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Franz Peter Schubert

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 5 Seiten

Musik - Sonstiges

Leseprobe

Franz Schubert

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Franz Schubert wurde am 31.01.1797, nachmittags 14.30 Uhr in einem Gasthaus, als zwölftes Kind des Schulmeisters Franz Theodor Florian Schubert und seiner Frau Maria Elisabeth geborene Vietz in Liechental, einer Vorstadt Wiens, geboren. Er war eins von 14 Kindern, von denen jedoch nur 5 überlebten. 2 seiner Brüder, Ignaz und Ferdinand folgten dem Beispiel des Vaters und wurden Lehrer, der dritte, Karl, wurde Landschaftsmaler, Schriftzeichner und Schreibmeister. Seine Schwester Therese heiratete einen Lehrer. Die Familie lebte in sehr ärmlichen Verhältnissen.

Von Schuberts Mutter weiß man nur sehr wenig. Sie war eine stille, rechtschaffende Frau, geschwächt und gezeichnet von den zahlreichen Schwangerschaften und Entbindungen sowie dem Haushalten. Aufgrund dieser Umstände starb sie 1812 als Franz 15 Jahre alt war.

Nach dem Tod der Mutter Heiratete sein Vater ein zweites mal, Anna Kleyenböck, Tochter eines Seidenzeugfabrikanten. Dieser Ehe entsprangen noch 5 Kinder. Die 20 Jahre jüngere Ehefrau verstand sich vortrefflich mit den Kindern der erste Ehe. So weiß man, daß sie Franz Schubert gelegentlich ihr privat Erspartes gelegentlich zusteckte. Sein Vater verrichtete seinen Beruf sehr gewissenhaft und stellte zu Hause eine unangefochtene Autorität dar. Wie es sich für einen Schulmeister gehörte wurde bei den Schuberts die Hausmusik gepflegt. Er spielte selbst Violine, Violoncello und sang gelegentlich, wie es sein Berufsstand verlangte. Diese Fähigkeiten gab er an seinen Sohn weiter, denn schon früh zeigte sich dessen Neigung zur Musik und die Gabe des Genies, sich Berufsnotwendiges durch blosses Höhren anzueignen. Dies zeigt sich aus den Aufzeichnungen des Vaters:

„ In seinem fünften Jahre bereitete ich ihn zum Elementaruntericht vor, und in seinem sechsten Jahr lies ich ihn die Schule besuchen, wo er sich immer als der erste seiner Mitschüler auszeichnete. Schon in seiner frühesten Jugend liebte er die Gesellschaft, und niemals war er fröhlicher als wenn er seine freien Stunden in dem Kreise munterer Kameraden zubringen konnte. In seinem achten Jahr brachte ich ihm die nötigen Vorkenntnisse zum Geigenspielen bei und übte ihn soweit, bis er imstande war leichte Duetten ziemlich gut zu spielen; nun schickte ich ihn zur Singstunde des Herrn Michael Holzer, Chorregenten imLichtenthal. (Dieser lehrte ihn desweiteren an der Orgel , in der Harmonielehre und dem Kontrapunkt) Dieser versicherte mehrmals mit Tränen in den Augen, einen solchen Schüler niemals gehabt zu haben: `Wenn ich ihm was neues beibringen wollte , hatte er es schon gewußt. Folglich habe ich ihm eigentlich keinen Unterricht gegeben, sondern mich bloß mit ihm unterhalten und ihn stillschweigend angestaunt. ´“

Während der Junge die Übungen auf der Geige und Bratsche fortsetzte trat bald das Klavier, das er schon bei seinem Bruder Ignaz begonnen hatte in den Vordergrund.

1808 wird er Sopransolist in der Lichtenthaler Pfarrkirche. Dort spielte er u.a. auch Violinsolos und komponierte schon kleine Lieder. Seine schnellen Fortschritte in der Musik versetzten den Vater in erstaunen, was ihn zur weiteren Förderung des Talentes seines Sohnes veranlaßte. So bemühte er sich um Aufnahme seines Sohnes in das kaiserlich- königliche Konvikt am Universitätsplatz in Wien. Dort wurden im Herbst des selben Jahres drei Sängerknabenstellen an der „ Alexander Birk Joe Meiers 2001 kaiserlichen Hofkapelle in Wien frei, von denen Franz nach einer Aufnahmeprüfung am 30. September 1808 eine erhielt.

