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BSE, der Rinderwahnsinn. Entstehung, Ursachen, Übertragung und Auswirkungen auf die Landwirtschaft

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 8 Seiten

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe

Wenn Ihre Kuh so klingt...

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... dann heizen Sie schon mal den Grill an!!!

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Wenn Ihre Kuh so klingt...

... empfehlen wir Ihnen eher Fisch!!! Was ist BSE?

BSE ist die Abkürzung für Bovine Spongiforme Enzephalopathie.

Umgangssprachlich wird BSE „Rinderwahnsinn“ genannt. Anfangs wurde diese Krankheit in England Mad Cow Desease genannt.

BSE heißt ins Deutsche Übersetzt: Schwammartige Erkrankung des Gehirns bei Rindern. Bei der Erkrankung sterben einzelne Nervenzellen ab und es entstehen gross volumige Löcher im Gehirn. Im Alter von 2-12 Jahren zeigen erkrankte Tiere folgende Symptome: ein starkes Zittern des Körpers, Orientierungslosig- keit, häufiges Einknicken der Knie, sowie Ängstlichkeit und Aggressivität. Nachdem die Krankheit ausgebrochen ist, sterben die Rinder nach spätestens sechs Monaten. Die Inkubationszeit beträgt ca. 5 Jahre. Bis heute wurde weder eine spontane Heilung der Krankheit beobachtet, noch konnte eine Therapie entwickelt werden. BSE endet für das Rind unweigerlich mit dem Tod.

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Selbst der Mensch kann von einer ähnl. Krankheit befallen werden. Die Forscher Creutzfeldt und Jakob beschrieben sie in den 20er Jahren. Das Krankheitsbild äußert sich vor allem durch den fortschreitenden Verlust der intellektuellen Fähigkeit Es kommt zu Muskelzucken und zu Problemen in der Bewegungskoordination, zu Störungen der Aussprache und der Wortfindung. 9 von 10 Patienten sterben innerhalb eines Jahres, nachdem die Krankheit ausgebrochen ist. Die Krankheit tritt meist bei über 50jährigen auf. Auf 2 Millionen Menschen kommen ungefähr 1 bis 2 Fälle. Gemeinsam ist allen Erkrankungen, daß sie nach Ausbruch immer tödlich verlaufen.

Herkunft und Entstehung der Krankheit

Seit über 250 Jahren ist vor allem in England und Neuseeland die Schafkrankheit Scrapie bekannt, die ebenso wie BSE beim Rind, mit typischen Krankheitserscheinungen zur Zerstörung des Gehirns und zum Tod führt. Übertragungen auf den Menschen oder andere Tiere wurden nie festgestellt, bis 1981 in Großbritannien die Verfahren zur Tiermehlherstellung geändert wurden. Tiermehl wurde nun bei niedrigerem Druck und geringerer Temperatur unter Verkürzung der Zeitdauer gewonnen. Auch an Scrapie gestorbene Schafe wurden zu Tiermehl verarbeitet Der Krankheitserreger wurde durch dieses Verfahren nicht mehr abgetötet und kam in das Tiermehl. Gleichzeitig begann man Anfang der 80er Jahre in Großbritannien Tiermehl zur Leistungssteigerung in großem Umfang an Rinder und Kühe zu verfüttern. Dadurch konnte der Erreger in den Organismus von Rindern gelangen. Der Krankheitserreger hatte so eine Artgrenze übersprungen und im April 1985 fiel ein erkranktes Rind in Großbritannien auf, dessen Symptome der seit dem 18ten Jahrhundert bekannten Scrapie ( dt. Traberkrankheit) der Schafe ähnelten. Das Tier war schreckhaft, orientierungslos, zeigte Muskelzittern, verlor schließlich die Bewegungskontrolle und starb nach kurzer Zeit.

Nach dem ersten Auftreten dieses Falles nahm BSE in Großbritannien grosse Ausmaße an. Bereits1987 wurden mehr als 400 Fälle registriert. Den Höhepunkt erreichte es 1992 mit 37.000 Fällen. Die Anzahl an BSE-Fällen wurde um ca. 90 Prozent verringert, dank den ergriffenen Maßnahmen. Im Jahre 1997 zählte man nur noch 4.300 Fälle. Die Tendenz sank bis 1999 auf 297 Fälle. Auch in 11 anderen europäischen Ländern traten BSE-Fälle auf, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Insgesamt traten bisher in Großbritannien über 170.000 Fälle auf, so viele wie in keinem anderen europäischen Land.

Ursache für BSE in Deutschland

Man nimmt an, daß der Erreger durch Tiermehl nach Deutschland gelangte.

