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Heritage-Elemente in den James Bond Filmen

Seminararbeit 2003 23 Seiten

Filmwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Gedanken

2 Inhalt – Story – Message
2.1 Die Charaktere
2.1.1 Der SIS
2.1.2 Die Bösewichter
2.1.3 Frauen und das zugrundeliegende Bild der Rolle der Frau
2.2 Begegnung mit dem Fremden
2.3 Die Brosnan-Ära

3 Die Visualisierung

4 Zusammenfassung: Darstellung der Nation und des Nationalen

5 Quellenverzeichnis

1 Einleitende Gedanken

Ziel dieser Arbeit soll es sein, Heritage-Elemente in den James Bond-Filmen herauszuarbeiten. Dabei muss einerseits das Bond-Kontinuum als Einheit betrachtet werden, denn es handelt sich prinzipiell um eine Serie aus zwar für sich stehenden, unabhängigen Teilen, jedoch trägt jeder dieser Teile wie ein Mosaikstein zu einem Gesamtbild bei. Andererseits gibt es Bond-Filme seit einem knappen halben Jahrhundert (Casino Royale, 1954), und so hat sich in den Filmen viel getan, denn gerade Agententhriller müssen etwas Zeitgemäßes haben, um den Zuschauer integrieren zu können. Der Einschnitt schlechthin findet in Goldeneye statt, der Beginn der Brosnan-Ära. Der Zeitpunkt ist deshalb sehr passend, weil zwischen Licence to kill (1988) und Goldeneye (1995) die längste Bond-Abstinenz zu verzeichnen ist. Welcher Art diese Veränderungen sind soll extra besprochen werden. Im Allgemeinen sollen jedoch die Connery und Moore-Filme als Analysegrundlage dienen, da die Filme mit diesen beiden Darstellern das Bild des James Bond und allem, was dazgehört, haupsächlich erschaffen und geprägt haben.

Die Kernfrage lautet: Wie wird in den Bond-Filmen die Nation und das Nationale dargestellt und abgegrenzt.

2 Inhalt – Story – Message

2.1 Die Charaktere

Die in den Bond-Filmen vorkommende Personenkonstellation folgen immer einem bestimmten Schema: Es gibt die „Guten“, die gleichzeitig den SIS, damit England und in letzter Konsequenz das „imaginäre“ Empire vertreten. Das Besondere dieser Gruppe ist, dass sie immer gleich bleibt und aus dem Haupthelden Bond, seinem Vorgesetzten M, dessen Sekretärin Miss Moneypenny und dem genialen Erfinder Q besteht. Weiterhin gibt es immer eine Verbrecherorganisation welche Chaos und Verwüstung, Leid und Elend über Teile der Welt oder sogar die ganze Welt bringen will und als Gegenorganisation zum SIS fungiert. Frauen als solche haben ebenfals eine wichtige Funktion, sowohl für die Story als auch symbolisch. Deshalb sollen sie als eigene, dritte Gruppe behandelt werden.

2.1.1 Der SIS

James Bond wird oft als der Paradebrite gesehen. Dies ist jedoch nur zum Teil gültig. Gewiß hat er Eigenschaften, die man als typisch britische Kombination erachten würde. Hierzu gehören ein gesundes Mass an Understatement, Kultiviertheit in jeglicher Hinsicht, Zurückhaltung, Höflichkeit, auch Snobismus. So wird man Bond nie schlecht gekleidet sehen. Selbst wenn er im Taucheranzug eine Anlage in die Luft sprengt, steht er fünf Minuten später wie frisch aus dem Ei gepellt im Anzug an der Bar eines Clubs, wie in Goldfinger im Intro zu sehen.

Auch sieht man ihn nie die Fassung verlieren. Während und nach einem harten Kampf, welcher in der Regel auf Leben und Tod ausgetragen wird und zwangsweise mit dem Untergang des Killers endet, wird er nicht emotional. Er zeigt weder Wut über die Tatsache, dass ihm nach dem Leben getrachtet wird, noch Verachtung gegenüber denjenigen, die dies versuchen. Dies liegt natürlich zum Teil an seiner professionellen Einstellung. Das Mass an Distanz, dass er wahrt, ist jedoch außergewöhnlich. Sich die Krawatte zu richten und einen ironischen Kommentar abzulassen, nachdem er einen Gegner getötet hat, ist typisch Bond und überzogen britisch.

