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Der Sandmann - Stationen des Wahnsinns

Seminararbeit 2001 24 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nathanaels Kindheit
2.1 Der Vater
2.2 Die Mutter
2.3 Die Amme

3. „Nathanaels Frauen“
3.1 Clara
3.2 Olimpia
3. Coppelius, Coppola und Spalanzani
3.1 Der Advokat Coppelius
3.2 Der Wetterglashändler Coppola
3.3 Der Professor Spalanzani

4. Symbolik
4.1 Die Augen
4.2 Der Feuerkreis

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Erzählung „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann erschien 1816 als erste Erzählung im ersten Teil des Sammelbandes „Nachtstücke“. Dieser erste Teil trägt jedoch wie der zweite die Jahreszahl 1817. Eine vorausgehende Einzelausgabe in einer Zeitschrift ist nicht nachgewiesen. Diesen Zyklus beherrscht eines der großen romantischen Themen, das Interesse für die "Nachtseiten der Natur", für das Unheimliche, Krankhafte und Verbrecherische. „Der Sandmann“ ist die bekannteste Erzählung der Sammlung. Die erste Niederschrift der Erzählung wurde „d. 16. Novbr. 1815 Nachts 1 Uhr“[1] begonnen. Diese Mitteilung stammt von Hoffmann selber. Gegenüber der endgültigen Fassung unterscheidet sich die erste vor allem durch einen ausführlicheren Schluß und durch die Existenz einer zusätzlichen Greuelgeschichte des Coppelius gegenüber der Schwester Nathanaels.

Die frühe Rezeption des „Sandmann“ war weitgehend durch das abwertende Urteil des Aufklärers Walter Scott geprägt und die Erzählungen Hoffmanns bis tief ins 20. Jahrhundert kaum beachtet. Der Erzählung wurde auch Uneinheitlichkeit vorgeworfen, während heute hingegen die Multiperspektivität der Darstellung im positiven Sinne als ein konstitutives Merkmal des Textes angesehen wird.

Sigmund Freud analysiert den „Sandmann“ in seiner Studie über das Unheimliche und bringt die Angst vor dem Augenraub mit der Kastrationsangst in Verbindung. Die Diskussion, die daraus erwachsen ist, macht Hoffmanns erstes Nachtstück zu einer seiner meist besprochenen Erzählungen, beliebt bei den Interpreten verschiedenster wissenschaftstheoretischer Ausrichtung.

Genau dieser Aspekt erschwert mir den Beginn meiner eigenen schriftlichen Auseinandersetzung mit der Erzählung. Als ich vor einigen Wochen begann, mich mit dem Thema und ausgewählter Sekundärliteratur zu beschäftigen, erschien mir die Arbeit einfach und ohne größere Schwierigkeiten. Jetzt, nachdem ich zu diesem Thema gelesen und recherchiert habe, bin ich schon einige Male kurz davor gewesen, aufzugeben. Die Fülle der Texte und Interpretationen, ausgehend von der Abhandlung Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ aus dem Jahre 1919 bereichern die Arbeit und erschweren sie gleichermaßen, nicht zuletzt weil ich die Gefahr sehe, mich einer Interpretationsvariante anzuschließen, ohne selber davon zu wissen. Claudia Liebrand hat sich in ihrer Arbeit zur „Aporie des Kunstmythos“ ebenfalls mit der Erzählung „Der Sandmann“ beschäftigt und faßt die verschiedenen Interpretationen, die die Forschung bisher versucht hat, wie folgt zusammen: erzähltheoretisch-poetologische, ideengeschichtliche, psychoanalytische, sozial- und institutionsgeschichtliche, diskursanalytische, dekonstruktivistische.[2]

Am Anfang meiner Überlegungen habe ich mir die Frage nach dem Unheimlichen gestellt, dem Sigmund Freud seine ganze Abhandlung gewidmet hat. Ist der Verlust der Augen oder die Vorstellung eines Doppelgängers seiner selbst ein unheimliches Moment? Hat sich seit 1919, dem Jahr in dem Freud seinen Text zum Unheimlichen veröffentlichte unsere Wahrnehmung und unsere Rezeption verändert und inwieweit hat das Auswirkungen auf das Gefühl des Unheimlichen. Mit anderen Worten, empfinden wir heute noch die Erzählung „Der Sandmann“ ebenso unheimlich, wie es Sigmund Freud empfand und wenn ja, aus den gleichen Gründen?

