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Methoden der empirischen Kommunikationsforschung - Die Inhaltsanalyse

Seminararbeit 2001 19 Seiten

Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Anwendungsmöglichkeiten der Inhaltsanalyse

3. Abgrenzung der Inhaltsanalyse von der hermeneutischen Textinterpretation

4. Der methodische Ablauf einer Inhaltsanalyse

5. Die inhaltsanalytischen Kategorien

6. Methodische Regeln und Gütekriterien

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung:

Die Inhaltsanalyse („Content Analysis“) ist eine empirisch-wissenschaftliche For- schungsmethode mit weitgehend standardisierten Anwendungsregeln für die Untersu- chung von Mitteilungen im Kommunikationsprozeß.1 Die vorliegende Hausarbeit soll einen ersten Einblick in diese sehr komplexe Materie ermöglichen und dabei schwer- punktmäßig den Ablauf und die Kriterien bei der Planung und Durchführung einer in- haltsanalytischen Forschungsarbeit skizzieren. Außerdem ist es Ziel dieser Arbeit, den Unterschied gegenüber anderen Textinterpretationsverfahren aufzuzeigen sowie mögli- che Anwendungsbereiche darzustellen.

Die Inhaltsanalyse dient im allgemeinen dazu, von Mitteilungen auf andere Faktoren des Kommunikationsprozesses, etwa auf den Kommunikator und dessen Intentionen, auf die Eigenschaften der Adressaten oder auf die Wirkung der Mitteilungen zu schlie- ßen. Mitteilungen sind stets motiviert und instrumentell, d. h. sie entstehen aus einer bestimmten Absicht heraus und zielen auf eine bestimmte Reaktion. Deshalb können durch die Inhaltsanalyse Schlußfolgerungen (Inferenzen) bezüglich der Kommunikati- onsabsichten und der Adressatenreaktionen gewonnen werden.2 Hierbei schließt man entweder von einer Text-Stichprobe auf die Text-Grundgesamtheit oder von einem Text auf dahinterliegende theoretische Konstrukte (z. B. Motive, Einstellungen oder Nor- men).3

Untersuchungsgegenstand der Inhaltsanalyse sind grundsätzlich sämtliche Formen von textlichen oder visuellen Botschaften, die durch Massenmedien verbreitet werden kön- nen. Analysiert werden somit nahezu alle Arten von Medienprodukten, wie etwa Tages- zeitungen, Rundfunksendungen oder Filme.4 So werden beispielsweise große Textmen- gen auf ganz bestimmte Merkmale hin untersucht, wobei häufig nur gezählt wird, wie oft genau definierte Schlüsselwörter in den verarbeiteten Texten vorkommen. Der dar- aus resultierende Zahlenwert erhält dabei jedoch erst durch einen Vergleichsmaßstab seine Relevanz.5

Der Sinn jeder Inhaltsanalyse besteht also letztlich darin, unter einer bestimmten forschungsleitenden Perspektive Komplexität zu reduzieren. Die bewußt eingeschränkte Perspektive läßt größere strukturelle Zusammenhänge erkennen und stellt Vergleiche auf eine systematische Grundlage.6

2. Geschichte und Anwendungsmöglichkeiten der Inhaltsanalyse:

Die ersten belegten Anwendungen von inhaltsanalytischen Forschungsarbeiten fanden Mitte des 18. Jahrhunderts statt. Damals überprüften einige Gelehrte der lutherischen Staatskirche in Schweden, ob die neue Lehre der Pietisten mit den bestehenden Glau- bensgrundsätzen zu vereinbaren sei. Hierfür zählte man das Vorkommen bestimmter religiöser Schlüsselbegriffe in den pietistischen Kirchenliedern und stellte Vergleiche mit deren Vorkommen in der Bibel und dem offiziellen Gesangbuch an. Trotz dieser frühen Ansätze wurde die Inhaltsanalyse jedoch erst um 1900 in nennenswertem Um- fang und mit einer gewissen Kontinuität zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestel- lungen eingesetzt. Dabei konzentrierte man sich vor allen Dingen auf die Analyse von Tageszeitungen, deren angeblicher Qualitätsverfall Sorgen bereitete.7

Mit dem Aufkommen neuer Medien wie Radio und Film wuchs das Interesse an der Inhaltsanalyse als Forschungsmethode. Auch trug die Nutzung der Medien im Rahmen der politischen Propaganda vor und während des 2. Weltkrieges gehörig zu dieser Ent- wicklung bei. Eine der bedeutendsten Studien dieser Zeit wurde unter dem Namen Payne Fund Studies bekannt. Diese Projekt beschäftigte sich mit der Wirkung von Ki- nofilmen auf Kinder und erfaßte in diesem Zusammenhang ca. 1.500 Filme mit inhalts- analytischen Methoden.8

Im Bereich der politischen Analyse, die heute wohl zu den bedeutendsten Anwendungsbereichen der Inhaltsanalyse zählt,9 sticht das Projekt einer Gruppe um den USForscher Harold D. LASSWELL heraus, die das ambitionierte Ziel verfolgte, aus der Verwendung politischer Schlüsselsymbole auf ideologische Orientierungen oder den Charakter internationaler Beziehungen zu schließen.10