Seine snobistischen Ansätze werden besonders bei seinen Trinkgewohnheiten deutlich. Zum einen ist er kein Genießer sondern ein Prüfer. Er lehnt sich nicht zurück, erfreut sich an einem guten Wein oder Champagner und kostet den Moment aus, sondern nimmt einen Schluck, ordnet das Getränk entsprechend (also meist nach Jahrgang) ein und etikettiert die Probe verbal. Hauptsache exklusiv lautet das Motto, was auch der Alkoholexperte Pierro Accolti Gil so sieht: „Er trinkt gut, seine Weinkarte ist ausgezeichnet, aber ihm fehlt die Kennerschaft und die wahre Liebe.“ (Tornabuoni 1966: 31 f) Dafür besitzt er die Unverschämtheit, sich abwertend über Getränke zu äußern, welche zwar möglicherweise keine Spitzenjahrgänge, aber dennoch 20 Jahre und älter sind und - gemessen an den Standards eines „normalen“ Bürgers – immer noch etwas Besonderes darstellen und im Alltag unerschwinglich sind. Auch Colonel Smithers in Goldfinger zeigt solche Seiten:

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Er reicht Bond eine Flasche Brandy mit den Worten: „Have a little more of this rather disappointing brandy“. Ms Frage: „What’s the matter with it?“ beantwortet Bond: „ I’d say it was a 30-year old Fine indifferently blended, Sir – with an overdose of Bon Bois. “ (Goldfinger, ca. 20:00). Wer hat schon mal eine 30 Jahre alte Spirituose getrunken? Solch snobistisches Verhalten wird zwar Aristokraten allgemein, den Briten aber im besonderem Maße zugeschrieben.

Aber Bond bricht in vieler Hinsicht mit Traditionen. Ein geeignetes Beispiel ist sein Wodka-Martini, geschüttelt, nicht gerührt: Man schüttelt keinen Martini. Ein weiteres seine eigene Cocktail-Kreation, der Vesper. Andreas Lippelt meint dazu:

Mit seinem Cocktailrezept durchbricht er nationale Zuordnungen, indem er rät, beide Alkoholika in einem Sektkelch durchzuschütteln. Eine Mixtur, die für professionelle Barmixer undekbar ist, da Wodka oder Gin als einander ausschließende Basisalkoholika gelten. Diesen Faux pas tarnt Bond geschickt mit der Hinzugabe des exklusivsten aller Vermouths: Kina Lillet wird ausschließlich aus Bordeaux-Weinen hergestellt und nach Jahrgang abgefüllt. (Lippelt 1998: 30)

Der Kina Lillet macht wieder snobistische Tendenzen deutlich, vor Allem wenn man bedenkt, dass Bond ihn zu seiner wild „zusammengepanschten“ Mixtur hinzufügt.

Den Gegenpol zu Bond bildet M. Er weiß um Bonds Kompetenzen und Fähigkeiten, so sagt er beispielsweise in Thunderball: „If Bond says he saw Derval last night at Shrublands and he was dead, that’s enough for me to initiate inquiries.“ (Thunderball ca. 40:40), ein klares Statement, nachdem ein Offizier Bonds Aussage, er habe den Mann tot gesehen, mit den Worten: „Oh no Sir, not possible. He was seen boarding the Vulcan to gulf last night“ bestreitet. Trotzdem kommt es oft zu Spannungen zwischen beiden, weil M – so scheint es zunächst - von Bonds Eskapaden (Frauen, Spielen und Alkohol) und von seiner unkonventionellen Art, welche oft zu immensen materiellen und personellen Verlusten führt, genervt ist. Auch wenn Bond, wenn immer es darauf ankommt, mit all seiner Kraft und unter bedingungslosem Einsatz seines Lebens seinen Auftrag zu erfüllen versucht, nutzt er wiederum jede Gelegenheit, das Leben eines Playboys zu führen. So kommen von Ms Seite immer wieder spitze Bemerkungen, z.B: „Is there any other reason beside your enthusiasm to watersports?“ (Thunderball, ca. 40:35), nachdem Bond ihn bittet: „Sir, I respectfully suggest that you change my assignment to Nassau).” (Thunderball, ca. 40:30).

Die wahre Ursache dieser Spannungen liegt jedoch tiefer: Bond und M unterscheiden sich strukturell. Während M den sehr konservativen und traditionsbewußten englischen Gentleman verkörpert, stellt Bond den modernen, neuen Typus des Engländers der 50er und 60er Jahre dar. Er wird den Anforderungen einer neuen, sich verändernden Welt gerecht, indem er mit angestaubten Traditionen bricht, wenngleich er gewisse britische Wertvorstellungen und Eigenschaften beibehält, die ihn als Engländer enthüllen. Bennett formuliert dies folgendermaßen:

In a word, Bond is not old fashioned. M is, and it is in the relations between Bond and M that a space is opened up between, on the one hand earlier fictional representations of the lifestyle and ethos of the traditional British ruling class and, on the other, the projection of a new set of elite values and styles. Bond belongs not to the Breed but to a new elite – international than rather parochially English in its orientation – committed to new values (professionalism) and lifestyles (martini). (Bennett 1987: 112)

