Lade Inhalt...

Wie aktuell ist das Bildungsideal Humboldts?

Ausarbeitung 2001 10 Seiten

Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorstellung der einzelnen Kerntheorien und Überprüfung ihrer Aktualität
2.1 Rolle des Staates
2.2 Aufbau des Humboldtschen Bildungssystems
2.3 Allgemeinbildung
2.4 Lebenslanges Lernen

3 Fazit

1 Einleitung

Diese Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Gedanken Wilhelm von Humboldts zur Bildung um herauszufinden, inwiefern sein Bildungsideal noch als aktuell bezeichnet werden kann. Auf diese Weise kann der gegenwärtige Standpunkt des seit geraumer Zeit in der Diskussion stehenden Bildungswesens näher definiert werden, und daraus resultierende Möglichkeiten einer zukünftigen Bildungspolitik zu Tage treten.

Es wird besonders erläutert, in welchem Ausmasse dieses Ideal noch in den gegenwärtigen Lehrplänen, sowie bildungspolitischen Grundsätzen und Strukturen Geltung findet. Zunächst werden die grundlegenden Elemente dieser Bildungstheorie jeweils kurz vorgestellt und anschliessend auf ihre Aktualität hin überprüft. Da die Anwendung dieser Theorie in ihrem Ausmasse jedoch von Land zu Land sehr stark variiert, wird sie hier schwerpunktmässig im Hinblick auf das deutsche Bildungssystem betrachtet, wo es auch seinen Ursprung hat. Vorweg sei zudem zu erwähnen, dass die Antwort auf diese Frage in dieser Arbeit mit Sicherheit nicht eindeutig ausfallen kann sondern einer differenzierteren Betrachtung erliegen muss Denn wie schon Schwinges erkannte, ist das Humboldtsche Bildungsideal bleibendes Modell und Verpflichtung für die einen, Mythos für die anderen, weil seine Wirklichkeit längst aufgehoben scheint (2). Daher gilt es hier besonders zwischen den einzelnen Kerntheorien zu differenzieren und ihre Aktualität unabhängig voneinander zu beurteilen.

2 Vorstellen der einzelnen Kerntheorien und Überprüfung ihrer Aktualität

2.1 Rolle des Staates

Humboldts These, dass alle Bildung ihren Ursprung in dem Inneren der Seele hat und durch äussere Veranstaltungen nur veranlasst, nie hervorgebracht werden kann (25), ermöglichte ihm eine staatskritische Perspektive. So galt Humboldt alle öffentliche Erziehung als bedenklich, weil sie individuelle Unterschiede nicht zu berücksichtigen vermag und daher vereinseitigt.

Dies führte bei Humboldt, wie Schäfer es ausdrückte, zu einer Frontstellung gegen gesellschaftliche wie staatliche Überformungsversuche des Individuums, und seien diese auch ausdrücklich auf das Wohl des Individuums ausgerichtet (27). Er kritisierte die staatliche Fürsorge für das Wohl des Einzelnen, da sie Einförmigkeit produziere und man Güter erlange, ohne dafür Kräfte einzusetzen.

Schwinges interpretierte Humboldts Einstellung gegenüber dem Staat etwas gemässigter. So schrieb er: „Humboldts Absicht war es [...] nicht, die Universität aus der Kontrolle des Staates zu lösen; vielmehr wollte er die Universität für die Erfüllung ihrer Mission stärken und sie deshalb mit einem einigermassen gesicherten Einkommen versehen“ (174). Humboldt sah die Aufgabe des Staates hauptsächlich darin liegen, für Sicherheit zu sorgen und die Bildung des Menschen zu fördern. So warf er die Frage auf, was man von einem Staat verlange, wenn man ihm seine Achtung und Bewunderung schenken solle, und lieferte die passende Antwort gleich mit: Man verlangt, dass Bildung, Weisheit und Tugend so mächtig und allgemein verbreitet werden wie möglich (236). Die Notwendigkeit staatlicher Einrichtungen wie Armee, Verwaltung und auch das Modell einer repräsentativen Mehrheitsentscheidung sah er zwar als gegeben, doch kam er zu dem Schluss, dass diese schädlich seien, da sie durch Verfahren den Menschen seiner Entscheidungsfreiheit berauben würden.

