zürich ist vieles weiß: die Schwäne, die am Ufer des Zürichsees auf die Großmütter warten, mit ihren Plastiktüten voller Sonntagsbrot, die Tischdecken überall vor den Cafés und die hohen Wölkchen am blauen Himmel über dem See.“[72]

Begibt man sich in die Farbpsychologie, steht die Farbe „weiß“ bekanntermaßen für Unschuld und Reinheit. Zürich stellt für den Protagonisten im Gegensatz zur „großen Maschine“[73] Deutschland eine Idylle dar. Solange die Farbe und das Gefühl stimmen ist alles in Ordnung.[74] Farbtöne gewinnen soviel Bedeutung, dass sie ausschlaggebend für Entscheidungen sind.[75] Als Anzeichen für Existenz, Wirklichkeit und Wohlbefinden dient außerdem Licht.[76]

Der dritte Sinn in dieser Reihenfolge ist das Gehör und damit verbunden die Musik, welche ebenfalls zur Beurteilung von Personen oder Situationen beiträgt.[77]

Bei all diesen Sinnesreizen tritt eine automatische Assoziation mit Kindheitserinnerungen auf. Dieses Phänomen wird vor allem durch Gerüche verursacht, die nicht selten Gefühlsausbrüche mit sich bringen.[78] Sie spiegeln eine Form von Identität wider.[79]

„Tee mit Milch hat jetzt für mich immer so einen Kuh-Geruch, als ob man am liebsten darin baden würde, weil es so fein nach zu Hause riecht und nach Sicherheit, […]“[80]

An diesem Beispiel wird die Sehnsucht nach der sicheren Kindheit mehr als deutlich. Auch Geschmäcker aus Kindertagen und Jugend wie der erste Kuss sind dem Namenlosen bis zur Gegenwart ein Begriff.[81] Visuelle Störungen der Ästhetik sind obendrein Gründe sich nach Vergangenem zu sehnen.[82]

Ein gewisses Kinderverhalten wendet der Protagonist immer noch an. In dem er die Augen schließt, versucht er die Wirklichkeit zu verdrängen und so seine Wahrnehmung zu verändern.[83] Frei nach dem Motto, was ich nicht sehe, kann mir nicht gefährlich werden. Dabei vergisst er allerdings, dass Gedanken mit geschlossenen Augen trotzdem entstehen.[84] Es kommt dabei sogar vor, dass Wirklichkeit und Imaginäres miteinander verschmelzen.[85]

Einen Vorteil hat die präzise gedankliche Auseinandersetzung. Dem Ich-Erzähler ist es möglich aus der üblen Wirklichkeit zu entfliehen, indem er seine volle Konzentration auf etwas Fernes lenkt.[86]

Zuletzt bleibt zu bemerken, dass die Wahrnehmung fast ausschließlich die Bildung des Handlungsträgers prägt. Eigeninitiative zum Erwerb von Wissen, z.B. durch den Kauf einer Zeitung, findet nie statt.[87] Seine Bildung beruht, wie er selbst zugibt, auf allem, was er sich merkt.[88]

Einordnung in die Popliteratur

Popliteratur ist vornehmlich ein großes Wort, mit dem sich diverse Autoren schon seit den 60er Jahren identifizieren. Bei dem behandelten Roman „Faserland“ ist die Einordnung in ebendiese jedoch unumstritten, da er im Allgemeinen als Gründungswerk deutscher Popliteratur der 90er Jahre gilt.[89] Dabei lässt er sich weder in die Hochliteratur noch, wie oft kritisiert, in die Trivialliteratur einordnen.[90] Der deutsche Poproman will nur Literatur und Lebensstil unter einen Hut bringen.[91] Im Falle des vorliegenden Werkes ist es eine „bloße Repräsentation einer Lebens- und Denkweise“[92].