Er ist ein Mann des Konsums, mit professioneller Einstellung zu seiner Arbeit, er kämpft loyal für Queen und Vaterland und alles, was damit verbunden ist, jedoch läßt er seinen Handlungsspielraum nicht durch bestimmte Traditionen wie z.B. ‚fair play’ einschränken: So begegnet er Goldfingers Versuch ihn beim Golf zu betrügen ebenfalls mit Betrug. M als britischen Gentleman wäre dies nicht im Traum eingefallen, doch Bond löst sich von solchen Wertvorstellungen in einem gewissen Maße, um den immer raffinierter werdenden Verbrechern in einer sehr fragilen politischen Landschaft (Kalter Krieg) wirksam und schnell genug begegnen zu können: Improvisation statt Tradition. Bond wird dem Zeitgeist nicht nur in gesellschaftlicher, sondern auch in politischer Hinsicht gerecht:

To reflect on Bond in the current political climate, when great power illusions have been kicked into a macabre half-life again in the aftermath of the Falklands Crisis and when the seemingly endless series of royal celebrations make the coronation look like a shabby dress rehearsal for today’s continuously unfolding royal pageant, throws into high relief the degree to which the national clock is being remorselessly pushed back into the past. It is therefore worth recalling that in the 1960s, when Bond’s popularity was at its peak, he functioned above all as a hero of modernization. Representing a break with the constraints of dodoism and tradition, he embodied a prospect for Britain which, whilst hardly without its contradictions, appears in retrospect positively millenarian. (Bennett 1987: 20, 21)

Bond steht für neue Perspektiven, für eine neue weltpolitische Positionierung Englands. Nachdem man sich mit dem Verlust des Empires endgültig abgefunden hat, müssen neue Männer mit neuen Methoden England wieder aus der relativen Bedeutungslosigkeit bringen.

2.1.2 Die Bösewichter

Prinzipiell gibt es zwei Arten von Bösewichtern: Die „Gehirne“, welche die jeweiligen Pläne ausarbeiten, die Verbrecherorganisation leiten und oft auch finanzieren, und deren Handlanger, also Killer. Wenngleich die Herkunft der Antihelden meist nicht explizit geklärt wird (in den Filmen), so kann man jedoch eine auffällige Tendenz feststellen, diese Rollen mit deutschen Schauspielern zu besetzen, und zwar sowohl die Masterbrains als auch die Killer. Die Tatsache, dass die Schauspieler trotz ihres oftmals starken und leicht zu identifizierenden Akzents nicht synchronisiert werden, legt die Vermutung nahe, dass die Assoziation der Antihelden mit Deutschland gewollt ist. Bei genauerer Untersuchung stellt man eindeutige Parallelen zwischen ihnen und dem Naziregime fest:

- Genozidversuche
- Antihelden und Killer entsprechen oft arischen Vorstellungen (Stamper, Grant)
- Unbarmherzigkeit gegenüber eigener Führungsmitglieder (bei Versagen Todesstrafe)
- Fanatismus, Sadismus und Humorlosigkeit

Eine Auswahl:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jedoch sucht man vergeblich nach deutscher Unterstützung für Bond. In nahezu allen Filmen hat Bond eine oder einen einheimische(n) Gehilfe(n). Dabei würde in Zeiten des Ost-West-Konflikts ein deutscher Helfer wegen Deutschlands Nähe zur DDR naheliegen. Die englisch-deutsche Geschichte hat tiefe Spuren hinterlassen, wie die Aufarbeitung dieser Materie nahelegt.

2.1.3 Frauen und das zugrundeliegende Bild der Rolle der Frau

Tony Bennett faßt die Darstellung der Geschlechter und ihre Beziehung zueinender folgendermaßen zusammen:

Finally, and as perhaps the most crucial addition to Bond’s signifying currency in this period, the figure of the ‘Bond girl’, a new construction, constituted key sites for the elaboration of a (relatively) new set of gender identities. This aspect of Bond was closely related to his functioning as a representative of a modernizing Britain. Between them, Bond and the ‘Bond girl’ embodied a modernization of sexuality, representatives of norms of masculinity and femininity that were ‘swinging free’ from the constraints of the past. If Bond thus embodied a male sexuality that was freed from the constraints and hypocrisy of gentleman chivalry, a point of departure from the restraint, a-sexuality or repressed sexuality of the traditional English aristocratic hero, ‘the Bond girl’ – tailored to suit Bond’s needs – was likewise represented as the subject of a free and independent sexuality, liberated from the constraints of family, marriage and domesticity. (Bennett 1987: 35)