Ein bekanntes aktuelleres Beispiel für die Anwendung von Inhaltsanalysen ist eine Un- tersuchung von Schulbüchern bezüglich der Darstellung der Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen. Dabei wurde festgestellt, daß weibliche Akteure in diesem Kon- text vornehmlich in der Rolle von Hausfrauen, Müttern oder Krankenschwestern auftra- ten, während für männliche Akteure eine größere Bandbreite an prestigeträchtigeren Berufen vorgesehen war.11

Prinzipiell können mit der Inhaltsanalyse auch subtile Inhalte, z. B. ironischer Art erfaßt und untersucht werden. Hierfür müssen jedoch entsprechende Codierregeln festgelegt werden, deren Ausgestaltung in der Regel sehr komplex ist.12

Mit Hilfe von „stilometrischen“ Untersuchungen lassen sich aufgrund der statistischen Verteilung von syntaktischen Merkmalen, wie etwa Satz- und Wortlänge oder Satzglie- derung, die typischen Stilmerkmale verschiedener Autoren und ihrer Werke analysieren. Prognostisch läßt sich die Inhaltsanalyse u. a. einsetzten, um die Verständlichkeit von Texten zu bestimmen.13

Auf den bereits erwähnten Harold LASSWELL geht das Prinzip der Symbolanalyse zurück, bei dem die Indikatorfunktion von Mitteilungen an kleinsten Textpartikeln, z. B. einzelnen Begriffen, festgemacht wird. Auf Basis dieses Ansatzes gründet sich u. a. auch die moderne computerunterstützte Inhaltsanalyse (CUI). Hierbei sichtet ein Com- puter eine große Anzahl an Texten und registriert das Vorkommen bestimmter Suchbegriffe, die vorher von Forschern in einer Wortliste (Diktionär) vorgegeben werden.

Die Schwierigkeit besteht zum einen darin, für das Untersuchungsproblem entspre- chende Wortlisten zu erstellen, deren Inhalte eindeutig als Indikatoren für die behandelte Thematik gelten können. Außerdem müssen alle zu analysierenden Mitteilungen in einer für den Computer lesbaren Form zur Verfügung gestellt werden.14

Die Verwendung der Inhaltsanalyse als rein formal-deskriptives Instrument ermöglicht bereits die Beantwortung einiger kommunikationsrelevanter Fragestellungen. So kann etwa die Häufigkeit von Personenbezeichnungen innerhalb eines Textes als Indikator für „Human-interest“ oder den Nachrichtenfaktor „Personalisierung“ gewertet werden.15

Eine Kombination aus konventioneller und „elektronischer“ Inhaltsanalyse stellt die von Werner FRÜH entwickelte Semantische Struktur- und Inhaltsanalyse (SSI) dar. Das Verfahren erfaßt die in Texten ausgedrückte Bedeutung und die Bedeutungsbeziehungen außersprachlicher Sachverhalte. Dafür werden die Texte zunächst durch konventionelle Codierung in eine formale Metasprache überführt und dann mit einer speziellen Computersoftware ausgewertet.16

Auch nonverbale Mitteilungen, etwa aus Bildern, Filmen, dem Fernsehen oder anderen Zeichensystemen, lassen sich inhaltsanalytisch erfassen. So entwickelten beispielsweise Siegfried FREY und Gary BENTE ein besonders ausgefeiltes System zur Analyse kom- plexer audiovisueller Mitteilungen. Es löst das nonverbale Verhalten von Personen, et- wa von Politikern im Fernsehen, in zwölf Körperregionen mit jeweils mehreren Bewe- gungsdimensionen auf. Da die Veränderung der Bewegungsdimensionen in Intervallen von 0,5 Sekunden registriert wird, fallen schon bei relativ kurzen Bewegungssequenzen Hunderttausende von Daten an, die nur mit Hilfe leistungsfähiger Computer zu handha- ben sind.17

3. Abgrenzung der Inhaltsanalyse von der hermeneutischen Textinterpretation:

Die Besonderheiten der Inhaltsanalyse lassen sich am einfachsten durch eine Gegen- überstellung mit einem anderen gängigen Textanalyseverfahren heraus arbeiten: Die hermeneutische Interpretation kann als methodisches Gegenstück zur quantitati- ven Inhaltsanalyse betrachtet werden. Dabei wird ein Text danach analysiert, welche Motive und Intentionen den Verfasser geprägt haben könnten und wie die Situation der Textentstehung zu bewerten ist. Die Hermeneutik ist also eine Lehre zur Interpretation von Kommunikationsinhalten.18 Sie stützt sich zum größten Teil auf subjektive „Anmu- tungsqualitäten“ und intuitive Empfindungen bei der Deutung.19 Dabei wird ein Text zunächst inhaltlich und formal beschrieben. Nach der kompletten Lektüre wird ein Ein- druck formuliert, der dann anhand bestätigender Textstellen oder Textbezüge belegt werden muß. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich dann in verschiedenster Weise Schlußfolgerungen ziehen, die eine Bewertung und Einordnung des Werks erlauben. Beschreibung, Interpretation und Wertung sind miteinander verschränkt, so daß sich das eine aus dem anderen ergibt.20 Ziel der hermeneutischen Interpretation ist es, den histo- risch, autobiografisch, soziologisch oder in anderer Weise geprägten Text zu verstehen und dessen Sinngehalt vor dem aktuellen zeitgeschichtlichen oder persönlichen Hinter- grund zu deuten.21

