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Statistische Auswertung der Geschwindigkeitsmessung verschiedener Internet-by-call Anbieter

von Sören Christensen (Autor) Julian Kloos (Autor) Torben Sörensen (Autor)

Facharbeit (Schule) 2000 22 Seiten

Mathematik - Statistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Danksagungen

Themenanalyse
Definition von Internet-by-Call-Anbietern Versuchsplanung

Versuchsdurchführung:

Ergebnisse 1. Microsoft Network
2. Kielnet
3. Talknet
4. Drillisch

Auswertung:
Fazi t:

Anhang Begriffserklärungen
Zusätzliche Literaturangaben

Vorwort

Unsere Motivation zur Erstellung dieser Arbeit lag darin, dass eine vergleichbare Messung der Geschwindigkeit von Internet- Providern, also von Anbietern, die den Zugang zum Internet ermöglichen, für den Bereich Kiel nicht existiert. Mit der weiteren Verbreitung des Internets erlangen solche Ergebnisse immer größere Bedeutung.

Danksagungen

Da wir unsere Messungen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, notwendigerweise sehr umfangreich durchführen mussten, haben wir uns um die finanzielle Unterstützung eines Sponsors bemüht, denn einen so großen finanziellen Aufand, wie diese Untersuchungen nach sich zogen, hätten wir als Schüler kaum aufbringen können. Zu diesem Zweck haben wir verschiedene Telefongesellschaften und Firmen dieser Branche angeschrieben. Teltarif.de Onlineverlag GmbH hat sich bereit erklärt die uns anfallenden Kosten zu übernehmen. Die Firma Wildsoft AG hat uns mit dem Programm unterstützt, auf dem unsere Ergebnisfindung beruht.

Themenanalyse:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jeder Surfer weiß, dass der Minutenpreis nicht das allein entscheidende Kriterium für die Wahl eines Internet-Providers ist, weil es auch für die Kosten entscheidend ist, wie lange man für eine bestimmte Aufgabe (z.B. den Download2einer Datei) online sein muss.

Daher werden auch von anderen Organisationen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, die zeigen sollen, ob Internetanbieter durchweg gute Leistungen erbringen oder ob erhebliche Unterschiede bestehen.

Die Benchmarks11 geben Auskunft darüber, wie lange die

Antworten von diversen Internetanbietern und den jeweiligen Servern9durchschnittlich brauchen. Dazu wird in den allermeisten Fällen das in Windows ab Version 9x enthaltene Tool „ PING“ benutzt, dessen ursprünglicher Zweck es aber war, festzustellen, ob ein Server9überhaupt erreichbar ist. Aus der Zeit bis zum Eintreffen der Antwort berechnet man dann die Geschwindigkeit des Anbieters. Wir haben bei unserer Arbeit nicht primär diesen Befehl zur Beschaffung der Daten benutzt, da die Serverkonfiguration oft entscheidend für die gemessenen Werte ist, aber beim „normalen“ Surfen keine Auswirkungen haben muss.

Außerdem wird bei diesem Verfahren die Downloadzeit2einer Datei nicht berücksichtigt.

Wir haben uns also auf ein anderes Messverfahren zur Bestimmung der Geschwindigkeit gestützt.

Näheres siehe Versuchsdurchführung!

Versuchsplanung:

Da auf dem Markt kein kommerzielles Programm zur Messung der Zugriffs-1,10und Downloadzeit2angeboten wird, das für unsere Zwecke akzeptabel ist, hat uns die Wildsoft AG ein passendes Programm zur Verfügung gestellt.

Bei unseren Vorversuchen testeten wir die Geschwindigkeit über ein LAN3mit dem Programm Stomper 4.144, wobei die ISDN-Karte5sich in einem anderen Rechner befand. Dabei ergab sich aber das Problem, dass die Zugriffsgeschwindigkeiten stark von denen des PCs mit der FRITZ-Karte abwichen. Wegen dieser Abweichungen haben

wir uns entschlossen, diese Methode nicht für unseren Versuch zu verwenden.

Wir hätten bei unserem Versuch gerne auch die Geschwindigkeit des größten deutschen Internet-by-call Anbieters Mobilcom ermittelt. Da dieser aber über einen Proxy-Server7arbeitet, waren Messungen nicht möglich.