„Trotz der Definitionsprobleme sollte man sich auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner popliterarischer Texte einigen: Formale Eingängigkeit, d.h. die Verwendung von einfachen Prosa- und Lyrikformen, von Umgangs- oder Szenesprache; inhaltlich ein affirmatives, also bejahendes Verhältnis zur zunehmend medial geprägten Alltagswelt jugendlicher und jung gebliebener Menschen.“[93]

Die einfache Form findet sich z.B. in der nüchternen Kapiteleinteilung wieder. Darüber hinaus haben wir es, mit leicht verständlicher Rollenprosa zu tun. Die genannte Umgangssprache ist beim häufigen Verwenden von Wörtern wie „na ja“ oder „also“ nicht zu übersehen. Ferner gebraucht der Autor Neologismen wie „porschlochartig“[94]. Zudem findet der gewissenhafte Betrachter falschen Sprachgebrauch, wie etwa die Verwendung des Dativs anstelle des Genitivs.[95] Dass der Inhalt affirmativ medial ist, konnte bereits im Hauptteil erörtert werden. Film und Musik sind die wichtigsten Medien der Popliteratur.[96]

Ebenfalls typisch für dieses Schrifttum stützt sich die Sichtweise auf alltägliche Markennamen.[97] Der Text formuliert kennzeichnend die gegenwärtige Mode und den Lebensstil.[98] Dabei ist auffällig dass der Protagonist gegen den Materialismus der Etablierten protestiert, aber selbst den Massenkonsum anstrebt.[99]

Ein weiteres entscheidendes Merkmal, was zuvor im analytischen Teil belegt werden konnte, ist, dass „die Popliteratur ihr Glück in der Beschreibung der Oberfläche [sucht].“[100] Hierbei sind Wiedergaben von flüchtigen Momenten wie ein Kneipenbesuch die Spezialität der Popliteraten.[101]

Pressestimmen

Schon vor der Veröffentlichung zog Christian Kracht mit seinem „ängstlich auf Wirkung bedachte[n] Gesellenstück“[102] Faserland die Wut einiger Vertreter auf sich. Sie fühlten sich verhöhnt und verweigerten sich der Herausgabe des Buches. Ferner warf man dem Erstlingswerk vor, es sei nicht ernsthaft zu vermarkten. Dagegen sprach sich nur eine Minderheit für den Roman aus, er sei brillant.[103] Nach der Veröffentlichung kamen Stimmen auf, die Rollenprosa sei bloß eine Nachahmung von Bret Easton Ellis’ „American Psycho“. „Faserland“ und dieser Vorgänger seien zwar „Bücher, deren Autoren […] mit Haltungen, Meinungen und Ausdrucksformen [aufwarteten], die vielleicht nicht gleich den Beifall der Literaturbürokraten [fänden], aber die dafür ihre eigenen [seien].“[104] Weiter spricht sich der Spiegel dafür aus, dass „Kracht die verstellte Welt nicht [bejammere], er [bilanziere] sie“[105], was für eine gute, realitätsnahe Betrachtung spricht.

Anders als der Spiegel sieht die TAZ die Niederschrift moralisch fragwürdig. Es gehe nur ums „Faschisten-Fixieren“ und auch sonst sei das Buch politisch nicht einwandfrei. Die festgehaltenen Gedanken seien „delikat bis hin zur Frivolität“.[106]

Inhaltlich fänden sich ohnehin ausschließlich Wiederholungen. Die größte Kritik liegt sicherlich darin, dass der Text gehaltlos sei und niedrigen Erwartungen entspreche.[107]

„Letztendlich kartographiert diese Pennälerprosa mit einer Lesezeit von drei Stunden - man ahnte es längst - nur die Bewußtwerdung eines Spießers.“[108]

Eigene Kritik und Abschluss

„Unsere Gesellschaft ist im Unterschied zu allen anderen historischen Gesellschaften durch Entscheidungschaos und Entscheidungszwang gekennzeichnet. Nahrungsmittel, Kleidung, Lebensstile, Ausbildungswege, Partnerschaften - mit einem Wort: fast alles ist bei aller Uniformität und verborgenen Zwanghaftigkeit den individuellen Entscheidungen so offen, wie niemals zuvor und nirgendwo sonst.“[109]