Inzwischen hat sich ein anderer Ansatz für die vorliegende Untersuchung in den Vordergrund gestellt, die Frage nach den Gründen und Bedingungen für Nathanaels Wahnsinn. Feldges und Stadler gehen in ihrer Textanalyse: „E.T.A Hoffmann: Epoche - Werk - Wirkung“ in dem Abschnitt ‘Die Verschlingung von Wahnsinn und Vernunft’ davon aus, daß Nathanael wahnsinnig ist bzw. wird und legen dies ihrer Interpretation zugrunde.

„Wenn Hoffmann, der Freund des Mediziners Adalbert Friedrich Marcus und der gute Kenner ‘der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur über die Geisteskrankheiten’ [...], wie auch Freud, der Vater der Psychoanalyse, das Verhalten Nathanaels als krank einstufen, so kann die Textanalyse diesen Umstand nicht einfach übergehen.“[3]

Der erste Ansatz bietet, gerade was den technischen Fortschritt unserer Gesellschaft (Genetisches Verdoppeln von Lebewesen im Labor, die massenhafte Verbreitung und Rezeption des Films und ein dadurch bedingter anderer Blick etc.) so viel Möglichkeiten der Auseinandersetzung, daß ich mich hier nur dem zweiten Ansatz, der Frage nach dem Wahnsinn Nathanaels widmen werde.

2. Nathanaels Kindheit

Die Erzählung E.T.A. Hoffmanns beginnt mit drei Briefen, einem von Nathanael an Lothar, den jener aber fälschlicherweise an Clara, seine Verlobte adressiert, einem von Clara an Nathanael als Antwort auf den ersten Brief und einen richtig adressierten von Nathanael an Lothar.

Im ersten dieser Briefe erzählt Nathanael von seiner Kindheit. Der Grund hierfür liegt in der Ahnung Nathanaels, daß sich in seinem erwachsenen Leben eine, für ihn „todbringende Konstellation der frühen Kindheit wiederholt.“[4] Der Optiker Coppola, der ihn als fahrender Wetterglashändler ein Taschenperspektiv verkauft, erinnert ihn an den Advokaten Coppelius, der in seiner Kindheit oft Gast in seinem Elternhaus war. In diesem ersten Brief nun schildert Nathanael diese, für ihn so prägenden Erinnerungen aus seiner Kindheit.

Nathanael stammt aus einer bürgerlichen Familie zur Entstehungszeit der Erzählung, also um 1817. Er lebt in einer kleinen Stadt, unweit einer größeren Universitätsstadt, in die er später zum Studium der Physik gehen wird. Auch dieses Studium, daß er später aufnehmen wird, kennzeichnet seine Herkunft. Sein Vater arbeitete, weshalb Nathanael und seine Geschwister ihn tagsüber nur zum Mittagessen zu sehen bekamen. Seine Mutter kümmerte sich, mit der Unterstützung einer Amme, die Nathanaels kleine Schwester wartete, um die Kinder und den Haushalt.

2.1 Der Vater

Wie schon erwähnt war der Vater, das Familienoberhaupt der Familie Nathanaels, berufstätig. Aus diesem Grund bekamen ihn die Kinder tagsüber nur kurz zum Mittagessen zu sehen. Nach dem täglichen gemeinsamen Abendessen aber, das wie erwähnt bereits gegen 19 Uhr eingenommen wurde, vielleicht um mehr Zeit danach zu haben, war es fester Bestandteil der Familientradition, daß die Kinder zusammen mit der Mutter zum Vater in dessen Arbeitszimmer gingen, um den Rest des Abends in geselligem Zusammensein und bei „wunderbaren Geschichten“[5] des Vaters zu verbringen. Oft genug aber verliefen diese Abende mit einem in sich gekehrten Vater und einer traurigen und ängstlichen Mutter, ohne heitere Geschichten und früher als gewöhnlich wurden die Kinder mit der Erwähnung des Sandmanns ins Bett geschickt. Woraufhin diese ein Poltern die Treppe herauf vernahmen, des Grundes hierfür aber nie gewahr wurden. Nathanael, den die Geschichte mit dem Sandmann keine Ruhe läßt, befragt zunächst die Mutter und danach, weil ihn die Erklärung der Mutter nicht befriedigt die Amme seiner jüngsten Schwester nach dem Sandmann, die ihm die Existenz einer solchen Macht bestätigt. An dieser Stelle ist es noch wichtig anzumerken, daß Nathanael zum Zeitpunkt dieser Erzählungen etwa drei oder vier Jahre alt ist[6], sich also in der ödipalen Phase befindet, in der die Mutter als Liebesobjekt, der Vater aber als Rivale erlebt wird.