Wie aktuell ist nun ein solches Modell eines Staates, der eine eher passive Bildungspolitik betreibt und den Bildungsinstitutionen eine weitgehende Autonomie überlässt? Der deutsche Staat betreibt zum einen eine umfassende Bildungspolitik, die den Schulen und Universitäten selbst einzelne Details der Lehrpläne vorschreibt und nur wenig Flexibilität überlässt. Andererseits kann jedoch davon, dass der Staat jegliche Entfaltung individueller Neigungen und Vorlieben durch eine regulierende Bildungspolitik schon in ihren Ansätzen unterbindet, keine Rede sein. Wie nämlich Röhrs vollkommen richtig interpretierte, ist bei der Einführung der Wahlfächer, durch welche schon relativ früh Präferenzen der Lernenden toleriert werden, eine Nähe zum Humboldtschen Gedanken der Lern- und Lehrfreiheit spürbar (121), zumal Humboldt dazu auch schrieb: „Was nicht vom Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit (77).

Was hingegen die Bereitstellung finanzieller Mittel betrifft, ist dieses Element seines Bildungsideals mit Sicherheit nicht aktuell. Denn wenngleich mehr Eigenständigkeit bei der Verwaltung solcher Mittel im Moment heftig diskutiert wird, hängen zumindest die deutschen Universitäten und Schulen noch stark am Tropf des Staates. Während sich beispielsweise in den USA die Universitäten zumindest zu einem grossen Teil durch Spenden und Forschung finanzieren, ist ein solches System in Deutschland im Moment noch undenkbar. Das Humboldtsche Bildungsideal ist, was die akademische Freiheit anbetrifft, also nur noch in Ansätzen aktuell. Wenn man jedoch den Vergleich zu der Zeit zieht, in der Humboldt dem Staat eine solch zurückhaltende Rolle zugedachte, kann man mit Sicherheit von einer enormen Verbesserung sprechen. Zu diesem Zeitpunkt nämlich missbrauchte der Staat in der Tat in bedeutendem Ausmasse seine Macht und missbrauchte die Bildung dazu, gehorsame Bürger auszubilden. Um dies zu verhindern, entwarf Humboldt eine komplett neue Struktur des Schulwesens.

2.2 Aufbau des Humboldtschen Bildungssystems

Wenngleich Humboldt selbst bis zu seinem 20. Lebensjahr noch nie eine Schule von innen gesehen hatte und alle Vorteile einer damals seinem Stande entsprechenden Privatausbildung genoss, war er es, der als Mitbegründer des heutigen Bildungssystems gelten darf, durch welches jedem Kind formal die gleichen Möglichkeiten zur Bildung offen stehen. Auch weitere Elemente seiner Vorstellung eines Bildungssystem sind heute noch aktuell. Dies wird jedoch nicht einhellig so gesehen; so vertritt beispielsweise Hübner die Ansicht, dass eine Humboldt-Interpretation, welche ihn als erfolgreichen Bildungspolitiker darstellt, anhand der überlieferten Quellen nicht möglich ist. Die gesamten Reform-Projekte Humboldts müssen nach Hübner als gescheitert angesehen werden, wenn man die Weiterentwicklung des Schulwesens im 19. Jahrhundert betrachtet. Das alleinige Verdienst Humboldts liege in der Gründung der Berliner Universität, deren Strukturen allerdings schon vor Humboldts Amtszeit entwickelt und dann durch Humboldt vollendet worden seien. Fazit ist nach Hübner, dass sich das „Preussische Bildungssystem des 19.Jahrhunderts andere Gründungsväter als Humboldt suchen“ müsse (145f). Da jedoch zum Beispiel eine detaillierte Beschreibung der von Humboldt durchgeführten Reformen bezüglich der Elementarschulen fehlt, kann von einer angemessenen Berücksichtigung aller für die Schulreform Humboldts relevanten Quellen in Hübners Arbeit keine Rede sein.