Es wird also ein neuer Typ Frau gezeigt werden, passen zu einem neuen Typ des (englischen) Mannes. In der Tat ist es eine einfache Gleichung: Bond landet mit unzähligen Frauen im Bett, also gibt es unzählige Frauen, die sexuell offen genug sind, sich auf kurze und perspektivenlose Affären mit ihm einzulassen. Sie sind frei von moralischen Bedenken und frei von rechtlichen Bindungen wie der Ehe – jedenfalls wird nichts gegenteiliges angedeutet. Aber frei an sich sind sie keineswegs. Willig ja, frei nein. Man denke hierbei an Domino in Never say never again: Largo droht wörtlich, ihr die Kehle durchzuschneiden, wenn sie ihn verlassen sollte. Nachdem er feststellt, dass sie ihn mit Bond betrügt, zögert er nicht und versucht, sie zusammen mit Bond zu töten. Jill Masterson bezahlt in Goldfinger ihre Affäre mit Bond mit ihrem Leben. Auch Solitaire soll in Live and let die zusammen mit 007 den Tod finden, nachdem sie ihre Jungfräulichkeit an ihn verschenkt hat. Die Liste ließe sich weiterführen. Viele Fraue haben ihre Freiheit mit dem Leben bezahlt.

Weiterhin stellt Bennett bezüglich der Bond girls fest:

[...] the girl departs from the requirements of femininity as specified by patriarchal ideology. The ‘place’ which the ‘Bond girls’ are ‘out of’, so to speak, is that allotted to them – that which, ideologically, they should occupy – in a patriarchal order, defined, socially sexually, in relation to men. This ‘out-of-placeness’ may take the form of a challenging aggressiveness (Vesper Lynd in Casino Royale and Domino Vitali in Thunderball), a resisting frigidity (Gala Brand in Moonraker) or lesbianism (Tilly Masterton and Pussy Galore in Goldfinger) and is sometimes symbolized by physical deformity – Domino Vitali’s limp, for example, or Honeychile Rider’s broken nose. (Bennett 1987: 115)

Bennetts Aussage basiert auf den Büchern, weshalb die Beispiele auf den Film bezogen leicht modifiziert werden müssen (Domino Vitali hat in den beiden Verfilmungen jeweils einen anderen Nachnamen und hinkt auch nicht), prinzipiell trifft sie jedoch den Kern der Sache. Viele weibliche Charaktere in den 007-Verfilmungen weisen ein Verhalten jenseits der Norm auf, und zwar moralisch und/oder sexuell. Moralisch weil sie einen Verbrecher unterstützen und teilweise eine Beziehung mit ihm führen (Domino, Jill Masterson), sexuell weil sie frigide (Oberst Rosa Klebb) oder lesbisch (Pussy Galore) sind, oder ihre Feinde während des Aktes töten und dabei besondere Lust empfinden (Xenia Onatopp in Goldeneye). Bevor sie Bond kennen lernen kommen sie ganz gut mit sich und ihrem Leben zurecht, wenngleich ihr Leben nicht wirklich glücklich und erfüllt wirkt. So stört es Pussy Galore nicht, dass sie für einen Verbrecher arbeitet und helfen soll, die Goldreserven von Fort Knox radioaktiv zu verseuchen. Auch Solitaire hat sich in Live and let die mit der Tatsache, als jungfräuliches Medium einem Schurken zu dienen, abgefunden. Erst das Auftauchen Bonds mitsamt der Werte und Wertvorstellungen, die er transportiert, macht den Frauen klar, dass es so nicht weitergehen kann. Bond „bekehrt“ Pussy Galore nicht nur moralisch, sondern auch sexuell. Für diese Frauen ist das Überlaufen zur richtigen Seite, das Annehmen der westlichen Werte Bonds und die Unterordnung unter dieselben die einzige Chance. Frauen, die sich nicht bekehren lassen, wie z.B. Fatima Blush in Never say never again oder Xenia Onatopp sind dem Untergang geweiht. So führt also der Weg zu Glück, Erlösung und ein neues, besseres Leben nicht über sondern besser unter Bond hindurch: Während des Aktes liegen die Frauen immer unter James Bond, genauso wie sie sich auch sonst ihm unterordnen müssen. Dabei ist diese Unterordnung als Chance zu sehen: Denn sie sind, wie schon gesagt, nicht frei. Sie sind vom Schurken abhängig, im Extremfall in der Art und Weise, dass er sie töten würde, wenn sie ihn verlassen würden. Erst wenn sie sich mit Bond einem neuen Meister unterwerfen, haben sie eine Chance frei zu kommen.