Nathanael hält sich eines solchen Abends nicht an das Gebot, schlafen zu gehen, sondern versteckt sich in des Vaters Arbeitszimmer, um endlich des schrecklichen Sandmannes gewahr zu werden. Dieser erscheint ihm in der Person des Coppelius, des ortsansässigen Advokaten, der manchmal mit der Familie speist und der nun gekommen ist, um den Vater als Gehilfen bei alchimistischen Versuchen zu gebrauchen.

„Denke Dir einen großen breitschultrigen Mann mit einem unförmlich dicken Kopf, erdgelbem Gesicht, buschigten grauen Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln, großer, starker, über die Oberlippe gezogener Nase. Das schiefe Maul verzieht sich oft zum hämischen Lachen; dann werden auf den backen ein paar dunkelrote Flecke sichtbar, und ein seltsam zischender Ton fährt durch die zusammengekniffenen Zähne. ...“[7]

So beschreibt Nathanael den Coppelius in seinem ersten Brief und nun verbindet sich dieses Bild mit der Macht des Sandmanns. Hinzukommt, daß dem Kind Nathanael in dieser Szene plötzlich ein anderer, als sein innig geliebter Vater erschien. Nathanael kann in seinem Entsetzen nicht mehr an sich halten und stürzt, nach dem Ausruf des Coppelius: „Augen her, Augen her“ mit einem Schrei aus seinem Versteck hervor. Freud schreibt an dieser Stelle seiner Abhandlung: „für den weiteren Fortgang dieser Szene macht es der Dichter bereits zweifelhaft, ob wir es mit einem ersten Delirium des angstbesessenen Knaben oder mit einem Bericht zu tun haben“[8]. Coppelius zerrt den Jungen zum Feuer und will ihm die Augen herausreißen, der Vater aber bittet diese frei und Coppelius begnügt sich, ganz im alchimistischen Sinne, die Funktion der Gliedmaßen zu untersuchen. Nathanael sieht sich an den Rand des Tode gebracht und verfällt nach einem Krampf in einen todesähnlichen Schlaf, aus dem er sehr viel später in den Armen der Mutter erwacht.

Sigmund Freud schreibt über den Kastrationskomplex, der in der ödipalen Phase, in der sich Nathanael befindet, auftreten kann:

„Die Feststellung des anatomischen Geschlechtsunterschiedes durch das Kind ist unerläßlich für das Auftreten des Komplexes. Sie aktualisiert und authentifiziert eine Kastrationsdrohung, die real oder phantasiert bestanden haben kann. Der Urheber für die Kastration ist für den kleinen Knaben der Vater, eine Autorität, der [- als dem eigentlichen Rivalen -] letztlich alle durch andere Personen formulierten Drohungen zuschreibt.“[9]

Den anatomischen Geschlechtsunterschied hat Nathanael schon bei seiner Schwester bemerkt, was ja ein Grund dafür war, daß er der Amme in Bezug auf die Erzählung über den Sandmann mehr Glauben geschenkt hat, als der der Mutter. Die Drohung, als zweite Voraussetzung Freuds für den Kastrationskomplex findet sich in der Erzählung der Amme über den Sandmann selber. Es die Drohung über den Verlust der Augen, wenn die Kinder nicht, wie ihnen geheißen, schlafen gehen.

Zur Entsprechung des Verlustes der Augen zum Kastrationskomplex ist Freud ausführlich in seiner Abhandlung „Das Unheimliche“ eingegangen. Er sieht in dem Verlust der Augen eine, am Körper verschobene Kastrationsangst. Eine andere interessante Stelle hierzu findet sich in der Interpretation von Friedrich A. Kittler:

Wenn die Kastrationsangst ein ‘tieferes Geheimnis’ und eine ‘andere Bedeutung’’ als das reale Organ hat, fungiert der Phallos als ein Signifikant, der in Saussures Terminologie nicht Bedeutung, sondern Wert in einem System aus lauter ‘Ersatzbeziehungen hat. Diese System nennt Freud Kastrationskomplex.“[10]

Auf Freud zurückgehend und auf seine Terminologie der Augen und deren Verlust, setzt dieser den Vater, von dem man die Kastration in Furcht erwartet in die Rolle des Sandmanns ein. In dieser Art und Weise teilt sich der Vater Nathanaels also in den geliebten und den gefürchteten Vater. Auf diese Doppelgängerrolle gehen sowohl Freud, als auch Kittler ein. Das kindliche Phantasma Nathanaels zerlegt den Vater in den geliebten, leiblichen und in den gehaßten Coppelius. Damit in einen toten[11] und einen tötenden.