Versuchsdurchführung:

Für unsere Tests benutzten wir einen PC (Celeron 343 MHz, 128 MB RAM, Fritzcard CLASSIC ISA) und genau eine ISDN- Leitung (maximal 64 KB/s). Als Betriebssystem benutzten wir Windows 98. Zur einfacheren Durchführung haben wir eine Batch-Schleife8mit einer 13 Sekunden-Verzögerung erstellt.

Diese befindet sich auf der beiliegenden CD-ROM. Da es uns technisch nicht möglich war, die Geschwindigkeit der Provider parallel zu bestimmen, haben wir die Provider an verschiedenen Wochentagen zu gleichen Uhrzeiten mindestens 30 Minuten getestet.

Das von uns benutzte Programm „Webbench“ der Wildsoft AG misst die Zugriffszeit1auf verschiedene Server9. Hierfür wählten wir die DNS-Server9,10www.prisma-ct.com, www.teltarif.de, www.comcity.de und web.de. Bei diesen wird durch einen DNS-Request10die Zugriffszeit1in Millisekunden gemessen.

Zusätzlich werden die Seiten www.users.comcity.de/~erikchr/lexib.html (2505 Byte) und www.microsoft.com/sitebuilder/resource/specevent1.asp (3387 Byte) aufgerufen, die Zugriffszeit1 ermittelt und das Dokument heruntergeladen. So ermittelten wir zusätzlich zur Zugriffszeit1auf die DNS-Server10auch die Geschwindigkeit, mit der auf die aufgerufenen Dateien zugegriffen wird und die, mit der der Provider Dateien zum Download2anbietet.

Bei der Auswahl der Server9haben wir den DNS-Request10

vor allem bei deutschen Servern9durchgeführt, da der Privatanwender wohl vor allem auf solche Seiten zugreifen wird.

Als Provider haben wir Microsoft Network (MSN) als zum Zeitpunkt unseres Tests billigsten Anbieter (3,3 Pf/min), Talknet als normal teuren Provider (4,9 Pf/min), Kielnet auch aus dem „Preismittelfeld“ als regionalen Anbieter (5 Pf/min) und Drillisch als teuersten Anbieter (6 Pf/min) gewählt.

Bei der Wahl der Provider haben wir keine ausgewählt, die in unserer Messzeit (15-19 Uhr) eine Staffelung ihrer Preise nach der Uhrzeit anboten, weil das eine Auswertung stark erschwärt hätte.

Bei dem Datendownload2haben wir auf Daten, die auf einem

deutschen und einem amerikanischen Server9gelagert waren

zugegriffen, da in der Praxis oft Daten auch von internationalen Orten geladen werden. Wir haben die Ergebnisse dieser Messungen einzeln ausgewertet, damit jeder den für ihn passenden Anbieter selbst suchen kann.

Die ermittelten Daten werden von „Webbench“ in einer Textdatei (*.txt) ausgegeben.

Hier ist ein Ausschnitt unserer „Rohdaten“. Wir erhielten pro Messung (á ca. 13 Sekunden) eine solche Datenreihe.

Da wir eine sehr große Menge an Messergebnissen haben, ist es praktisch unmöglich, alle Daten schriftlich in unserer Arbeit niederzulegen. Deshalb haben wir uns entschlossen nur einige ausgewählte Resultate auf Papier zu bringen. Die restlichen Daten liegen auf einer CD-ROM bei.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ergebnisse:

Wie aus der untenstehenden Tabelle abzulesen ist, führten wir pro Anbieter und Zeitraum zwischen 1215 und 3540 DNS- Time- und zwischen 406 und 1180 Download-Messungen durch.

Zur Auswertung benutzten wir Excel 2000. Die von uns benutzten Formeln und Tools sind ebenfalls auf der beiliegenden CD zu finden.

Details

Seiten
22
Jahr
2000
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v100560
Note
Schlagworte
Provider Statistik

Autoren

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Titel: Statistische Auswertung der Geschwindigkeitsmessung verschiedener Internet-by-call Anbieter