Denn Tiermehl konnte auch nach Auftreten von BSE aus Großbritannien exportiert werden, vornehmlich nach Frankreich, aber auch in geringen Mengen nach Deutschland.

Obwohl die Verfütterung von Tiermehl an Wiederkäuer seit 1994 verboten ist, sind bei der Futtermittelherstellung geringfügige Verunreinigungen vorgekommen.

Auch Milchaustauscher für die Kälberfütterung können die Ursache sein, weil in Ihnen auch Fette verarbeitet wurden, die vorher bei der Verarbeitung zu Tiermehl gewonnen wurden..

Wie wird die Krankheit ausgelöst

Prof. Dr. Prusiner fand heraus, daß der Erreger kein Virus oder Bakterium( diese sind ausgestattet mit Erbinformation, um sich vermehren zu können), sondern ein Eiweiß (Protein) ist. Diesem gab er den Namen Prion = Proteinous infectious particle, auf deutsch ansteckendes eiweißartiges Teilchen.

Das Prion wird von der Immunabwehr des Körpers nicht erkannt, weil Eiweiße normalerweise ungefährlich für den Körper sind. Es dringt ohne Reaktion des Immunsystems in den Organismus ein. Man kann daher auch nicht im Blut nachweisen, ob eine Infektion mit Bildung von Antikörpern stattgefunden hat. Endgültig kann die Krankheit erst nach dem Tode festgestellt werden. Mit seiner Theorie stieß Prusiner zunächst auf Ablehnung, erhielt aber 1997 den Nobelpreis für seine Forschungen.

Es konnte durch weitere Untersuchungen nachgewiesen werden, daß es gesunde und infektiöse Prione gibt. Gesunde Prionen kommen in den Gehirnzellen vor und sitzen an der Oberfläche von Nervenzellen. Treffen nun infektiöse Prione im Gehirn auf gesunde, sind sie in der Lage eine Kettenreaktion auszulösen, durch die im Laufe der Zeit alle gesunden Prione in infektiöse umgewandelt werden. Diese werden nicht abgebaut und sammeln sich in den Nervenzellen als Müll an. Daran stirbt die Zelle. Der Prozeß verläuft erst schleichend, dann schneller und führt rasch zum Tode.

Wie die Prionen über Nahrung, Magen und Darm ins Gehirn gelangen weiß man noch nicht. Man vermutet eine Ansteckung über infizierte Nahrung.

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Übertragung von BSE auf den Menschen

Die Beantwortung der Frage, ob BSE auf den Menschen übertragen werden kann, ist schwierig. Zum einen bricht die Krankheit beim Menschen frühestens 5 bis 30 Jahre nach einer Infektion aus, zum anderen können am Menschen keine Versuche durchgeführt werden.

Forschungen konnten eine direkte Übertragung auf den Menschen bisher noch nicht nachweisen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist auszuschließen. Auffällig ist aber, daß zur selben Zeit, als BSE in Großbritannien verstärkt auftrat, eine neue Variante von Creutzfeldt Jakob ( nvCJK) auftauchte. Diese Zeitgleichheit läßt einen Zusammenhang vermuten.

Gegenüber der normalen CJK erkrankten jetzt Menschen mit durchschnittlich 29 Jahren. Anfangssymptome sind Verhaltensstörungen, Ängstlichkeit und Schlafstörungen. Hinzu kommen Bewegungs- und Muskelstörungen unter fortschreitendem Verlust der intellektuellen Fähigkeiten. Die Patienten im Alter von 16-48 sterben nach etwa 7 bis 22 Monaten, eine Heilung gibt es bis jetzt nicht.

Bisher sind in Großbritannien 88 an nvCJK erkrankte gestorben. Man stellte aber fest, daß sie alle dieselbe Codierung an der Stelle 129 ihres Prion-Gens hatten. Menschen mit anderen Codierungskombinationen sind bisher nicht erkrankt.

Es spricht also vieles dafür, daß mehrere Bedingungen erfüllt sein müssen, damit der Mensch an nvCJK erkrankt Viele Fragen können noch nicht beantwortet werden .Forschungen sind nötig, die wegen der langen Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit noch viel Zeit erfordern.

Da durch Tierversuche die Übertragbarkeit, z. B. vom Rind auf Katzen u.a. aber nicht auf Hunde, Schweine oder Hühner, über Artgrenzen hinaus nachgewiesen ist, könnte sich auch der Mensch infizieren Es ist aber noch unklar ,wie es dazu kommt. In einer europäischen Studie mit 405 CJK-Patienten konnten keine Hinweise gefunden werden, daß der Verzehr von Rindfleisch das Risiko erhöhe.