Dieses Urszenenerlebnis[12], die beinahe Kastration und der Verlust des geliebten Vaters durch den Sandmann verkraftet Nathanael nicht und verfällt in oben erwähnten todesähnlichen Schlaf, aus dem er scheinbar geheilt erwacht. In Wahrheit begleitet ihn dieses Erlebnis sein Leben lang. Es ist das erste von drei Ereignissen in den der Sandmann die liebevolle Vereinigung Nationales mit einem Menschen, in diesem Fall seinem Vater vereitelt und das „erste Wahnereignis“[13].

2.2 Die Mutter

Die erste Erwähnung der Mutter findet sich ebenfalls im ersten Brief Nathanaels. Dort berichtet Nathanael, daß sogar die Mutter des Abends mit in das Zimmer des Vaters kam, um an den geselligen Geschichten ihres Mannes in dessen Reich teilzuhaben. Ungewöhnlich für diese Zeit der Spätromantik. Dieser Aspekt zeigt ein weiteres Mal die freiere, für die Zeit etwas untypsche Art der Familie.[14] Als nächste Erwähnung findet sich die der traurigen Mutter an den Abenden, an den der Vater schweigsam und in sich gekehrt in seinem Sessel sitzt, aber auch die der tatkräftigen, die die Kinder eher als sonst mit den Worten über den Sandmann ins Bett schickt.

Die Mutter, von Nathanael nach dem Sandmann befragt, leugnet dessen Existenz. In der Interpretation Sommerhages wird sie „als Frau, die nicht nur das Herz, sondern auch den Kopf am rechten Fleck hat - sie bietet Trost und vernünftige Erklärung zugleich“[15] bezeichnet. Die Antwort befriedigt den forschenden Jungen nicht, er weiß, daß es den Sandmann gibt, er hat ihn ja auf der Treppe gehört. Im weiteren stellt sich Sommerhage die Frage, warum Nathanael seiner Mutter nicht glaubt, sonder der Kinderfrau seiner jüngsten Schwester, auf die ich später noch zu sprechen komme. Zum einen mag das daran liegen, daß Nathanael seine Frage der Mutter gegenüber ungenau gestellt hat. Er weiß um die Existenz des Sandmannes. In der Frage aber läßt er dessen Existenz offen und so kann die Mutter diese verneinen. Zum anderen führt Sommerhage aus, daß:

„Die vernünftige, quasi rationalistisch-psychologische Erklärung der Mutter - der Sandmann ist nur eine komplexe Metapher der Erwachsenen für die erwünschte Müdigkeit der Kinder - auf Nathanael nicht den geringsten Eindruck macht, - sie spricht nicht seine Sprache, trifft seine Realitätskonzeption nicht, die von infantilen Phantasmen dominiert und daher dem Diskurs der Rationalität ziemlich unzugänglich ist.“[16]

Im weiteren Verlauf der Erzählung steht die Mutter für das Helle, Warme, die Zuflucht, das Heim. Nathanael erwähnt, daß die Mutter den Coppelius ebenso zu hassen schien, wie die Kinder. Nathanael erwacht aus seinem ersten Wahnschlaf in den Armen der Mutter mit deren Versicherung, der Sandmann würde ihm nie wieder etwas tun. Im Folgenden erweist sich das als fataler Irrtum. Nicht einmal vor Gericht erwähnt die Mutter die Anwesenheit des Coppelius beim Tode des Vaters. Auch beim zweiten Erwachen steht die Mutter unweit des Bettes ihres Sohnes, auch wenn sich nun Clara über diesen bei seinem Erwachen beugt. Später umarmt Clara Nathanael im Zimmer der Mutter, wodurch der Widerstand, den Nathanael gegen Clara hegt, für kurze Zeit aufgebrochen wird.[17] Die Mutter ist es auch, die geerbt hat und mit ihren Kindern auf das kleine ererbte Gut vor der Stadt ziehen will. Sie bietet Nathanael immer wieder den Weg heraus aus seinem Wahn, aber so wie am Anfang, als er ihr die Geschichte vom inexistenten Sandmann nicht glaubte, weil sie nicht seine Sprache sprach, scheitert es auch später an der nicht vorhandenen Kommunikation zwischen beiden. Sie spricht nicht seine Sprache, schweigt teilweise sogar ganz. So ist die Mutter zwar eine wichtige Figur in der Konstellation des Lebens Nathanaels, aber leben muß er allein, sie kann ihm nicht helfen. Das wiederum verstärkt seine Einsamkeit, sein Alleinsein mit sich und seinen Phantasmen, seinem Wahn. Er bleibt in sich und kann sich nicht nach außen mitteilen.