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Die traditionelle Frauenrolle wird durch Miss Moneypenny verkörpert. Sie ist die biedere (siehe Kleidung) Sekretärin, die treu ihren Männern M und Bond dient. Sie weist in Bezug auf Bond sogar fast eheliche Züge auf. Sie ist es, die ihn immer herzlich empfängt wenn er von einem Auftrag zurückkehrt, genau wie eine gute Ehefrau. Wahrscheinlich würde sie ihm auch das Bier aus dem Kühlschrank holen, oder besser: den Wodka-Martini mixen und ihn dann erst mal so richtig bekochen. Moneypenny ist die einzige Frau in den Bond-Filmen, die den Eindruck erweckt, mit sich im Reinen zu sein, in sich zu ruhen. Dies impliziert, dass der Weg zum Glück für eine Frau nicht über Emanzipation und das Eindringen in irgendwelche Männerdomänen, wie z.B. Spionage, zu suchen ist, sondern in der klassischen, biedernen, angepaßten Frauenrolle. Dabei ist es nicht nur für die Frauen besser, sich aus der Männerwelt rauszuhalten - es ist für alle Beteiligten besser. Deutlich wird dies am Falle Mary Goodnights in The man with the golden gun. Der Film könnte nach zwei Dritteln seiner Dauer zu Ende sein, wenn Mary Goodnight den Auftrag nicht vergeigen würde. Zuerst läßt sie sich während ihres völlig unnötigen, ja in dieser Situation sogar völlig unangebrachten und noch dazu äußerst stümperhaft ausgeführten Herumspionierens an Scaramangas Auto überrumpeln und in dessen Kofferraum sperren – mitsamt des Solex, der sich in ihrem und damit ja eigentlich schon im Besitz des SIS befindet, was den erfolgreichen Abschluß der Mission bedeutet hätte. Dann bringt sie Bond noch zweimal in Lebensgefahr: Zuerst muss er sich dem äußerst gefährlichen Scaramanga stellen, der ihm in seiner Schießkunst fast ebenbürtig ist. Anschließend bringt sie ihn selbst fast um, weil sie mit ihrem Hintern – ein wohl bewußt gewähltes Symbol für Weiblichkeit – den gebündelten Sonnenstrahl aktiviert und Bond fast damit trifft, während dieser versucht, den Solex aus besagter Maschine auszubauen.

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Vorher hat sie schon einen Feind getötet, aber an einer so ungünstigen Stelle, dass er in ein Becken fiel, und so die unaufhaltsame Explosion der ganzen Anlage in Gang bringt. Damit gefährdet sie sich und Bond, auch wenn sie am Ende in letzter Sekunde fliehen können. Die Aussage „ There’s more to you than meets the eye, Goodnight.” (The man with the golden gun ca. 1:53:40), die Bond macht, als Goodnight ihm stolz berichtet, sie hätte einen Feind getötet, wird revidiert, hat sie doch damit eine Katastrophe heraufbeschworen. Goodnight wird demzufolge als komplett unfähig, ungeeignet und als Gefahr für sich und andere hingestellt.

Bennett faßt zusammen:

The main ideological work thus accomplished in the unfolding of the narrative is that of a ‘putting-back-into-place’ of women who carry their independence and liberation ‘too far’ or into ‘inappropriate’ fields of activity.[...] This shift in narrative organization clearly constituted a response – to the Women’s Liberation movement, fictitiously rolling-back the advances of feminism to restore an imaginarily more secure phallocentric conception of gender relations. (Bennett 1987: 39)

Über die Darstellung von Frauen und Männern, Weiblichkeit und Männlichkeit in den 007-Filmabenteuern kann also gesagt werden, dass dem Zeitgeist Rechnung getragen wird, indem die neuen gesellschaftlichen Tendenzen (swinging sixties) zu dieser Zeit in Großbritannien in die Filme einfließen und gezeigt werden, jedoch eine konservative Frauenrolle propagiert und bevorzugt wird.

2.2 Begegnung mit dem Fremden

Die Art und Weise wie der SIS, meist in der Person James Bonds Fremden begegnet, entspricht dem Klischee des Briten. Bond läßt sich nicht auf fremde Kulturen ein. Er ist zwar überall auf der Welt zuhause, aber er bringt seine eigene Welt inklusive seiner Wertvorstellungen mit. Ein gutes Beispiel ist sein Verhalten beim Karneval in Rio oder bei der Junkanoo Parade auf den Bahamas. Weder kleidet er sich situationsgemäß, noch kann er sich auf die vorherrschende Stimmung einlassen. Bond kann seine Distanz nicht aufgeben, er bleibt immer ganz der zurückhaltende Brite.

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Auch sein kulinarisches Verhalten unterstreicht dies: Egal in welchem Land er ist, er variiert seine Trinkgewohnheiten nicht. Dabei würde zu einer Strandbar in Übersee ein Cocktail wesentlich besser passen als ein Dom Perignon. Man sieht ihn zwar nie essen, aber wäre er ein Bayer, würde er sich wohl einen Schweinebraten bestellen.