Man kann daher Borsche zustimmen, dass man die Einführung eines einheitlichen Systems der öffentlichen Bildung als Aufhebung der ständisch-beruflichen Gliederung des Schulwesens durch die Abschaffung aller Privilegien in den staatlichen Einrichtungen durchaus Humboldt zusprechen kann (57). Aber Humboldt darf nicht nur für die grundsätzliche Möglichkeit, jedem Bildung zu verschaffen, verantwortlich gemacht werden, sondern auch die innere Gestaltung des heutigen Bildungssystems ist sehr stark von Humboldt geprägt und damit aktuell.

Nach wie vor herrscht im deutschen Bildungssystem die Gliederung des Unterrichtes in drei Stadien vor, welche Humboldt wie folgt unterschied: Zunächst gab es dem Elementarunterricht, welcher mehr zum Unterricht vorbereitete und der heutigen Grundschule entspricht. Daraufhin folgte der Schulunterricht, welcher die Übung von Fähigkeiten und Erwerb von Kenntnissen, ohne welche wissenschaftliche Einsicht und Kunstfertigkeit unmöglich sind, vorsah. Auch dieses Stadium kann man als aktuell bezeichnen, da das deutsche Gymnasium sehr ähnliche Inhalte zu bieten hat. Wie heute auch endete die Schulkarriere nach dem Humboldtschen Modell mit dem Universitätsstudium, in welchem der Professor die Forschung des Studierenden leitet.

Auch weitere Elemente des Humboldtschen Bildungssystems sind aktuell, welche nach der anfänglichen Massenausbildung die Selektion zu einer von Humboldt geforderten Elite ausmachen sollten. So besteht nach wie vor die von Humboldt ersonnene Abiturprüfung, mit der er eine klare Abgrenzung zwischen Gymnasium und Universität schaffen wollte. Diese hatte schon damals das Ziel, unfähige Studenten von den Universitäten fernzuhalten. Den gleichen Zweck der Selektion hatten die ebenfalls von Humboldt erdachten Staatsexamina, welche auch heute noch zum Beispiel im Fach Jura das Ende des Studiums ausmachen. Wie Ash jedoch feststellt, entspricht das Resultat dieses Bildungssystems auch trotz seines fortwährenden Bestehens nicht mehr dem eigentlichen Ziel. So nehmen heute in Deutschland mehr als dreissig Prozent der Bevölkerung an irgendeiner Art höherer Ausbildung teil, in den USA sogar mehr als fünfzig (177). Und da nicht jeder zur Elite gehören kann, hat man das Humboldtsche Ziel hier etwas aus dem Auge verloren. Ash schreibt hierzu: „Es besteht [...] ein Spannungsverhältnis und Widerspruch zwischen dem Mythos Humboldt und den Wirklichkeiten der Massenuniversität“ (265), und eben dieses Verhältnis schränkt die Aktualität seines Bildungsideals zumindest in diesem Punkt wiederum ein.

2.3 Allgemeinbildung

Ein weiteres zentrales Element in der Humboldtschen Bildungsphilosophie ist nach Hermann die ganzheitliche Ausbildung des Charakters und die Förderung der Individualität, die durch die allgemeine Bildung erreicht werden müsse (20). Daher müsse gemäss der neuhumanistischen Bildungstheorie auf der Bildung des Menschen gegenüber jedem Kompromiss zwischen Menschen- und Bürgerbildung bestanden werden, wie sich Schäfer zu diesem Punkt äusserte (30).

Diese Ablehnung gesellschaftlicher Brauchbarkeit der gewonnen Bildung unterstützt auch Borsche, der es als neue Aufgabe der allgemeinbildenden staatlichen Schulen ansieht, das Menschenkind zum Mensch zu bilden, und nicht das Schusterkind zum Schuster (60). Doch bekommt man heutzutage von Gegnern der Humboldtschen Bildungstheorie allzu oft die banale Bemerkung „Gehen Sie mir nur weg mit der allgemeinen Bildung“ zu hören, anstatt dass man die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen und nicht nur einseitige Fachspezialisierung zu sieht.