[...]


[1] Feldges, Brigitte / Ulrich Stadler: E. T. A. Hoffmann: Epoche - Werk - Wirkung. http://schiller.germanistik.uni-sb.de/Grundkurs/Gk2/SekLit/Feldges2.htm (13. 06. 2001)

[2] vgl. Liebrand, Claudia: Aporie des Kunstmythos. Die Texte E. T. A. Hoffmanns. [1996] http://schiller.germanistik.uni-sb.de/Grundkurs/Gk2/SekLit/Liebrand.htm. (13. 06. 2001)

[3] Feldges, Brigitte / Ulrich Stadler: E. T. A. Hoffmann: Epoche - Werk - Wirkung. http://schiller.germanistik.uni-sb.de/Grundkurs/Gk2/SekLit/Feldges2.htm (13. 06. 2001)

[4] Kittler, Friedrich: ‘Das Phantom unseres Ichs’ und die Literaturpsychologie: E.T.A. Hoffmann - Freud - Lacan. In: ders., Horst Turk (Hrsg.): Urszenen. Literaturwissenschaft als Diskursanalyse und Diskurskritik. Frankfurt a.M. 1977, S. 140

[5] Hoffmann, E.T.A.: Der Sandmann in: Wawrzyn, Lienhard: Der Automatenmensch, Berlin, 1994, S. 60

[6] vgl. Sommerhage, Claus: Hoffmanns Erzähler. Über Poetik und Psychologie in E.T.A Hoffmanns Nachtstück „Der Sandmann“, in : Zeitschrift für deutsche Philologie, Jg. 106 (1987), S. 516

[7] Hoffmann, E.T.A.: Der Sandmann in: Wawrzyn, Lienhard: Der Automatenmensch, Berlin, 1994, S. 63

[8] Freud, Siegmund: Das Unheimliche in: Mitscherlich, Alexander (Hrsg.) u.a.: Siegmund Freud Studienausgabe Band IV, Frankfurt a.M., 2000, S.252

[9] Sommerhage, Claus: Hoffmanns Erzähler. Über Poetik und Psychologie in E.T.A Hoffmanns Nachtstück „Der Sandmann“, in : Zeitschrift für deutsche Philologie, Jg. 106 (1987), S. 518

[10] Kittler, Friedrich: ‘Das Phantom unseres Ichs’ und die Literaturpsychologie: E.T.A. Hoffmann - Freud - Lacan. In: ders., Horst Turk (Hrsg.): Urszenen. Literaturwissenschaft als Diskursanalyse und Diskurskritik. Frankfurt a.M. 1977, S. 146

[11] Nachdem Nathanael in den Armen der Mutter erwacht ist und diese ihm verspricht, der Sandmann sei fort und würde ihm nichts mehr tun, kehrt dieser ein letztes Mal zurück und bringt, bevor er verschwindet, den Vater auf rätselhafte Weise zu Tode.

[12] vgl. Liebrand, Claudia: Aporie des Kunstmythos. Die Texte E. T. A. Hoffmanns. [1996] http://schiller.germanistik.uni-sb.de/Grundkurs/Gk2/SekLit/Liebrand.htm. (13. 06. 2001)

[13] vgl. ebd.

[14] ein anderer ist zum Beispiel der, der alchimistischen Versuche des Vaters

[15] Sommerhage, Claus: Hoffmanns Erzähler. Über Poetik und Psychologie in E.T.A Hoffmanns Nachtstück „Der Sandmann“, in : Zeitschrift für deutsche Philologie, Jg. 106 (1987), S. 516

[16] ebd. S. 518

[17] vgl. ebd. S. 520

Details

Seiten
24
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638166003
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v10045
Institution / Hochschule
Universität Lüneburg – Sprache und Kommunikation
Note
1,7
Schlagworte
E.T.A. Hoffmann Psychoanalyse Sigmund Freud Literaturtheorie

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