Dort hatten die Jungen neben dem üblichen Fächerkanon auch täglich einige Musizierstunden mit dem Orchester zu absolvieren, in denen Sinfonien von Haydn, Mozart, Beethoven und anderen gespielt wurden. Der Konviktsdirektor Pater Innozenz Lang stellte sein Orchester lediglich aus Konviktzöglingen zusammen, welche meist unter der Leitung eines älteren Zöglings Ouvertüren und Sinfonien von Haydn, Mozart und Beethoven spielten. Für Schubert war das Spielen im Orchester in so fern wichtig, das es für ihn praktische Erfahrung und lebendiges Musizieren bedeutete, ganz nach seinen Vorbildern. Sein Einfluß im Orchester mehrte sich, bis er aushilfsweise auch an der Spitze der Kapelle stand, wobei sich auch die Erwachsenen seinem überlegenen Talent unterordneten. Des weiteren erhielt Schubert Unterricht in Theorie und Generalbaß bei W. Ruzicka , dem Leiter des Konviktorchesters.

Nach den Erinnerungen der Schulkameraden erschien er als ernster, in sich gekehrter Junge von kurzer, derber Gestalt mit freundlichem, rundem Gesicht und kräftig markierten Zügen. Ein ihm angeborenes Maß von Ernst und Ruhe, Freundlichkeit und Gutmütigkeit, lies weder eine Freundschaft noch Feindschaft zu, um so weniger, als Schubert die Erhohlungsstunden fast immer einsam im Musikzimmer verbrachte. Auch auf den gemeinsamen Spaziergängen hielt er sich meisten abseits, ging mit gesenktem Blick , die Hände auf den Rücken gelegt, mit den Fingern wie auf Tasten spielend, ganz in sich gekehrt, sinnend einher. Professoren und Kolleggen liebten ihn dieses stillen Betragens wegen, das niemals zu Streitigkeiten Veranlassung gab. Niemals habe er eine Disziplinarstrafe erhalten. Niemand habe ihn je heftig gesehen, obwohl seine innere Lebhaftigkeit sich in Mine, Bewegung und unvermutetem Lächeln kundgab. Das laute Lachen liebte er nicht. Er sprach wenig, dann aber kurz und bündig, wohlgemut und nicht ohne gelegentliche Beimischung einer guten Dosis trockenen Humors. Doch die Anstalt beengte Franz Schubert immer mehr. Neben seinen kleineren Liedern und Stücken für Klavier und Streichquartette vollendete er am 1. Mai 1810 sein erstes größeres Werk, "Phantasie", ein vierhändiges Klavierstück. Doch dies mußte alles im Verborgenen geschehen, denn der Vater wollte durchaus nicht, daß sein Sohn sich ganz der Musik widmete.

Franz Schubert sagte einmal:" Er könne nicht anders. Er müsse täglich komponieren." Diese Worte zeigen die ergreifende Tatsache dieses lebenslangen Schaffenmüssens.

Wurde das Notenpapier einmal knapp, versorgte ihn sein Freund Josef von Spaun, dem er sich halbwegs anvertraute.

Im März 1811 hatte Schubert sein erstes langes, durchkomponiertes Lied, "Hargars Klage", nach einem Gedicht von Schücking geschaffen. Damals gestand er seinem Freund Spaun, daß er schon eine Menge komponiert habe, eine Sonate, eine Phantasie und eine kleine Oper - jetzt werde er eine Messe schreiben.

Bei solch einem Eifer für die Musik, vernachlässigte er die anderen Pflichtfächer. Es ist ein Wunder, daß er dabei noch recht gute Zeugnisse heimbrachte.