Das Verhältnis zwischen Bond und seinen einheimischen Helfern erinnert an die Kolonialzeit. Es kommt einem Herrscher-Diener Verhältnis oftmals sehr nahe. Bond kommt und nimmt das Ruder in der Hand. Fortan arbeiten alle verbündeten Kräfte für ihn, bedingungslos, ohne Fragen zu stellen. Auch der CIA Agent Felix Leiter stellt sich, wannimmer er einen Auftritt hat, in Bonds Dienste, selbst dann, wenn, wie in Thunderball, auch die USA ein mögliches Ziel für Terroranschläge sein können und die Vereinigten Staaten ein berechtigtes Interesse an aktiver Mitarbeit haben müßten. Doch Leiter ist ein Wasserträger, ein schlechter noch dazu. Selten kann er Bond wirklich helfen. In Goldfinger erkennt er nicht, dass Bond von Auric Goldfinger festgehalten wird und in Gefahr ist, in Never say never again verliert er Bond als sie zusammen um die Disco Volante tauchen. Kingsley Amis faßt zusammen:

The point of Felix Leiter, such a nonentity as a piece of characterization, is that he, the American, takes orders from Bond, the Britisher, and that Bond is constantly doing better than he, showing himself, not braver or more devoted, but smarter, wilier, tougher, more resourceful, the incarnation of little old England with her quiet ways and shoe-string budget wiping the eye of great big global-tentacled multi-billion-dollar-appropriating America. (Amis 1965: 89)

So wird insgesamt ständig britische Überlegenheit propagiert und das Gefühl des immer noch bestehenden Empires erzeugt, wobei die Briten (durch Bond) nicht die Funktion eines Gastes sondern eines Chefs innehaben

2.3 Die Brosnan-Ära

Alles bereits Gesagte trifft hauptsächlich auf die Connery- und Moore-Filme zu. In den Brosnan-Filmen hat sich einiges geändert. M ist jetzt eine Frau, die Bond als sexistischen Dinosaurier und Relikt des Kalten Krieges bezeichnet – und damit gar nicht soweit von der Realität entfernt ist. Miss Moneypenny schmachtet Bond nicht mehr bedingungslos an. In Goldeneye hat sie ein Privatleben in dem auch Männer vorkommen, wie sie Bond provokativ unterbreitet. Außerdem fordert sie ihn auf, einmal zu beweisen, was hinter seinen Sprüchen steckt. „Someday you’ll have to make good on your innuendoes.“ (Goldeneye ca. 37:00). Sie ist jetzt eine eigenständige, emanzipierte und moderne Frau, was auch folgender Dialog unterstreicht: Bond: „After you, Moneypenny.“ Moneypenny: „No, I insist – after you.“ (Goldenye ca. 37:10) Zieht man Gestik und Mimik in Betracht, so wird deutlich, dass es kein Herumschäkern mehr ist wie früher. Sie weigert sich schlichtweg den Raum vor Bond zu betreten und zeigt damit, dass die Zeiten, in denen das schwache Geschlecht sich von Männern hofieren läßt, vorbei sind. Die Symbolkraft wird deutlich, wenn man davon ausgeht, dass Moneypenny die konservative Frau verkörpert.

Die amerikanische Agentin Jinx ist Bond zumindest fast ebenbürtig, in jedem Falle aber sehr fähig. Zwar muss Bond sie zum Schluss retten, aber nur weil Bond in seinem Film der Held sein darf. In Anbetracht von Jinxs Potential hätte es genauso gut umgekehrt sein können. So werden nicht nur Frauen, sondern auch anderen Nationen, zumindest den Amerikanern, Fähigkeiten im Spionagebereich zugestanden.

Auch politisch hat sich vieles verändert. Heute noch zu versuchen, die Illusion einer britischen Vormachtsstellung in der Welt zu erzeugen, ist, zumindest in einer derart wenig zurückhaltenden Art wie in den frühen Bonds, undenkbar für einen Film, der sich verkaufen soll und sich gegen zahlreiche Konkurrenzprodukte durchsetzen muss.

3 Die Visualisierung

Dieser Teil soll sich hauptsächlich auf die Locations in den 007-Abenteuern beziehen. Dabei gibt es wohl ein paar Begriffe, an die jeder beim Namen James Bond denkt: High-Tech Labors, prachtvolle Landhäuser, luxuriöse Hotels und exotische Orte. Ein Beispiel, das in fast jedem Bond-Film zu sehen ist, ist Ms. Büro.