Dieses Zitat spiegelt meines Erachtens nach am besten das Problem unserer heutigen Gesellschaft wieder. Was schon Christian Kracht in den 90ern erkannte, ist bis heute gültig. Ich denke, er stellt auf satirische Weise treffend das Abdriften in Dekadenz und Massenkonsum und darüber hinaus die von Perspektivlosigkeit geprägten jungen Menschen dar. In Anbetracht der moralischen und inhaltlichen Frage stehe ich dem Roman jedoch kritisch gegenüber. Ich stimme mit der TAZ überein, dass dem Buch kein gehaltvoller Text zugrunde liegt. Am fragwürdigsten stellt sich mir dabei die Verspottung, ja im Falle der älteren Menschen sogar die Diskriminierung in den Weg. Das Problem der realistischen und sogleich ironischen Darstellung spezieller gesellschaftlicher Gruppierungen hätte der Autor auf bessere Weise lösen können.

In meiner Arbeit habe ich versucht, die Ansichten des Protagonisten mit teilweisem Bezug auf die „Generation Golf“ festzuhalten. Beim Zusammenstellen all seiner Standpunkte und Verhaltensformen fällt dem Betrachter, mehr als beim bloßen Lesen, auf erschreckende Weise die moralische Fragwürdigkeit ins Auge. Die kritischen Pressestimmen sind in dieser Hinsicht demnach äußerst nachvollziehbar.

Literaturverzeichnis

Primärliteratur

Christian Kracht: Faserland. München: Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, Ungekürzte Ausgabe, Juni 2002, 5. Auflage Dezember 2004, (Fas)

Sekundärliteratur

Moritz Baßler: Der deutsche Pop-Roman: Die neuen Archivisten, München: Verlag C.H. Beck oHG, Originalausgabe 2002, (Baß)

Dirk Frank: Arbeitstexte für den Unterricht: Popliteratur, Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co., 2003, (Rec)

Florian Illies: Generation Golf: Eine Inspektion. Berlin: Argon Verlag GmbH, 22000, (Golf)

Zeitungsartikel

Thomas Groß: Aus dem Leben eines Mögenichts, TAZ, 23.03.1995

Thomas Hüetlin: Das Grauen im ICE-Bord-Treff, Der Spiegel, Nr. 8, 20.02.1995

Volker Marquardt: Genese eines Spießers, TAZ, 28.02.1995

Iris Radisch: Mach den Kasten an und schau. Die Zeit, Nr. 42, 14.10.1999

Internet

Thomas Assheuer: Im Reich des Scheins: Zehn Thesen zur Krise des Pop. http://www.zeit.de/2001/16/Kultur/200116_popultimo.html, 2001

Ulrich Karger: Faserland, http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/faserland-r.htm

Björn Kern: Postmoderne Bastelexistenz im Zeichen von Pop: Benjamin von Stuckrad-Barres ”Soloalbum” und die ”Generation Golf”, http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeiten/lit/20637.html, 2001

Helmut Wagenpfeil: Identifikationsmechanismen der Erzählfigur in Christian Krachts Faserland, http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/6584.html, 2001

Computersoftware

LexiROM: © 1995-1999 Microsoft Corporation und Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

[...]


[1] Helmut Wagenpfeil: Identifikationsmechanismen der Erzählfigur in Christian Krachts Faserland, http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/6584.html, 2001

[2] Der Name dieser Generation stützt sich auf Florian Illies’ Buch „Generation Golf“, in dem ebendiese charakterisiert wird.

[3] Vgl. Christian Kracht: Faserland. München: Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, Ungekürzte Ausgabe, Juni 2002, 5. Auflage Dezember 2004, (Fas), S. 13

[4] Ulrich Karger: Faserland, http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/faserland-r.htm

[5] Florian Illies: Generation Golf: Eine Inspektion. Berlin: Argon Verlag GmbH, 22000, (Golf), S.144, Z. 25ff.