Im Sommer 1812 erhielt Franz von der Konviktsdirektion in Anbetracht seines "Musikgenies und seines moralischen Haltes" die Möglichkeit zweimal wöchentlich außerhalb der Anstalt bei dem Hofkapellmeister Antonio Salieri Privatunterricht im Generalbaß und in der Komposition zu nehmen. Dieser Unterricht beschränkte sich jedoch meist auf die italienische Oper und die Kirchenmusik, was jedoch nicht Schuberts Vorlieben, den Stücken Mozarts und Beethovens, entsprach. Aufgrund der verschiedenen Musikverständnisse von Schubert und Salieri kam es zu einem Konflikt zwischen den beiden. Schubert fühlte sich beengt in seinem Schaffen und trat schließlich gegen Ende Oktober 1813 aus dem Konvikt aus , wobei er jede materielle Sicherheit verlor.

Dies führte zu Rückkehr in das elterliche Heim. Da Schubert nun zum Militärdienst einberufen wurde, den er jedoch ablehnte, war die einzige Möglichkeit dies zu umgehen eine Lehrerausbildung, weil Lehrpersonal wegen Lehrermangels von der Wehrpflicht ausgenommen war. Nach dem Willen seines Vaters trat Schubert in die Präparandie zu St. Anna ein, wo er nach 10- monatiger Ausbildung das Lehrergehilfendiplom erhielt. Dort vollendete er seine erste Sinfonie in D- Dur. An das Ende dieses Werkes setzte er den aufatmenden Vermerk: „Finis et fine. 28.Okt.1813.“, womit sich ein wichtiger Abschnitt seines Lebens erfüllte.

Nach bestandener Ausbildung 1814 tritt er als Gehilfe in der Armenschule seines Vaters ein.

„ Alexander Birk Joe Meiers 2001

Im Oktober des gleichen Jahres vollendete er sein erstes größeres geistlichen Werk die F-Dur Messe, welche in der heimatlichen Lichtenthaler Pfarrkirche zur Jahrhundertfeier des Gotteshauses uraufgeführt wurde. Mittlerweile hat sich ein Freundeskreis um Franz gebildet, der sich zur Beschäftigung mit Kunst, Musik und Literatur trifft und aus Musikern, Dichtern und Malern wie Moritz von Schwind, Josephvon Spaun, Anton Holzapfel Anselm Hüttenbrenner, Johann Mayrhofer und vielen mehr besteht. Mit der Zeit kommen neue hinzu, alte gehen, lediglich Schubert, der den Zusammenkünften, den Schubertiaden, seinen Namen gegeben hat, schreibt zeitlebens für diesen Kreis, nicht für die Schublade.

Wenige Tage nach der Aufführung der Messe , am 19.Oktober 1814, gelingt Schubert - nach einer Serie keineswegs auffallender Lieder - die entscheidende Leistung auf dem Gebiet des Liedes. Mit der Komposition von Goethes „Gretchen am Spinnrad“ kann man einen wesentlichen Abschnitt in der Entwicklungsgeschichte der Liedgattung festlegen.

Im nächsten Jahr entstand der „Erlkönig“, de zweite Vorstoß in noch keineswegs erschlossenes Neuland. Über die Entstehung des „Erlkönigs“ lesen wir in Spauns Erinnerungen: „An einem Nachmittag ging ich mit Mayrhofer zu Schubert, der damals bei seinem Vater wohnte. Wir fanden Schubert ganz glühend den Erlkönig aus einem Buch laut lesend. Er ging mehrmals mit dem Buch auf und ab , plötzlich setzte er sich , und in kürzester zeit , so schnell man nur schreiben kann , stand die herrliche Ballade auf dem Papier. Wir liefen damit in das Konvikt , und dort wurde der „Erlkönig“ noch am selben abned gesungen und mit Begeisterung aufgenommen. Der alte Hoforganist Ruczizka spielte ihn dann selbst ohne Gesang in allen Teilen aufmerksam und mit Teilnahme durch und war tief bewegt über die Komposition.“

Das Jahr 1815 wird zum Schaffensreichsten in seinem Leben: 2 Messen, 2 Sinfonien, 2 Klaviersonaten, Klaviervariationen, 4 dramatische Arbeiten, 1 Streichquartett, 144 Lieder und eine stattliche Anzahl kleinerer Werke für die Kirche für den Chorgesang und das Klavier bilden die unbegreiflich reiche Lese in diesem Zeitraum.