Die Anwendung reicht von der rein werkimmanenten Interpretation eines Gedichts bis hin zur Interpretation von Texten in ihrer Funktion innerhalb der sozialen Realität. Gegenstand der interpretierenden Analyse ist somit der Text als Einheit, dessen Bedeutungsgehalt auf allen Ebenen - von der grammatikalisch-stilistischen bis zur ästhetischen - gedeutet werden soll.22

Auch die Inhaltsanalyse zerlegt ein komplexes Phänomen in Teilaspekte und abstra- hiert unterscheidbare Elemente von einer Ganzheit, um diese Elemente hinterher wieder nach Maßgabe des erkenntnisleitenden Forschungsinteresses zu Ganzheiten zusammen- zusetzen.23

Die quantitative Inhaltsanalyse versucht dabei jedoch nicht einen einzelnen Text zu in- terpretieren, sondern befaßt sich mit großen Informationsmengen, wobei sowohl forma- le als auch inhaltliche Merkmale im Mittelpunkt stehen. Um die verschiedenen Texte oder Bilder in einzelne Kategorien zerlegen zu können, muß somit alles, was sich zwi- schen den Zeilen abspielen könnte, außer acht gelassen werden. Nicht die ganze Kom- plexität einer Mitteilung wird erfaßt, sondern es werden nur wenige ausgewählte Merk- male analysiert.24

Inhaltsanalytische Ergebnisse sind in der Regel Aggregatdaten mit einem eigenen, nicht im Einzeltext enthaltenen Informationsgehalt.25

4. Der methodische Ablauf einer Inhaltsanalyse:

Die Inhaltsanalyse ist eine gezielte Suchstrategie, bei der man jedoch bereits vor der Analyse wissen muß, wonach man suchen will, weil sonst am Ende wichtige Daten fehlen, um eine bestimmte Fragestellung überprüfen zu können. Codierung, statistische Auswertung und Interpretation sind dabei drei getrennte Arbeitsgänge, die jeweils nur ganz spezifische Informationen liefern. Die interessanten Informationen werden oftmals gar nicht unmittelbar durch die Codierung erfaßt, sondern die wesentlichen Erkenntnisse stammen aus der statistischen Datenanalyse. Sie werden somit erst nach der Konfrontation mit den konkreten Texten generiert.26

Am Anfang jeder Inhaltsanalyse steht jedoch erst einmal eine generelle Fragestellung, die sich aus einem Phänomen der sozialen Wirklichkeit herleitet. Diese wird in eine wissenschaftliche Fragestellung umgewandelt, die dann mit Hilfe der Inhaltsanalyse überprüft werden kann. Dafür werden mehrere Hypothesen entwickelt und somit Schwerpunkte für die Untersuchung gesetzt, so daß nicht die Berichterstattung in ihrer gesamten Komplexität, sondern nur ein Ausschnitt davon analysiert wird.27

Nur in den wenigsten Fällen läßt sich das gesamte Material, welches für die Problemstellung relevant ist, untersuchen.

Deshalb bietet sich alternativ zum Idealfall einer Gesamterhebung das Auswählen von Stichproben nach Wahrscheinlichkeitsverfahren an. Dabei kann eine Auswahl innerhalb der zur Verfügung stehenden Medien oder auch innerhalb der zu bearbeitenden Dokumente erfolgen.28 Die Stichprobe sollte ein verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit sein, wobei die Grundgesamtheit hierbei durch die jeweils vollständige Berichterstattung im Untersuchungszeitraum definiert wird.29

Folgende Aspekte müssen grundsätzlich vor dem Beginn einer inhaltsanalytischen Untersuchung festgelegt werden:

- Der Zeitraum der zu analysierenden Berichterstattung
- Die Auswahl der zu untersuchenden Medien
- Die Analyseeinheiten, d. h. der Bereich aus den ausgewählten Medien (z. B. be- stimmte Rubriken in den Tageszeitungen oder bestimmte TV-Sendungen)
- Umfang und Anzahl der Stichproben
- Die Definition der zu untersuchenden Ereignisse und der dafür geschaffenen Kate- gorien (Haupt- und Unterkategorien)
- Die operationalen Definitionen, wie etwa die Indikatoren, an denen sich das Auftre- ten der Konstrukte belegen läßt30
- Die Codieranweisungen, z. B. die Anzahl der Codierungsdurchgänge und deren Schwerpunkte
- Der Aufbau und Umfang des Codebogens

Die unterschiedlichen Elemente werden anschließend im sogenannten Codebuch zusammengefaßt.31 In der Regel finden bis zur endgültigen Fertigstellung eines solchen Buches bereits die ersten Probecodierungen (Pre-tests) statt, durch die geprüft werden soll, ob das entwickelte Instrument überhaupt handhabbar ist und eine hohe Genauigkeit der Untersuchung erreicht werden kann.32

Nachdem das Kategorienschema präzisiert wurde, kann mit dem eigentlichen Codier- vorgang begonnen werden. Dabei identifiziert man die einzelnen Analyseeinheiten und ordnet sie in Kategorien ein.33 Wichtig ist hierbei, daß das Untersuchungsmaterial eines Mediums oder aus einem Zeitraum nicht ausschließlich von einem Codierer verschlüsselt wird, da hierbei systematische Fehler auftreten können, die letztendlich die ganze Untersuchung unbrauchbar machen. Variiert man hingegen das Untersuchungsmaterial, werden zwar auch Codierfehler auftreten, diese dürften jedoch vermutlich innerhalb der Toleranzen der Irrtumswahrscheinlichkeit liegen.34