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Es ist eingerichtet wie das Arbeitszimmer eines Aristokraten im 18. Jahrhundert. Zwar hat es wie in Moonraker zu sehen hinter seiner edlen Wandvertäfelung moderne Technik zu bieten, aber die Optik ist eher nostalgisch. Der alte, schwere, massive Schreibtisch, die alten Bücher in der Regalwand, die Gemälde, die Teppiche etc. Alles in allem also ein vielleicht nicht unbedingt unpassendes, aber ein ungewöhnliches Büro für einen Geheimdienstchef. Angesichts der hohen Technologisierung, die durch die Science Fiction Elemente wie Bonds Gadgets oder die Waffen und Anlagen der Verbrecher impliziert wird (Laserkanonen, Weltraumstationen) würde man einen Geheimdienstchef eher in eine moderne Schaltzentrale mit vielen Knöpfen und Monitoren setzen, so wie dies bei den Superverbrechern der Fall ist.

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Aber es handelt sich eben nicht um irgendeinen Geheimdienstchef, sondern um M, den Chef des britischen SIS, und so sitzt er in einem Büro, dessen Optik die Kolonialzeit wieder aufleben und an die großen Tage des Empires denken läßt. Dieser optische Kontrast hat symbolische Funktion: Zum einen wird der Weltmachtcharakter Großbritanniens ausgedrückt. In Ms Büro fühlt man sich um 200 Jahre zurückversetzt, in eine Zeit, in der Großbritannien noch eine Weltmacht war. Zum anderen werden Britische Werte und Traditionen symbolisiert, welche im Gegensatz zu den kranken Wertvorstellungen hypermodern ausgestatteter Verbrecher stehen. Auch wenn der SIS technologisch absolut up to date ist (siehe Bonds Ausrüstung), so entsteht doch der Eindruck, dass letztendlich die alten Werte und Wertvorstellungen über Neues und oftmals Krankes siegen.

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Weiterhin fallen die vielen Landhäuser und Schlösschen auf. Dadurch wird ein aristokratisches Flair erzeugt. Wie im klassischen Heritage-Film spielen auch die Bond-Filme oft in solch einem Umfeld. Dabei spielt es keine Rolle ob der Gute oder Böse in solch einer Behausung wohnt, es zählt der Effekt, das ganze Geschehen auf eine bestimmte Ebene zu heben. Es ist kein Geplänkel kleiner Banditen und Ganoven, sondern es handelt sich um einen Krieg zwischen einer Weltmacht und einer die Welt bedrohenden Verbrecherorganisation. Hier wird alles in großem Stil betrieben. Ein gutes Beispiel liefert Hugo Drax ab. Er wohnt in einem Landschloss (in Amerika wohlgemerkt). Nachdem Bond sein geheimes Labor in Venedig entdeckt wird es über Nacht umgebaut – aber wie: Es würde genügen die Spuren zu beseitigen, Drax aber läßt es in einen Salon umbauen.

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Als nächsthöhere Ebene der Sets sollen die Orte an sich untersucht werden. Wie gesagt spielt sich vieles an exotischen, oftmals paradiesischen Orten ab.

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Dies hat mehrere Effekte: Zum einen wird der Eindruck erzeugt, die Briten seien überall auf der Welt, und zwar nicht nur als Touristen, sondern als Nation die das Weltgeschehen mitbestimmt, ja sogar die Welt rettet. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass sie meist nicht nur temporär durch Bonds Anwesenheit vertreten sind, sondern stattdessen durch Büros oder andere, dort dauerhaft anwesende Agenten, welche Bond als Anlaufstelle dienen, sozusagen fest installiert sind. Manchmal sind sogar M, Q oder Miss Moneypenny anwesend. In The man with the golden gun wird dies ganz extrem dargestellt: Im Hafen von Hong Kong liegt eine gekenterte Queen Elizabeth, die sich als britisches SIS Hauptquartier entpuppt. Die zwangsläufigen Schrägen wurden durch zusätzliche Böden ausgeglichen, und das Ambiente entspricht annähernd dem von Ms Büro in England.

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Eine Darstellung britischer Vormachtsstellung und Präsenz in der Welt die dermaßen explizit ist, dass man sie, würde man ihr nicht einen parodistischen Charakter unterstellen – was nahe liegt, wenn man beispielsweise die Szene sieht, in der Bond mit einem Luftkissenboot über den Markusplatz in Venedig fährt (Moonraker, ca. 39:00) - fast schon als Provokation auffassen könnte. Ähnlich verhält es sich mit seiner Fahrt im Panzer durch St. Petersburg in Goldeneye.

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Ein weiteres Beispiel für Visualisierung von britishness läßt sich an Bonds Autos festmachen. Bis auf zwei Ausnahmen in Brosnan-Filmen – die in vielerlei Hinsicht mit der James Bond Tradition brechen – fährt Bond Aston Martin oder Lotus, also zwei traditionsreiche britische Firmen. Die BMWs bei den Brosnan-Filmen sind eine kommerzielle Erscheinung - product placement.