1816 unternimmt Schubert den Versuch, sich bei der „Deutschen Normalschul- Anstalt“ in Laibach zu bewerben, jedoch ohne Erfolg. Auch der Versuch der Freunde, einen Verleger für Schubert zu finden, scheitert. Dies begründete sich im unbestimmbaren Risiko, das der Verleger bei einem unbekannten Komponisten eingehen würde, besonders da Modemusik zu jener Zeit bevorzugt wurde. Im gleichen Jahr widmete Schubert dem Meister Holzer zur „freundlichen Erinnerung“ die C- Dur Messe (op. 48).

16 Exemplare der Vertonung von Goethes Gedichten wurden von Spaun im April 1816 an den Schriftsteller selbst gesandt um Goethe selbst auf Schubert aufmerksam zu machen, doch eine Antwort blieb aus.

Am 17.06.1816 komponierte Schubert zum ersten Mal für Geld, nämlich eine kleine Kantate als Auftragswerk.

1817 verläßt Franz nach dreijähriger Tätigkeit als Schulgehilfe den Dienst bei seinem Vater- der endgültige schritt in die berufliche Unabhängigkeit. Er zieht zu seinem Freund Franz von Schober , der ein gutes Klavier besitzt. Demzufolge widmet er sich in dieser Zeit verstärkt der Klaviermusik. Mit Hilfe seiner Freunde gelingt es den Bariton Johann Michael Vogl, der am Kammertheater tätig ist, auf Schubert aufmerksam zu machen und für dessen Musik zu begeistern. Dieser erkennt Schuberts Genius. Von nun an hat Schubert einen Sänger für seine Lieder. 1818 sieht sich Schubert zu ersten mal gedruckt. In „Das mahlerische Taschenbuch für Freunde interessanter Gegenden der österreichischen Monarchie“ waren unter anderem auch zwei Gedichte von Mayrhofer gedruckt wobei eines von ihnen durch Schubert begleitet wurde.

Im Sommer 1818 folgte Schubert einer Einladung des Grafen Johann Carl Esterházy von Galantha als Hausmusiker und Musiklehrer seiner beiden Töchter auf dessen Landschloß Zelész. Dort hatte er jedoch keinen weiteren sozialen Kontakt über die musikalische Tätigkeit hinaus. Nach seiner Rückkehr Mitte November 1818 mit der Familie Esterházy nach Wien tritt er gegen den Willen des Vaters nicht wieder in den Schuldienst ein und zieht zu Johann Mayrhofer. Im Sommer 1819 macht Schubert, begleitet von Vogl und Spaun, eine Reise durch Oberösterreich. In diesem Jahr beschäftigt Schubert „ Alexander Birk Joe Meiers 2001 sich wieder mit Theatermusik.

Im Februar 1822 kommt Carl Maria von Weber nach Wien und tritt in persönliche Beziehung mit Schubert. Er zeigt Interesse für Schuberts wirken, doch verläßt er nach der erfolgreichen Aufführung des „Freischütz“ wieder die Stadt und läßt Schubert voller Erwartung enttäuscht zurück. Im selben Jahr (1822) schreibt er seine berühmte “Unvollendete“, in der sein Hang zur Romantik sichtbar wird.

1823 ist ein düsteres Jahr für Schubert. Gleich zu Anfang dieses Jahres wird Schubert von einer schweren Krankheit befallen. Sie ist nicht mehr aus seinem Körper zu bringen, wenn sie auch seinen Tod nicht unmittelbar verschuldet hat. Das Bewußtsein ihrer heimtückischen Gegenwart verbittert sein Leben mehr als die Schmerzen, die er auszustehen hat. Es gibt Zeiten, wo er sich wieder wohl fühlt, besonders dann, wenn er alles andere über seinem heißen Schaffensfieber vergißt. Oft hält er sich ernstlich als Genesen, jedoch muß er immer wieder aufs neue zu den Ärzten; dann kommen schwere Depressionen über ihn die sich wieder nur über neuer Arbeit lösten. Gerade in jenen Monaten, da Schubert am stärksten unter der Krankheit leidet, scheint sich seine schöpferische Kraft mit einer gewissen ängstlichen Leidenschaft noch zu verstärken. So werden die Jahre 1823/24 wichtige Werkjahre seines Lebens.