Die Ergebnisse der Messungen werden von den Codierern auf sogenannten Codeb ö gen protokolliert. Dadurch werden die Mitteilungen in lange, maschinenlesbare Zahlenreihen umgewandelt.35 Dies erleichtert letztendlich die Auswertung der gesammelten Daten, bei der die zentrale Fragestellung beantwortet wird, indem man einen Rückbezug vom zahlenmäßigen Ergebnis auf die soziale Realität vornimmt.36

5. Die inhaltsanalytischen Kategorien:

Die Kategorien bei der Inhaltsanalyse entsprechen den Fragen bei einer demoskopi- schen Umfrage. Sie dienen dazu, aus der ganzheitlich erfahrbaren Realität der Mittei- lung im Kommunikationsprozeß einzelne Aspekte herauszugreifen und in Daten zu ü- berführen. Die Kategorien bestimmen also, welche Merkmale von Mitteilungen unter- sucht werden und wie das zu geschehen hat.37 Dabei handelt es sich sowohl um inhaltli- che als auch um formale Merkmale, wie etwa die Größe eines Textes oder dessen Pla- zierung in einem Medium.38

Die Bildung von Kategorien kann entweder theoriegeleitet (deduktiv) oder empiriege leitet (induktiv) erfolgen, wobei im ersten Fall die Fragestellungen und Hypothesen der Untersuchung den Ausgangspunkt bilden, während bei der zweiten Möglichkeit zunächst eine Durchsicht des zu analysierenden Materials erfolgt und darauf aufbauend erst Kategorien erstellt werden.

Jede Kategorie sollte einen eindeutigen, klar abgrenzbaren Bedeutungsgehalt repräsen- tieren.39 Die Kategorien müssen also trennscharf sein, d. h. es darf keine Überschnei- dung von Bedeutungsgehalten geben, da sonst Ungenauigkeiten bei der Codierung ent- stehen könnten. Außerdem müssen alle wesentlichen Aspekte der Untersuchungsaufgabe ersch ö pfend berücksichtigt werden.40 Ein vollständiges Kategorienschema mit allen Unterkategorien und ihren Ausprägungen muß das theoretische Konstrukt der Untersuchung umfassend und exklusiv widerspiegeln.41

In der Praxis kann allerdings nicht der gesamte Bedeutungsgehalt der verschiedenen Kategorien vorgegeben werden. Von den Codierern wird deshalb ein Analogieschluß erwartet, den diese aufgrund ihrer Sprachkompetenz und ihrer Grundkenntnisse über die jeweilige Kategorie vollziehen müssen. Dabei bleibt letztendlich immer ein gewisser Interpretationsspielraum erhalten, da die Sprachverwendung selten völlig eindeutig ist. Oftmals ergibt sich die richtige Zuordnung erst aus den Kontext, in dem eine Aussage oder ein Begriff steht.42 So kann etwa ein Wort oder Thema oft erst aus dem Mittei- lungskontext eindeutig erschlossen werden.43 Die Inhaltsanalyse muß hierbei gewähr- leisten, daß die verarbeiteten Mitteilungen so gemessen werden, daß sicher erfaßt wer- den kann, auf welchen Kontext sich die Inhalte beziehen und welche soziale Wirklich- keit widergespiegelt wird.44 Schließlich wird nicht das formale Zeichen, sondern dessen Bedeutungen codiert.45

Im Forschungsprozeß wird das zu analysierende Kommunikationsmaterial den verschiedenen Kategorien zugeordnet, wobei die einzelnen Einheiten (z. B. Textstellen) auch mehrfach durch verschiedene Kategorien abgegriffen werden können. Um dies zu bewerkstelligen, erhalten die Codierer zu jeder Kategorie operationale Definitionen, in denen Indikatoren, die als Anhaltspunkt für die Zuordnung der Kategorien dienen, möglichst exakt umschrieben oder benannt werden.46

Durch die Kategorien wird auch festgelegt, in welcher Skalierung und mit welchem Auflösungsvermögen die in Betracht kommenden Merkmale von Mitteilungen erfaßt werden. Die Skalierung kann nach folgenden Maßstäben vorgenommen werden:

- dichotom, d. h. ein Merkmal ist vorhanden oder nicht
- nominal, d. h. die einzelnen Ausprägungen werden als eigenständige Qualitäten beg- riffen
- ordinal, d. h. es erfolgt eine Abstufung der Ausprägung nach Kriterien wie Stärke, Wertigkeit oder Intensität
- intervallisch, d. h. zusätzlich zu einer Rangposition wird auch die Differenz zwi- schen den Meßwerten erfaßt47
- metrisch, d. h. es wird mit einem definierten Maßstab (z. B. Zentimeter oder Sekun- den) gemessen

Bei nominaler oder ordinaler Skalierung kann der Forscher in der Regel das Auflö- sungsvermögen der Kategorie frei wählen, wobei der Informationsgehalt der Untersu- chung mit zunehmendem Auflösungsvermögen ebenso steigt, wie der damit verbundene Codieraufwand.48