[6] Fas, S. 13, Z. 9ff.

[7] Fas, S. 39, Z. 28ff.

[8] Vgl. Fas, S. 53, Z. 3ff.

[9] Vgl. Fas, S. 81, Z.9ff. und S.145f., Z. 25ff.

[10] Fas, S. 16, Z. 27ff.

[11] Vgl. Fas, S. 82, Z. 21ff.

[12] Vgl. Fas, S. 129, Z. 18ff.

[13] Vgl. Fas, S. 130, Z. 7f.

[14] Fas, S. 51, Z. 1f.

[15] Vgl. z.B. Fas, S. 18, Z. 17ff.

[16] Golf, S. 51, Z. 4ff.

[17] Vgl. Fas, S. 76, Z. 25f.

[18] Vgl. Fas, S. 78, Z. 1f.

[19] Vgl. Fas, S. 25, Z. 20ff.

[20] Fas, S. 38, Z. 13ff.

[21] Fas, S. 29, Z. 4ff.

[22] Vgl. z.B. Fas, S. 127, Z. 9f.

[23] Vgl. z.B. Fas, S. 15, Z. 17

[24] Vgl. Fas, S. 34, Z. 21ff.

[25] Vgl. Fas, S. 138, Z. 25ff.

[26] Vgl. Fas, S. 112, Z. 18ff.

[27] Vgl. Fas, S. 86, Z. 4ff.

[28] Fas, S. 15, Z. 15f.

[29] Fas, S. 97, Z. 22f.

[30] Vgl. Fas, S. 52, Z. 4ff. und S. 55, Z. 23ff.

[31] Vgl. Fas, S. 13, Z. 19ff.

[32] Fas, S. 23, Z. 11ff.

[33] Vgl. Fas, S. 38, Z. 24ff.

[34] Fas, S. 94, Z. 8ff.

[35] Vgl. Fas, S. 53, Z. 23ff.

[36] Vgl. Fas, S. 19f., Z. 27ff.

[37] Vgl. Fas, S. 47, Z. 8f.

[38] Fas, S. 93f., Z. 29ff.

[39] Vgl. Fas, S. 14, Z. 4ff.

[40] Vgl. Fas, S. 30, Z. 26ff.

[41] Vgl. Fas, S. 144, Z. 2f.

[42] Vgl. Fas, S. 13, Z. 25f. und S. 96, Z. 9ff.

[43] Vgl. Fas, S. 49, Z. 4ff.

[44] Vgl. Fas, S. 19, Z. 14ff.

[45] Fas, S. 18, Z. 22ff.

[46] Vgl. Fas, S. 104, Z. 7ff.

[47] Vgl. Fas, S. 112, Z. 11f.

[48] Vgl. Fas, S. 101, Z. 3f. Und Z. 11ff.

[49] Vgl. Fas, S. 30, Z. 21ff.

[50] Vgl. Fas, S. 36, Z. 26ff.

[51] Vgl. Fas, S. 101, Z. 8f.

[52] Vgl. Fas, S. 102, Z. 7ff.

[53] Vgl. Fas, S. 73, Z. 15f.

[54] Vgl. Fas, S. 102f., Z. 30ff.

[55] Vgl. Fas, S. 57f., Z. 29ff.

[56] Vgl. Fas, S. 112f., Z. 29ff. und S. 113, Z. 9f.

[57] Vgl. Fas, S. 95, Z. 25ff.

[58] Fas, S. 16, Z. 21ff.

[59] Vgl. Fas, S. 41, Z. 19ff.

[60] Fas, S. 96, Z. 19f.

[61] Vgl. Fas, S. 43, Z. 3ff.

[62] Vgl. Fas, S. 62, Z. 18f.

[63] Vgl. Fas, S. 20, Z. 7f.

[64] Vgl. Fas, S. 13, Z. 11f.