Dass diese Abkehr von der Allgemeinbildung zumindest in Deutschland auch zutrifft, wird im folgenden näher erläutert: Wie Ash ganz richtig erkennt, konzentriert sich die universitätspolitische Diskussion in dort trotz aller Bekenntnisse zum Humboldtschen Bildungsideal auf die berufsbezogene Ausbildung und deren effiziente Umgestaltung (261). Auch Flitner sieht die Wichtigkeit, den Bogen zu spannen, der vom Lernen der Schule zu den ausserschulischen Lebens- und Arbeitsverhältnissen reicht (227).

Diese von ihm geforderte Entwicklung hat in Deutschland schon vor geraumer Zeit bekommen. Längst gibt es nicht nur die typischen Humboldtschen Universitäten, sondern viele unterschiedliche Institutionen im höheren Ausbildungssektor, die nach ihrer jeweiligen Rolle und Zielsetzung in Kategorien eingeteilt werden können. Bestes Beispiel ist die notwendige Differenzierung zwischen den Universitäten und praktischer ausgerichteten Fachhochschulen. Noch deutlicher wird das von Humboldt so verhasste Spezialschulmodell am Beispiel der zunehmenden Entwicklung von Berufsakademien, die vollkommen einer berufsbezogenen Ausbildung dienen. Auch sind Berufspraktika, Werkbesichtigungen und Sozialpraktika immer mehr im Kommen, was einen allmählichen Übergang zu amerikanischen Verhältnissen illustriert, wo die Universität, wie Röhrs richtig erkennt, nahezu keine Berührungsängste gegenüber der industriellen Welt hat (132). Doch worin liegen die Gründe für dieses Verlangen nach stärkeren Kooperationen der Universitäten mit der Industrie, wodurch gerade in den USA viele Universitäten gar zu einer Art Dienstleistungsunternehmen mutierten? Ash sieht die von ihm so bezeichnete „betriebswirtschaftliche Wende“ in erster Linie darin begründet, dass die Universitäten unter anderem zu regionalen Wirtschaftsfaktoren geworden sind (261). Dies muss man in Deutschland jedoch stark bezweifeln, da dort die oft so gewinnbringende Forschung noch im Hintergrund steht.

Die USA liefern uns jedoch auch Beispiele für eine, wenn auch weitaus geringere, entgegengesetzte Entwicklung. So werden dort zum Beispiel Absolventen der geisteswissenschaftlichen Fakultäten gerne bei Banken eingestellt, weil sie flexibel und lernfähig sind. Auch in Europa sind derartige Tendenzen erkennbar, weshalb man die fehlende Aktualität dieses Elementes auch hier relativieren muss. Die Universität St. Gallen hat zum Beispiel mit ihrer neuen, stark auf dem Humboldtschen Bildungsideal basierenden Studienkonzeption, die der Allgemeinbildung im Lehrplan einen gewichtigen Anteil zukommen lässt, einen Akzent in ebendiese entgegengesetzte Richtung gesetzt, und dafür ein überwiegend positives Echo gefunden. Dort wurde genau das umgesetzt, was Röhrs forderte, nämlich ein gründliches Fachstudium auf der Grundlage einer verstärkten Allgemeinbildung (132).

Abschliessend lässt sich zur Aktualität des Humboldtschen Postulates nach allgemein- bildenden Lehrinstitutionen feststellen, dass es auch hier Tendenzen in beide Richtungen gibt, was die Schwierigkeit einer eindeutigen Beantwortung dieser Frage einmal mehr offen legt.

2.4 Lebenslanges Lernen

Ebenfalls im Mittelpunkt Humboldts Bildungsideals stand seine Vorstellung, dass der Mensch Zeit seines Lebens nach Wissen und Tatendrang strebe. So gelang er zu der Einsicht, dass die Bildung des Menschen nur durch ein regelmässiges Fortschreiten Dauer gewinnt (240) und man unmöglich bei etwas Geringerem stehen bleiben kann, wenn man einmal das wahre Streben des menschlichen Geistes aufgesucht hat (236).