In der Praxis ist es deshalb ratsam, das Kategoriesystem so zu wählen, daß es die in der Problemstellung formulierten theoretischen Konstrukte angemessen auf der Objektebene erfaßt und in eine adäquate Datenstruktur übersetzt.49

Die Kategoriedefinitionen legen letztendlich auch die Einheiten der Analyse fest. Diese können

- physikalisch (z. B. Buch, Film, Foto, Sendung bzw. Zeit, Länge oder Umfang)
- syntaktisch (z. B. Wort, Satz, Sequenz)
- referentiell (z. B. bestimmte Personen, Objekte, Institutionen, Ereignisse)
- propositional (z. B. komplexe Mitteilungsstrukturen, Argumente, Feststellungen) oder
- thematisch (z. B. politische Themen) definiert werden.50

In der Praxis läßt sich auch eine hierarchische Anordnung der Analyseeinheiten be- werkstelligen, in dem man beispielsweise auf einer ersten Ebene eine thematische Ab- grenzung vornimmt und dann innerhalb des thematischen Kontextes eine Unterschei- dung nach den einzelnen Stilformen oder den jeweiligen Aussagen vornimmt.51

In der Art des Kategoriesystems wird bereits die Zielrichtung der späteren Auswertung vorherbestimmt. Dabei sind drei Auswertungsstrategien zu unterscheiden:

- H ä ufigkeitsanalyse: Die einfachste Form der Analyse, bei der nur eine kleine Zahl an Kategorien erfaßt und die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Schlüsselbegrif- fe festgehalten wird.
- Kontingenzanalyse: Hier wird das gemeinsame Auftreten bestimmter Merkmale betrachtet und das Zählergebnis in sogenannten Kreuztabellen fixiert. Es geht dabei um die Frage, ob die Wahrscheinlichkeit eines gemeinsamen Auftretens hoch oder niedrig ist.52
- Valenz- und Intensit ä tsanalyse: Bei dieser Analysemethode arbeitet man mit ordi- nal- oder intervallskalierten Variablen, die durch Schätzurteile quantifiziert werden. Dabei verwendet man in der Regel nur eine Liste von Merkmalen, deren Ausprä- gungsgrad jeweils von Urteilern eingeschätzt wird.53

6. Methodische Regeln und Gütekriterien:

Die Inhaltsanalyse ist wie die Befragung oder die Beobachtung, eine formalisierte, wis- senschaftliche Variante eines alltäglichen Erkenntnisvorgangs, der als Interpretation von Medieninhalten in Bezug auf den affektiven Zustand des Mitteilenden oder auf die Be- einflussung durch die Verwendung bestimmter Formulierungen bezeichnet werden kann. Um den üblichen Anforderungen der Wissenschaftlichkeit zu genügen, müssen hierbei bestimmte methodische Regeln beachtet werden. Insbesondere der Aspekt der systematischen Analyse und der intersubjektiven Ü berpr ü fbarkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle:

Systematisch ist eine Untersuchung, wenn alle einbezogenen Mitteilungen (z. B. Zei- tungsartikel, Filme, etc.) unter gleichen Gesichtspunkten und in gleicher Weise analy- siert werden. Das Analyseverfahren muß also auf das gesamte zu untersuchende Materi- al vollkommen einheitlich angewandt werden. Sollte aus bestimmten Gründen ein ande- res Vorgehen notwendig sein, dann ist die Unterschiedlichkeit transparent zu machen und genau zu dokumentieren. Des weiteren müssen die analysierten Mitteilungen nach einem genau festgelegten Plan entsprechend den Zielen der Untersuchung ausgewählt werden. Das Vornehmen einer „bewußten Auswahl“ nach inhaltlichen Kriterien, etwa orientiert an bedeutsamen Ereignissen oder typischen Fällen, ist hierbei durchaus zuläs- sig.

Intersubjektiv überprüfbar ist eine Inhaltsanalyse dann, wenn die Untersuchung in allen Phasen, insbesondere in der Phase der Datenerhebung (Codierung), so gut doku- mentiert ist, daß sie sich prinzipiell jederzeit replizieren läßt. Dabei müssen vor allem das Verfahren der Materialauswahl, die Analysekategorien und ihre Definitionen sowie die Analyseeinheiten festgehalten und mit den Untersuchungsergebnissen niedergelegt und veröffentlicht werden.

Um die Überprüfbarkeit und Replizierbarkeit sicherzustellen, ist es vor der Datenerhe- bung notwendig, die Verläßlichkeit (Reliabilit ä t) des Erhebungsinstruments zu testen. Dabei analysieren verschiedene Personen unabhängig voneinander Stichproben des gleichen Materials. Wenn die Ergebnisse hinreichend übereinstimmen, gilt das Erhe- bungsinstrument als verläßlich (Intercoder-Reliabilit ä t). Dadurch läßt sich nicht nur die Replizierbarkeit und damit die methodische Qualität einer Untersuchung belegen, son- dern auch die Arbeitsqualität der beteiligten Forschungsmitarbeiter überprüfen.54 Wenn man feststellen möchte, ob der einzelne Codierer zuverlässig konstant sein Material verschlüsselt, läßt man ihn es in gebührendem zeitlichen Abstand ein zweites Mal co- dieren. Bei dieser Art der Reliabilitätsprüfung erhält man eine Aussage über die soge- nannte Intracoder-Reliabilit ä t.55