1824 weilt er zum zweiten mal mit Graf Esterházy auf dessen Gütern in Ungarn, wobei sich ein verstärkter Einfluß der Musik der Bauern und Zigeuner auf sein Schaffen bemerkbar macht.

1825 folgt eine erneute, diesmal sechsmonatige Reise mit Vogl durch Oberösterreich.

Seine letzte Bemühung um eine Anstellung als Viezekapellmeister im April 1826 wird abgelehnt. Als freier Künstler trägt er nun weiterhin ständig Sorge um seinen Lebensunterhalt. Am 26.März 1817 stirbt Beethoven. Der Tod seines Vorbildes trifft Schubert schwer. Er weiß, daß er wohl als einziger in dieser von höchster Musik gesegneten Stadt zurückgeblieben ist und fühlt die Last dieser ungeheuren Aufgabe, zugleich aber die Kärglichkeit seines irdischen Daseins. In tiefer Traurigkeit um Beethovens Tod schreibt Schubert „Die Winterreise“- aus dessen Werk 14 Lieder in einem halben Jahr entstehen, die andere Hälfte vollendet er nach einer längeren Pause im Oktober des gleichen Jahres. Aus Spauns Berichten geht hervor: „ Schubert war durch einige Zeit düster gestimmt und schien angegriffen. Auf meine Frage, was in ihm vorgehe sagte er nur: ‘Ihr werdet es bald hören und begreifen.’“ Das große künstlerische Ereignis 1828 ist das Konzert, das Schubert am 26.03 gibt und das ein großer Erfolg wurde. Es war jedoch das erste und das letzte seiner Art. Schubert ist zu dieser Zeit bereits sehr hoch verschuldet, was seine Bedrücktheit noch förderte. Dennoch gigt er weiter hohe Beträge für seine Lebensart aus. Im Sommer des Jahres sind alle Finanzmittel aufgebraucht. Im Spätsommer fühlt er sich erneut Krank. Das heimtückische Leiden hat sich wieder eingestellt: Blutwallungen , Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Anfang September zieht er zu seinem Bruder Ferdinand in die Wiener Vorstadt. Aber der Wohnungstausch ist verhängnisvoll. Ferdinand und Schubert hausen in einem feuchten, ungesunden Neubau. Schubert sollte nicht mehr gesund werden. Mitte Oktober (1828) wird er von Anton Schindler zu einer Oper eingeladen, doch er, schon vom Tode gekennzeichnet, kann sich nicht mal mehr zu einem Antwortbrief entschließen. Am 4. November will Schubert noch mit Kontrapunktunterricht bei Hoforganist Sechter anfangen. Bauernfeld besucht in am 17. November: „ Er lag hart darnieder, klagte über Schwäche, Hitze im Kopf , doch war er noch des Nachmittags vollkommen bei sich ohne Anzeichen des Derilierens obwohl mich die gedrückte des Freundes mit schlimmen Ahnungen erfüllte Schon des Abends phantasierte der Kranke heftig, kam nicht mehr zu Bewußtsein - der heftigste Typhus war ausgebrochen Noch die Woche vorher hatte er mir mit allem Eifer von der Oper gesprochen, und mit welcher Pracht er sie Orchestrieren wolle. Auch völlig neue Harmonien und Rhythmen gingen ihm im Kopf herum, versicherte er “ Die Oper! Sein ganzes Leben ist er damit nicht fertig geworden.

Später erscheint der Arzt. Schubert sieht ihm starr ins Auge, greift mit matter Hand an die Wand und sagt: "Hier ist mein Ende!".

Am 19. November (1828) um drei Uhr nachmittags schläft Schubert sanft und friedlich ein.

Franz Schuberts Bruder Ferdinand meinte aus den Phantasien des Sterbenden den innersten Wunsch „ Alexander Birk Joe Meiers 2001 herausgehört zu haben, an der Seite Beethovens zu ruhen.

„ Alexander Birk Joe Meiers 2001

Details

Seiten
5
Jahr
2001
Dateigröße
350 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v104978
Note
Schlagworte
Franz Peter Schubert

Autor

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Titel: Franz Peter Schubert