Bekämpfungsmethoden bei Mensch und Tier

Solange nicht abschließend geklärt ist, wie die Übertragung auf den Menschen erfolgt,, eine Übertragung nicht wahrscheinlich, aber auch nicht widerlegbar ist, sollten Verbraucher solche Teile des Rindes meiden, die Prionen enthalten können.

Dies sind vor allem Gehirn, Rückenmark, Augen, Hirnhäute, Wirbelsäule, Lunge (hohe Infektiösität), Darm, Mandeln, Milz, Lymphknoten ( mittlere Infektiösität), Leber, Knochenmark, Röhrenknochen, Nervengewebe (geringe Infektiösität) .

Keine Infektiösität weisen Skelettmuskulatur ( Fleisch), Milch, Fettgewebe, Haut und Haare auf.

Auch für Tiere fehlen Medikamente und Impfstoffe, deshalb wurden folgende Maßnahmen getroffen.

- Verfütterung von Tiermehl wurde eingestellt.
- Schlachtung der gesamten Herde bei einem erkrankten Tier (nicht überall, aber z.B. in Frankreich und Deutschland)
- Schlachtabfälle müssen so aufbereitet werden, dass die Inaktivierung des Erregers gewährleistet ist
- Risikomaterial (Hirn, Rückenmark, Wirbelsäule) muss verbrannt werden
- Anpassung der Vorschriften, je nach Wissensstand
- Import- bzw. Exportstopps für Tiere und Tiermehl

Das Risiko, sich in Deutschland durch Verzehr von Rindfleisch zu infizieren, halten Mediziner für äußerst gering. Das Einreiben von BSE-verseuchtem Rindergewebe in Augen oder Nase sei weitaus gefährlicher als der Verzehr von infiziertem Rindfleisch, wie Mediziner sagen.

Die Auswirkungen für die Landwirtschaft

Die Bauern bei denen ein BSE-Fall auftrat, mussten ihre gesamte Herde vernichten lassen. Für den Verlust wurden sie von der Tierseuchenkasse entschädigt. Unwiderbringlich verloren ist aber die züchterische Arbeit. Erst nach einem Monat und der Desinfektion der Ställe können wieder Tiere gemolken werden. Dies bedeutet einen großen finanziellen Verlust. Rinder waren seit Ausbruch der Krankheit nicht mehr verkäuflich, der Schlachtviehmarkt brach zusammen, die Erlöse für verkaufte Tiere gingen zurück, weil niemand mehr Rindfleisch kaufte.

Schlachthöfe lehnten die Schlachtung von älteren Kühen ab, weil sie bei Nachweis eines BSE-Falles die gesamte Schlachtung des Tages vernichten und den Schlachthof desinfizieren müssen. Dies führt zu Verlusten in Millionenhöhe.

Die Bauern auf der anderen Seite geben keine Tiere mehr zum Schlachten aus Angst vor einem BSE-Fall, der dann für manchen Bauern zum Ruin führen kann.

Auch Betriebe, die Vieh zum Schlachten verkaufen, erzielen 400,-- bis 500,-- DM weniger als früher. Dies führt zu existenzbedrohenden Einnahmeausfällen. Zusätzlich sind die Bauern geschockt, daß sie nun als Verursacher für BSE an den Pranger gestellt werden, obwohl sie meist unwissend Tiermehl verfüttert haben. Dies war bereits seit 1994 in Deutschland verboten. Daß in den Futtermitteln, die von den Futtermischwerken gekauft wurden, auch Tiermehl enthalten war, konnten sie wegen des Verbots nicht annehmen.

Bei näherer Betrachtung wurden die Futtermittel von Seiten des Staates nicht genügend kontrolliert.

Es gibt auch Bauern, die ihre Tiere nicht mit zugekauftem Mischfutter füttern, sondern geschrotetes Getreide, Raps oder Sojabohnen kombiniert mit Gras, Heu und Mais verfüttern. Wegen des Vertrauensverlustes des Verbrauchers können aber auch sie zur Zeit kein Schlachtvieh oder nur unter finanziellen Einbußen verkaufen.