Die Ergebnisse dieser Untersuchen, die in Koeffizienten ausgedrückt werden, lassen sich nur anhand der Kategorien interpretieren, auf die sie sich beziehen. Bei der Ver- schlüsselung des Datums eines Artikels wäre eine Reliabilitätswert von 80 % sicher nicht zufriedenstellend, während dieser Wert für die Verschlüsselung inhaltlicher Kate- gorien durchaus annehmbar wäre. Der kombinierte Reliabilitätskoeffizient aller Katego- rien sagt etwas über die Güte des verwendeten Codebuches aus, nämlich darüber, wie gut es gelungen ist, die Codierer zu übereinstimmenden Codierungen anzuleiten.56

Die Gründe für eine mögliche Abweichung zwischen den einzelnen Codierern sind viel- schichtig. Zu den bedeutsamen Faktoren zähl neben der Versiertheit, Sorgfalt und den intellektuellen Fähigkeiten des Einzelnen auch die Eindeutigkeit und Vollständigkeit der angegebenen Indikatoren im Text. Großen Wert muß deshalb auch auf die Differen- ziertheit des Kategoriesystems, dessen hierarchische Struktur sowie die Trennschärfe der einzelnen Kategorien gelegt werden.57 Eine Verbesserung des Reliabilitätswertes läßt sich in der Regel nur durch einen erhöhten Definitionsaufwand und intensivere Codiererschulung erzielen.58

Der Reliabilitätskoeffizient alleine sagt noch nichts über die Qualität der gewählten In- dikatoren aus, sondern nur etwas über die Qualität der Meßvorschriften und deren An- wendung. Man kann jedoch auch mit großer Präzision und Verläßlichkeit immer wieder die falschen oder nur einen Teil der gesuchten Textmerkmale erfassen.59 Deshalb ist die Gültigkeit (Validit ä t) ein weiteres wichtiges Kriterium der inhaltsanaly- tischen Untersuchung. Diese ist dann anzunehmen, wenn die Untersuchung das mißt, was sie zu messen vorgibt. Diese scheinbar einfache Formel läßt sich in der Realität nur schwer überprüfen. Die Gültigkeit einer Inhaltsanalyse hängt von mehreren Komponen- ten ab. So muß etwa die Codierung eindeutig und verläßlich erfolgen. Außerdem gibt es nur selten eindeutige Außenkriterien, an denen sich die bei einer Inhaltsanalyse ange- strebten Schlußfolgerungen überprüfen lassen, zumal die Außenkriterien ihrerseits wie- der Gültigkeitsprobleme aufwerfen.60 Als Außenkriterien gelten etwa frühere Forschun- gen oder theoretische Überlegungen. Ist ein Gegenstand schon häufiger untersucht wor- den, können sich die nachfolgenden Forscher in der Regel relativ sicher sein, daß sie alle relevanten Aspekte berücksichtigt haben.61

Eine Validierung kann ad hoc und für den Einzelfall erfolgen, so daß man beispielswei- se bestimmte Schlußfolgerungen und Prognosen im nachhinein überprüft und den Zeit- verlauf abwartet. Andererseits kann man auch eine systematische und grundlegende Gültigkeitsprüfung vornehmen, wie sie etwa in der Medienwirkungsforschung einge- setzt wird.62

Grundsätzlich muß von folgenden Fragestellungen ausgegangen werden:

1.) Ist die Operationalisierung gültig, passen also Konstrukt und Indikatoren zusammen? Kann diese Frage bejaht werden, spricht man von interner Validit ä t.
2.) Ist der Meßvorgang gelungen, ist die Stichprobe repräsentativ für die Grundgesamt- heit? In diesem Fall spricht man von externer Validit ä t.63

Die Bedeutung dieses Gütekriteriums erstreckt sich bei der Inhaltsanalyse über mehrere Bereich. Zum einen muß eine materialorientierte Validität erzielt werden, d. h. die Stichproben müssen gültig und die Kategoriendefinitionen angemessen sein. Des weiteren ist eine ergebnisorientierte Validität anzustreben, so daß die Gültigkeit der Prognosen angenommen werden kann. Ob dies gewährleistet ist, läßt sich durch das Heranziehen der Ergebnisse anderer Methoden überprüfen. Während des ganzen Prozesse ist außerdem auf die generelle Gültigkeit der einzelnen Konstrukte und deren Übereinstimmung mit repräsentativen Interpretationen zu achten.64

Validität und Reliabilität sind in gewisser Weise voneinander abhängig: Generell läßt sich sagen, daß eine hohe Validität, die jeden noch so kleinen Aspekt des theoretischen Konstruktes zu erfassen versucht, zu Lasten einer hohen Reliabilität geht. Je detaillierter die Verschlüsselung wird, desto größer ist die Fehlerquote bei der Codierung. Umgekehrt gilt aber auch, daß „harte“ Indikatoren, wie etwa formale Kategorien, eine nahezu 100-prozentige Reliabilität erfordern.65

Da sich aufgrund des Umfangs der Berichterstattung eine Vollerhebung bekannterma- ßen nur mit großem Aufwand bewerkstelligen läßt, ist man bei der Vorbereitung und Durchführung einer Inhaltsanalyse häufig auf die Ziehung von Stichproben angewiesen. Hierbei stehen den Forschern mehrere Verfahren zur Auswahl, wobei ein mehrstufiges Vorgehen üblich ist:

- Die Zufallsauswahl, d. h. man zieht aus allen Elementen der Grundgesamtheit per Zufall eine Stichprobe. Der Nachteil: Bei großen Datenmengen ist dies unpraktisch. Außerdem können bei zeitbezogenen Analysen größere zeitliche Lücken entstehen, wenn beispielsweise mehrere aufeinanderfolgende Zeitungsausgaben gezogen wur- den und andererseits ganze Wochen oder Monate nicht repräsentiert werden.
- Die Systematische Zufallsauswahl, d. h. nach einen festgelegten Schlüssel werden in regelmäßigen Abständen Stichproben gezogen. Der Nachteil: Gerade wenn man Themenstrukturen im Zeitverlauf darstellen will, kann es zu verzerrten Ergebnissen führen. Da beispielsweise eine Tageszeitung in ihrer Samstagsausgabe andere in- haltliche Schwerpunkte setzt als in den regulären Ausgaben, wird bei einer einseitigen Betrachtung die durchschnittliche Themenstruktur des Blattes nicht widergespiegelt. Ähnliches gilt für saisonale Schwankungen.
- Die Quotenstichproben, d. h. man bildet sogenannte „künstliche Wochen“, in dem man aus jeder Woche des Untersuchungszeitraums einen anderen Wochentag aus- wählt. In der Praxis sind solche geschichteten Stichproben der Zeitverläufe üblich. Je nach Fragestellung müssen Stichproben so gewählt werden, daß ein Vergleich von „Vorher“ und „Nachher“ möglich ist. Man braucht also Referenzdaten aus der Zeit vor und in einem gewissen Zeitraum nach einem Schlüsselereignis. Anschließend können dann wieder „künstliche Wochen“ gezogen werden.66

7. Fazit:

Prinzipiell lassen sich alle Inhaltsaspekte mit der Methode der Inhaltsanalyse erfassen, sofern sie intersubjektiv eindeutig beschreibbar sind und somit verschiedene Personen dieselben Passagen übereinstimmend interpretieren können.67

Eine der Stärken der Inhaltsanalyse gegenüber anderen Methoden ist die Tatsache, daß man Aussagen über Medieninhalte und Kommunikationsprozesse der Vergangenheit treffen kann. Allerdings lassen sich hierdurch nicht die damaligen Wirkungsprozesse sichtbar machen. Ein zweiter Vorteil besteht darin, daß man als Forscher nicht auf die Kooperationsbereitschaft von Befragten oder Versuchspersonen angewiesen ist. Außer- dem lassen sich die Medieninhalte in der Regel zeitunabhängig analysieren.

Die Inhaltsanalyse gilt als „nicht-reaktives Verfahren“, da sich der Untersuchungsgegenstand auch bei mehrmaliger oder zeitversetzter Bearbeitung nicht verändert. Daher sind solche Untersuchungen - die Reliabilität des Meßinstruments vorausgesetzt - auch beliebig reproduzier- und auch modifizierbar.68

Auch wenn die Inhaltsanalyse scheinbar rein deskriptiv vorgeht, sind mit der Anwen- dung des Verfahrens immer sehr weitreichende Schlußfolgerungen verbunden, die not- wendig sind, um die Bedeutung des zu analysierenden Zeichensystems zu rekonstruie- ren. Sofern es sich hierbei um die eigene Sprache handelt, ergibt sich Interpretationsfähigkeit aus der natürlichen Sprachkompetenz des einzelnen Forschers. Bei fremden Sprachen oder anderen Zeichensystemen treten hierbei jedoch Probleme auf. Aufgrund der Beziehungen zwischen Zeichen und dem semantischen bzw. kulturellen System kann man die Inhaltsanalyse auch dazu nutzen, um aus Mitteilungen auf bestimmte Systemeigenschaften wie Werte oder Normen zu schließen.69

Kommunikationswissenschaftliche Untersuchungen analysieren vielfach die Berichterstattung über bestimmte Ereignisse, Regionen oder Personen. Bei der Analyse von Nachrichten geht es dabei oft um Fragen der Genauigkeit (accuracy), der Verzerrung (bias) oder der Konstruktion von Wirklichkeit. Immer häufiger treten auch medienpolitische Zwecke in den Vordergrund.70

Mit der Inhaltsanalyse allein lassen sich jedoch keine Aussagen über die Wirkung eines Mediums treffen, sondern nur dessen Inhalte erheben.71 Zur Klärung komplexer Frage- stellungen wird die Inhaltsanalyse deshalb oft mit anderen Methoden, etwa mit Experi- menten oder Befragungen, gekoppelt. Dabei geht es entweder darum, die Schlußfolge- rungen, die aus Inhaltsanalysen zu ziehen sind, zu validieren oder den Aufbau von Me- dienwirkungsstudien durch eine genaue Beschreibung der Mitteilungen oder der Me- dien, um deren Wirkung es geht (Stimulus), zu verbessern. Bei der Erforschung politi- scher Medienwirkung ist beispielsweise eine Kombination von Inhaltsanalyse und Be- fragung üblich.72

Außer in der Kommunikationswissenschaft wird die Inhaltsanalyse auch in der Soziolo- gie (Gewaltforschung, Minderheitenforschung73 ), der Politikwissenschaft, der Erzie- hungswissenschaft, der Sozialpsychologie und der Literaturwissenschaft eingesetzt.74

8. Literaturverzeichnis:

BORTZ, Jürgen; DÖRING, Nicola: Forschungsmethoden und Evaluation; Springer; Berlin; 2. Auflage; 1995.