4 Zusammenfassung: Darstellung der Nation und des Nationalen

James Bond ist beileibe kein Heritage Film, aber er enthält doch gewisse Elemente dieser Gattung. Die Darstellung Großbritanniens wirkt einerseits wie ein Blick in die Vergangenheit. Der Zuschauer hat das Gefühl die britische Weltmacht lenke mit Hilfe ihrer weltweiten Präsenz die Geschicke dieser Welt. Omnipräsent aber unter Wahrung der kolonialmachttypischen Distanz wird das Verbrechen bekämpft, welches meist in alten Kriegsgegnern oder Organisationen, die mit ihnen in Verbindung stehen, zu suchen ist. Die durchweg negative Rolle der Deutschen wurde bereits erwähnt. Auch der Ostblock kommt nicht gut weg. Naturgemäß fällt ihm die Rolle des Feindes zu, enstand der erste Bond doch während der Anfangszeit des kalten Krieges. Damit standen alle Türen offen westliche Werte Ideologien zu propagieren, was dann auch erfolgte. Aber nicht nur außenpolitisches Geschehen wird aufgearbeitet. Auch Anspielungen auf Margaret Thatcher und ihre Politik sind zu finden: Q beschwert sich in Never say never again über die staatlichen Sparmaßnahmen, aufgrund derer er keine Ersatzteile bekommt und unter den schlechten Arbeitsbedingungen leidet. Er droht sogar zum CIA zu wechseln, falls er ein entsprechendes Angebot bekäme. Q würde sicher nicht wechseln, aber die Drohung der Wirtschaft wird deutlich. Andererseits fällt der Blick auch auf das Jetzt mit seinen guten Seiten. Wie bereits gesagt ist Bond ursprünglich ein moderner Held. Er steht für einen Typus des Briten, der in eine vielversprechende Zukunft blickt, während man die glorreiche Vergangenheit einfach in die Gegenwart transferiert und so das Beste aus zwei Welten zusamenführt. Dieses Auflebenlassen der alten Zeit gilt auch für die Frauen. Zwar wird der neue Typ Frau der ‚swinging sixties’, schön, selbstbewußt, rebellisch, willig, eingeführt und bereitet Bond viele Freuden, aber ihm wird keine Perspektive eröffnet, solange er sich nicht in seine ihm vorbestimmte Rolle fügt.

Auch heute noch ist Bond aktuell und trotzdem irgendwie britisch geblieben. So wird zwar dem Zeitgeist Rechnung getragen, indem Globalisierung beispielsweise durch fähige und vor Allem hilfreiche Agenten anderer Geheimdienste zum Ausdruck kommt, oder Frauen wesentlich emanzipierter dargestellt werden. Jedoch zweifelt man oft an der Entschlossenheit dieser Frauen. M behauptet, sie hätte keine Probleme damit, einen Mann (Bond) in den Tod zu schicken. Als er geht bittet sie ihn mütterlich, lebend zurück zu kommen. Und Moneypenny würde, auch wenn sie sich mit Männern trifft die sie in die Oper begleiten, jedem anderen Mann für Bond links liegen lassen. Oberflächlich dem Heute angepaßt, stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass die von Anfang an vermittelten Vorstellungen bezüglich der Geschlechter und ihrer Rollen immer noch nicht aus der Welt sind und hin und wieder durchschimmern, wenn auch in abgeschwächter Form. Aber das Wichtigste: Bond bleibt Brite. Durch seine Vornehmheit und Kultiviertheit, was trotz gesellschaftlicher Veränderungen immer noch als britisches Markenzeichen gilt, unterscheidet er sich von Retorten-Aktionhelden à la Van Diesels Triple X und anderen.

5 Quellenverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Literatur

Amis, Kingsley (1965), The James Bond Dossier, Worcester: The Trinity Press

Bennett, Tony/ Woollacott, Janet (1987), Bond and beyond, New York: Methuen

Buono, Oreste del/Eco, Umberto (Hrsg.), Der Fall James Bond. 007 – Ein Phänomen unserer Zeit, München: DTV

Hügel, Hans-Otto, von Moltke, Johannes (Hrsg.) (1998), James Bond. Spieler und Spion, Hildesheim: Roemer- und Palizaeus-Museum

Klever, Ulrich (1989), Mixgetränke mit und ohne Alkihol. Originalrezepte – Klassisch und modern, München: Gräfe und Unzer

Lippelt, Andreas (1998), Geschüttelt, nicht gerührt, in: Hügel/von Moltke (1998): 28-31

Tornabuoni, Lietta (1966), James Bond – Eine Modeerscheinung, in: Buono/Eco (1966): 7-36

Details

Seiten
23
Jahr
2003
Dateigröße
987 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v108786
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1
Schlagworte
Heritage-Elemente James Bond Filmen Veranstaltung Heritage Film Jahre

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