[65] Vgl. Fas, S. 14, Z. 28ff.

[66] Vgl. Fas, S. 22, Z. 20ff.

[67] Vgl. Fas, S. 75, Z. 9ff.

[68] Vgl. Fas, S. 17, Z. 16ff.

[69] Vgl. Fas, S. 111, Z. 20ff.

[70] Vgl. Fas, S. 56, Z. 19ff.

[71] Vgl. Fas, S. 28, Z. 21ff.

[72] Fas, S. 147, Z. 10ff.

[73] Fas, S. 153, Z. 1

[74] Vgl. Fas, S. 138, Z. 17f.

[75] Vgl. Fas, S. 26, Z. 25ff.

[76] Vgl. Fas, S. 107, Z. 18ff. und S. 148, Z. 28f.

[77] Vgl. Fas, S. 120, Z. 3ff.

[78] Vgl. Fas, S. 16, Z. 13ff.

[79] Vgl. Fas, S. 121, Z. 3ff.

[80] Fas, S. 121, Z. 14ff.

[81] Vgl. Fas, S. 33, Z. 4ff.

[82] Vgl. Fas, S. 24, Z. 24ff.

[83] Vgl. Fas, S. 105, Z. 21ff.

[84] Vgl. Fas, S. 126, Z. 7ff.

[85] Vgl. Fas, S. 117, Z. 21ff.

[86] Vgl. Fas, S. 137, Z. 24ff.

[87] Vgl. Fas, S. 149, Z. 1ff.

[88] Vgl. Fas, S. 39, Z. 11f.

[89] Vgl. Dirk Frank: Arbeitstexte für den Unterricht: Popliteratur, Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co., 2003, (Rec), S. 21, Z. 14ff. und Moritz Baßler: Der deutsche Pop-Roman: Die neuen Archivisten, München: Verlag C.H. Beck oHG, Originalausgabe 2002, (Baß), S. 110, Z. 21f.

[90] Vgl. Rec, S. 6, Z. 3ff.

[91] Vgl. Iris Radisch: Mach den Kasten an und schau. Die Zeit, Nr. 42, 14.10.1999

[92] Baß, S. 115, Z. 16f.

[93] Rec, S. 6, Z. 28ff.

[94] Fas, S. 113, Z. 15f.

[95] Vgl. Fas, S. 16, Z. 5f.

[96] Vgl. Rec, S. 8, Z. 29ff.

[97] Vgl. Rec, S. 15, Z. 12ff.

[98] Vgl. Rec, S. 9, Z. 7f.

[99] Vgl. Rec, S. 9, Z. 4ff. und Fas, S. 21, Z. 3ff.

[100] Thomas Assheuer: Im Reich des Scheins: Zehn Thesen zur Krise des Pop. http://www.zeit.de/2001/16/Kultur/200116_popultimo.html, 2001

[101] Vgl. Rec, S. 7, Z. 18ff. und Fas, S. 94ff., Z. 16ff.

[102] Thomas Groß: Aus dem Leben eines Mögenichts, TAZ, 23.03.1995

[103] Thomas Hüetlin: Das Grauen im ICE-Bord-Treff, Der Spiegel, Nr. 8, 20.02.1995

[104] a.a.O.

[105] a.a.O.

[106] Thomas Groß: Aus dem Leben eines Mögenichts, TAZ, 23.03.1995

[107] Volker Marquardt: Genese eines Spießers, TAZ, 28.02.1995

[108] a.a.O.

[109] Björn Kern: Postmoderne Bastelexistenz im Zeichen von Pop: Benjamin von Stuckrad-Barres ”Soloalbum” und die ”Generation Golf”, http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeiten/lit/20637.html, 2001

Details

Seiten
19
Jahr
2004
Dateigröße
401 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v109701
Note
1
Schlagworte
Kracht Christian Faserland Grosse Schriftliche Arbeit Jahrgangs

Autor

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Titel: Kracht, Christian - Faserland