BROSIUS, Hans-Bernd; KOSCHEL, Friederike: Methoden der empirischen Kommuni- kationsforschung - Eine Einführung; Westdeutscher Verlag; Opladen; 2001.

FRÜH, Werner: Inhaltsanalyse: Theorie und Praxis; UVK Medien; Konstanz; 4. Aufla- ge; 1998.

FRÜH, Werner: Inhaltsanalyse: Theorie und Praxis; UVK Medien; Konstanz; 5. Aufla- ge; 2001.

SCHULZ, Winfried: Inhaltsanalyse; in: NOELLE-NEUMANN, Elisabeth; SCHULZ, Winfried; WILKE, Jürgen (Hrsg.): Fischer Lexikon „Publizistik / Massenkommuni- kation“; Fischer Taschenbuch Verlag; Frankfurt/M.; 7. Auflage; 2000.

TITSCHER, Stefan; WODAK, Ruth; u.a.: Methoden der Textanalyse - Leitfaden und Überblick; Westdeutscher Verlag; Opladen; 1998.

[...]


1 SCHULZ, Winfried: Inhaltsanalyse; in: NOELLE-NEUMANN, Elisabeth; SCHULZ, Winfried; WILKE, Jürgen (Hrsg.): Fischer Lexikon „Publizistik / Massenkommunikation“; Fischer Taschenbuch Verlag; Frankfurt/M.; 7. Auflage; 2000; S. 41ff; im folgenden zitiert als: SCHULZ, Inhaltsanalyse

2 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

3 vgl. TITSCHER, Stefan; WODAK, Ruth; u.a.: Methoden der Textanalyse - Leitfaden und Überblick; Westdeutscher Verlag; Opladen; 1998; S. 85; im folgenden zitiert als: TITSCHER, Methoden der Text- analyse

4 vgl. BROSIUS, Hans-Bernd; KOSCHEL, Friederike: Methoden der empirischen Kommunikationsforschung - Eine Einführung; Westdeutscher Verlag; Opladen; 2001; S. 157; im folgenden zitiert als: BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung

5 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 161

6 vgl. FRÜH, Werner: Inhaltsanalyse: Theorie und Praxis; UVK Medien; Konstanz; 4. Auflage 1998; S. 40; im folgenden zitiert als: FRÜH, Inhaltsanalyse (1998)

7 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

8 vgl. ebd.

9 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 167

10 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

11 vgl. BORTZ, Jürgen; DÖRING, Nicola: Forschungsmethoden und Evaluation; Springer; Berlin; 2. Auflage; 1995; S. 140; im folgenden zitiert als: BORTZ, Forschungsmethoden und Evaluation

12 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

13 vgl. ebd.; S. 41ff

14 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

15 vgl. FRÜH, Werner: Inhaltsanalyse: Theorie und Praxis; UVK Medien; Konstanz; 5. Auflage 2001; S. 60; im folgenden zitiert als: FRÜH, Inhaltsanalyse (2001)

16 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

17 vgl. ebd.; S. 41ff

18 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 160 f

19 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (1998); S. 70

20 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 48 f

21 vgl. ebd.; S. 65

22 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (1998); S. 70

23 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 47

24 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 160 f

25 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 65

26 vgl. ebd.; S. 63

27 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 190

28 vgl. TITSCHER, Methoden der Textanalyse; S. 77

29 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 184

30 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 86

31 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 168, 178 f

32 vgl. ebd.; S. 192

33 vgl. TITSCHER, Methoden der Textanalyse; S. 80

34 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 192

35 vgl. ebd.; S. 177 f

36 vgl. ebd.; S. 193

37 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

38 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 175

39 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 84

40 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

41 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 180 f

42 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 122 f

43 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

44 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 164

45 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 123

46 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

47 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (1998); S. 30

48 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

49 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 84

50 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

51 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 188

52 vgl. TITSCHER, Methoden der Textanalyse; S. 81

53 vgl. BORTZ, Forschungsmethoden und Evaluation; S. 141-142

54 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

55 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 183

56 vgl. ebd.

57 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 181

58 vgl. ebd.; S. 116

59 vgl. ebd.; S. 177

60 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

61 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 182

62 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

63 vgl. TITSCHER, Methoden der Textanalyse; S. 85

64 vgl. ebd.; S. 85 f

65 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 182

66 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 185-187

67 vgl. FRÜH, Inhaltsanalyse (2001); S. 108

68 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 170-172

69 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

70 vgl. ebd.; S. 41ff

71 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 169

72 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

73 vgl. BROSIUS, Methoden der empirischen Kommunikationsforschung; S. 168 f

74 vgl. SCHULZ, Inhaltsanalyse; S. 41ff

Details

Seiten
19
Jahr
2001
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v106023
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
Schlagworte
Methoden Kommunikationsforschung Inhaltsanalyse Proseminar

Autor

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Titel: Methoden der empirischen Kommunikationsforschung - Die Inhaltsanalyse