Für ihn ist Bildung also ein offener Prozess, der nie endet. Auch diese eine seiner Kerntheorien gilt es sehr kritisch zu betrachten. Es ist nämlich zweifelhaft, ob dieses Menschenbild der Realität entspricht. Kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch Zeit seines Lebens nach Wissen strebt? Auch wenn einem die Freiheit und die Möglichkeit gegeben werden, ein möglichst grosses Wissen zu erlangen; würde diese Möglichkeit von einem grossen Teil der Menschen wahrgenommen werden?

Jedoch gewinnt lebenslanges Lernen mit dem rasanter werdenden technischem Fortschritt wieder mehr an Aktualität, da wechselnde Lebens- und Arbeitsbedingung sowie steigende Anforderungen der Informationsgesellschaft eine laufende Wissensauffrischung und Weiterbildung erfordern. Dies erkennt auch Dhomen wenn er schreibt, dass unser in der Jugend erworbenes Wissen heute so schnell veraltet, dass wir unser Leben lang weiter lernen müssen, um in einer sich ständig wandelnden Umwelt zurechtzukommen (2). Beleg für diese wiedergewonnene Aktualität ist die erhebliche Zunahme des Weiterbildungsanbotes an den Volkshochschulen und anderen entsprechenden Weiterbildungsveranstaltungen, bei denen die Menschen ihr Wissen auffrischen und neue Kenntnisse erwerben können.

3. Fazit

Diese Ausführungen über die wesentlichen Theorien und Vorstellungen Humboldts haben deutlich gemacht, dass die Frage nach der Aktualität des Humboldtschen Bildungsideals nicht eindeutig positiv oder negativ beantwortet werden kann, wie schon eingangs erwähnt wurde. Einzelne Elemente seiner Vorstellungen haben mehr Aktualität als andere, auch nationale Unterschiede müssen geltend gemacht werden.

Doch zeigen die Gedanken Wilhelm von Humboldts sicherlich viele gute Ansätze, die in vielfältiger Weise zu verschiedenen Zeiten umgesetzt wurden und eine bis heute nachhaltige Wirkung zeigen. Einzelne seiner Ideen wurden immer wieder aufgegriffen, der jeweiligen Zeit angepasst und sind zu einem selbstverständlichen Bestandteil heutiger Bildungspolitik geworden.

Versuche, sie im Laufe der Geschichte als reformbedürftig oder gar anachronistisch darzustellen, hat es immer wieder gegeben. Weil sie sich aber auch über lange Zeiten bewährt haben und teilweise in die Bildungsvorstellungen des Menschen integriert wurden, sind aufgrund ihres liberalen Charakters mit Sicherheit zukunftsfähig.

Literaturverzeichnis

Ash, Mitchell.Mythos Humboldt. Wien: Böhler, 1999

Borsche, Tilman.Wilhelm von Humboldt. München: Beck, 1990

Dhomen, Günther. „Zauberformal LLL: Lebenslanges Lernen.“Der Bürger im Staat: Bildungspolitik4 (1997): 1-17

Flitner, Andreas.Reform der Erziehung. München: Piper, 1992

Gerlach, Walther.Forschung und Erziehung als Aufgaben der Hochschule. Göttingen: Schwartz, 1953

Herrmann, Ulrich.In memoriam Wilhelm von Humboldt. München: Juventa, 1985

Hübner, Ulrich.Wilhelm von Humboldt und die Bildungspolitik. München: Profil-Verlag, 1983

Humboldt, Wilhelm von.Werke in Fünf Bänden I, Schriften zur Anthropologie und Geschichte. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1982 Röhrs, Hermann.Tradition und Reform der Universität unter internationalem Aspekt. Frankfurt am Main: Peter Lang, 1987

Schäfer, Alfred.Das Bildungsproblem nach der humanistischen Illusion. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1996

Schwinges, Rainer Christoph.Humboldt International. Basel: Schwabe, 2001

Details

Seiten
10
Jahr
2001
Dateigröße
426 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v105457
Institution / Hochschule
Universität St. Gallen
Note
Schlagworte
Bildungsideal Humboldts

Autor

Zurück

Titel: Wie aktuell ist das Bildungsideal Humboldts?