Seit 1987 sind in elf Ländern der EU Fälle von Rinderwahnsinn entdeckt worden. Im folgenden die wichtigsten EU-Rechtsvorschriften und BSEEntscheidungen:

- 6.3.1990:Alle BSE-Fälle müssen gemeldet werden
- 27.6.1996:Verbot der Verfütterung von „aus Säugetier gewonnenen Futtermitteln“ (Tiermehl) an Wiederkäuer. Verfütterung von Tiermehl an andere Tiere wie Schweine Hühner oder Fische bleibt erlaubt
- 23.4.1998:Einführung von BSE-Schnelltests
- 5.6.2000:Verpflichtung zu verstärkten BSE-Schnelltests vom 1.1.2001 an. Vorgeschrieben sind Stichproben bei Tieren, die auf Bauernhöfen verendet sind, bei notgeschlachteten Tieren oder solchen mit Verhaltensauffälligkeiten
- 29.6.2000: Risikoorgane wie Hirn, Augen oder Rückenmark müssen vom

1.10.2000 an vernichtet werden, damit mögliche Erreger nicht in die Futtermittelkette gelangen können

- 1.9.2000: Die Rindfleisch-Etikettierung tritt in Kraft. Verbraucher können danach bei jedem gekauftem Stück Rindfleisch erkennen, wo das Tier geschlachtet und zerlegt wurde
- 22.11.2000:Vom 1.1.2001 an müssen alle Risikotiere im Alter von mehr als

30 Monaten einen BSE-Schnelltest durchlaufen, ab dem 1.7.2001 dann prinzipiell alle mehr als 30 Monate alte Rinder, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Außerdem dürfen ab dem 1.3 2001 keine Tiere mehr zu Tiermehl verarbeitet werden, die nicht auch für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Dabei handelt es sich etwa um Haus-, Zoo-, Labor- oder verendete Tiere 5400:

BSE-Schnelltest

Eingeführt wurden die BSE-Schnelltests im Jahre 1998, durchgeführt aber erst im Dezember 2000. Die BSE-Schnelltests sind nicht immer sicher, da bei jüngeren Tieren nicht genügend Erreger für Nachweißbarkeit vorliegt. Zur Erkennung von BSE wird Hirngewebe von geschlachteten Rindern entnommen, verflüssigt und auf das Vorhandenseins des krankheitsspezifischen PrP Proteins untersucht. Das Untersuchungsergebnis steht schon nach 7-8 Stunden fest. Ein Verfahren zum Nachweis am lebenden Tier fehlt noch.

Wie geht es weiter in der Zukunft

Nach der Meinung von Dr. Holger Rabenau vom Institut für Medizinische Virologie der Frankfurter Universitätsklinik ist ein starker Anstieg von CJK- Patienten nicht zu erwarten. Die leichte Zunahme der CJK-Erkrankungen in den vergangenen Jahren ist nach Überzeugung von Rabenau nur auf die erhöhte Aufmerksamkeit, die Mediziner dieser Erkrankung derzeit schenken, zurückzuführen.. Auch BSE wird nicht solche Ausmaße annehmen wie in Großbritannien.

Fazit:

Krankhaft veränderte Formen von Prionen sind offensichtlich Ursachen der Gehirenerkrankungen von Mensch und Tier, die man Transmissible Spongiforme Enzephalopathien nennt.

Hierzu gehören auch BSE der Rinder und die neue Variante der CJK beim Menschen.

Mit der Findung eines Tests am lebenden Tier, durch den alle infizierten Tiere erkannt werden können, würde ein deutlicher Rückgang der BSE-Fälle eintreten. Das Problem ist, daß es sich bei BSE vermutlich um eine Erkrankung der Proteine handelt und daß die Nachweisverfahren für fehlerhafte Proteine nicht soweit fortgeschritten sind wie Tests für Viren und Bakterien. Deshalb wird die Entwicklung eines solchen Testes wohl noch etwas dauern. Eine andere Möglichkeit ist , den Erreger an der Reise ins Gehirn zu hindern, einen Impfstoff zu entwickeln oder einen Weg zu finden, das Immunsystem so anzuregen, daß es die falschen Proteine angreift, obwohl sie sich als körpereigen ausgeben.

Im Moment muß man sich einfach damit abfinden, daß beim Verzehr von Rindfleisch ein Restrisiko verbleibt. Es muß jeder selber wissen, was für ihn das Beste ist.

Außerdem kann man direkt bei Erzeugern, von denen man weiß, wie und womit sie ihre Tiere füttern, Fleisch einkaufen.

Quellen:

- BSE-Kartell
- BSE- Der Tod aus dem Schlachthaus?
- Fakten zu BSE (CMA Deutschland)
- Top Agrar (landwirtschaftliche Fachzeitschrift)
- Im Internet unter www.aerztezeitung.de, www.bml.de, www.studentshelp.de und www.vetvir.unizh.ch , www.cma.de

Details

Seiten
8
Jahr
2001
Dateigröße
2.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v100826
Note
1
Schlagworte
rinderwahnsinn entstehung ursachen übertragung auswirkungen landwirtschaft

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Titel: BSE, der Rinderwahnsinn. Entstehung, Ursachen, Übertragung und Auswirkungen auf die Landwirtschaft